Dämonen

    I 1986 (Demons 2, 84 Min.)
    • Horror

    Eine namentlich nicht genannte Großstadt in Deutschland in den 1980er Jahren. Eine Gruppe Jugendlicher feiert zur nächtlicher Stunde in dem modernen, mehrstöckigen Wohnkomplex „The Tower“ eine Geburtstagsparty für die missgelaunte Sally. Das Geburtstagskind ist mit seinem Äußeren unzufrieden, beschließt daher den Feierlichkeiten fernzubleiben und verschanzt sich stattdessen in einem kleinen Zimmer seiner luxuriösen Hochhauswohnung. Zeitgleich sieht Sally, wie auch andere Mieter des Apartment-Hochhauses, im Fernsehen einen Dokumentarfilm über die „Herrschaft der Dämonen“, eine Schreckenszeit, in der einst Zuschauer eines alten Berliner Kinos zu Monstern mutierten und Überlebenden in der legendären „verbotenen Zone“ nachstellten und sie terrorisierten. Die Dämonenattacke endete seinerzeit in einem brutalen Blutbad. Als auf der Mattscheibe eine vierköpfige, unbeholfene Gruppe Abenteurer einen grausamen Dämonen zum Leben erweckt und dafür selbst mit dem Tod bestraft wird, wird eine überlieferte Prophezeiung Realität, die besagt, dass eine Verwandlung in blutrünstige Dämonen bevorstehe. Es ist der Beginn jener Herrschaft der Dämonen – des lang erwarteten Endzeitszenarios. Parallel zu den Geschehnissen auf dem Bildschirm schafft es das wiedererweckte Monstrum in die reale Welt. Sein erstes Opfer wird Sally, die sich als Infizierte, dem körperlichen Verfall ausgesetzt, ebenfalls in einen Dämon verwandelt und auf der Suche nach Beute ihre Geburtstagsgesellschaft überfällt und dezimiert. Ihre Opfer verwandeln sich innerhalb kürzester Zeit ebenfalls in blutgierige Kreaturen. Die so entstandene Dämonenschar giert nach Menschenfleisch und bedroht fortan die Bewohner und Besucher des Hochhauses. Nach einem von den blutgierigen Wesen verursachten Stromausfall gibt es keine Fluchtmöglichkeiten mehr und eine Gruppe Überlebender ist im elektronisch abgeriegelten Gebäude gefangen. Die Eingeschlossenen versuchen verzweifelt vor der Dämonenbrut zu fliehen, müssen jedoch bald erkennen, dass das Böse allgegenwärtig ist und weder vor Tieren, Kindern noch vor Schwangeren halt macht. Während Physik-Student Georg mit der infizierten Mary im Fahrstuhl gefangen ist und sich ihrer bald erwehren muss, kämpft seine schwangere Freundin Hannah in ihrer Wohnung gegen einen dämonisierten Knaben. In einem dritten Handlungsstrang verschanzen sich Bewohner des Hauses mit einer illustren Athletengruppe unter Leitung des dunkelhäutigen Hank in der Tiefgarage, wo es nach ständigen Angriffen der Dämonenhorden zur finalen, todbringenden Auseinandersetzung kommt. Am Ende des Films seilt sich George mit seiner hochschwangeren Hannah – zuvor ist es ihm gelungen sich zu ihr durchzuschlagen – vom Dach des Hochhauses auf ein benachbartes Gebäude ab, in dem ein Fernsehstudio beheimatet ist. Verfolgt von der dämonisierten Sally gebiert Hannah hier ihren Sohn. Nachdem Sally ausgeschaltet ist, verlässt die kleine Familie in den frühen Morgenstunden das Gebäude und blickt zuversichtlich in eine ungewisse Zukunft.

    Dieser Text basiert auf dem Artikel Dämonen (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Deutscher Kinostart09.07.1987Internationaler Kinostart10.09.1986

    Originalsprache: Englisch

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