Abschied von gestern

    D 1965
    Gesellschaft/Biografie (88 Min.)
    Abschied von gestern – Bild: arte
    Regisseur Alexander Kluge hatte das Schicksal der Anita G. bereits in seinem 1962 erschienenen Buch „Lebensläufe“ aufgegriffen. Die Geschichte, die auf einem authentischen Justizfall aus dem Jahr 1959 basierte, ist einer der ersten Spielfilme, die die beim Oberhausener Manifest am 28. Februar 1962 vorausgesetzten Anforderungen an einen zeitgemäßen deutschen Film zu erfüllen suchten. Bei der filmischen Umsetzung des Stoffes bedient sich Kluge filmsprachlicher Mittel, die „Papas Kino“, das bei den Oberhausener Kurzfilmtagen kurzerhand für tot erklärt wurde, fremd sind. Gleich zu Beginn erscheint ein Titel auf Schwarz: „Uns trennt von gestern kein Abgrund, sondern die veränderte Lage“. Auch danach wird die Handlung wiederholt durch von Kluge selbst gesprochenen Zwischentiteln und Kommentaren unterbrochen, die – orientiert am epischen Theater – den Zuschauer bewusst in die Rolle eines reflektierenden Beobachters versetzen. (Text: arte)
    1. DVD und Blu-ray
    2. Sendetermine
    3. Cast
    4. Crew
    5. Reviews/Kommentare

    DVD und Blu-ray

    Sendetermine

      Mi 09.05.2012
    03:25–05:00
    03:25–arte
      Mi 25.04.2012
    23:10–00:35
    23:10–arte
      Do 21.02.2002
    20:15–21:40
    20:15–3sat
      So 17.02.2002
    01:55–03:20
    01:55–Bayerisches Fernsehen
      Do 14.02.2002
    00:00–01:25
    00:00–WDR

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    Cast

    Crew

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