Magazin
35 Min.
Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, zieht es viele in den Sog von innerer Unruhe und einem Gefühl von Überforderung. Spätestens jetzt müssen die passenden Geschenke gefunden werden und zum Jahresende stehen Geschäftsfeiern und andere Anlässe an. Für einige bedeutet die Zeit auch emotionaler Stress, etwa wenn es um die Weihnachtsfeier geht und die damit verbundenen familiären Pflichten.
Im Trubel findet man Oasen der Ruhe, wo man sie nicht vermuten würde. So gibt es mitten im Glattzentrum, einem Shoppingtempel in Zürich, seit zehn Jahren einen Raum der Stille. Die Zahlen der Besucher sind seit der Eröffnung stetig gestiegen. Und es gibt sogar an einem lauten und trubeligen Ort wie dem Europapark mehrere Kirchen und Kapellen. Dort kann man Seelsorge in Anspruch nehmen, heiraten, beten oder einfach in der Ruhe abseits vom Geschrei der Achterbahnen eine Kerze anzünden.
Auch im Bahnhof Zürich gibt es einen Ort der Besinnung. Seit über 25 Jahren ist die Bahnhofskirche Anlaufstelle für alle möglichen Besucher aus dem In- und Ausland. Schwester Veronika arbeitet hier als Seelsorgerin und hat ein offenes Ohr und Herz für alle Menschen. Die katholische «Freelance-Schwester» – wie sich die geweihte Jungfrau selbst nennt – war über zehn Jahre als Gefängnisseelsorgerin im Graubünden tätig. Seit zwei Jahren lädt sie auch in ihr Gesprächsatelier in der Zürcher Altstadt. Gestresste können dort zu sich selbst oder auch zu Gott finden. Schwester Veronika wendet dafür die eigens entwickelte Methode «Color Thinking» an, bei der sie sanft durch einen Prozess führt, der Gespräche mit dem Malen von monochromen Farben verbindet. (Text: SRF)
Im Trubel findet man Oasen der Ruhe, wo man sie nicht vermuten würde. So gibt es mitten im Glattzentrum, einem Shoppingtempel in Zürich, seit zehn Jahren einen Raum der Stille. Die Zahlen der Besucher sind seit der Eröffnung stetig gestiegen. Und es gibt sogar an einem lauten und trubeligen Ort wie dem Europapark mehrere Kirchen und Kapellen. Dort kann man Seelsorge in Anspruch nehmen, heiraten, beten oder einfach in der Ruhe abseits vom Geschrei der Achterbahnen eine Kerze anzünden.
Auch im Bahnhof Zürich gibt es einen Ort der Besinnung. Seit über 25 Jahren ist die Bahnhofskirche Anlaufstelle für alle möglichen Besucher aus dem In- und Ausland. Schwester Veronika arbeitet hier als Seelsorgerin und hat ein offenes Ohr und Herz für alle Menschen. Die katholische «Freelance-Schwester» – wie sich die geweihte Jungfrau selbst nennt – war über zehn Jahre als Gefängnisseelsorgerin im Graubünden tätig. Seit zwei Jahren lädt sie auch in ihr Gesprächsatelier in der Zürcher Altstadt. Gestresste können dort zu sich selbst oder auch zu Gott finden. Schwester Veronika wendet dafür die eigens entwickelte Methode «Color Thinking» an, bei der sie sanft durch einen Prozess führt, der Gespräche mit dem Malen von monochromen Farben verbindet. (Text: SRF)
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