4 Folgen
1. Die Berliner Philharmoniker
Folge 1 (65 Min.)
Bild: ArteDie Dokumentation ist Teil der vierteiligen Reihe „Famous Orchestras“ und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise durch fast 150 Jahre Orchestergeschichte – von der frühen Schallplattenproduktion mit der Deutschen Grammophon über die dunklen Jahre im Nationalsozialismus bis zur digitalen Konzertübertragung in die ganze Welt. Was macht die Berliner Philharmoniker so einzigartig? Ist es ihre lange mediale Tradition, ihre außergewöhnlichen Dirigenten und Solisten – oder die politisch wie künstlerisch kontroverse Geschichte, die das Orchester schließlich zum Symbol europäischer Einheit werden ließ? Die Dokumentation sucht Antworten und findet sie in der untrennbaren Verbindung von Musik, Macht und Medium.Das Berlin des Jahres 1882 ist eine Stadt der leichten Unterhaltung – über 200 Orchester buhlen in Cafés und öffentlichen Gärten um die Gunst des Bürgertums. Die Arbeitsbedingungen der Musiker sind prekär. Als 50 Mitglieder der Kapelle von Benjamin Bilse den Entschluss fassen, fortan in eigener Regie zu arbeiten, ist das ein Novum. Mit Unterstützung des Konzertagenten Hermann Wolff entwickeln sie eine eigene Abonnementreihe – und legen damit den Grundstein für eines der bedeutendsten Orchester der Welt. Eindrucksvolles Zeugnis dieser langen Geschichte ist bis heute ein Kontrabass mit opulent geschnitztem Löwenkopf, der sich seit der Gründung im Besitz des Orchesters befindet und noch immer gespielt wird. Zu den einflussreichsten Chefdirigenten in der Geschichte des Orchesters zählt ohne Zweifel Wilhelm Furtwängler, der von 1922 bis 1934 den Taktstock übernimmt und mit organischen, fließenden Gesten eine neue Art des Dirigierens entwickelt, die das Orchester zu einem eigenen musikalischen Bewusstsein führt. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere So. 03.05.2026 arte Deutsche Streaming-Premiere So. 03.05.2026 arte.tv 2. Die Wiener Philharmoniker
Folge 2 (65 Min.)Bild: ArteDiese Folge der vierteiligen Dokumentationsreihe „Famous Orchestras“ taucht tief in das Wesen eines der bedeutendsten Klangkörper der Welt ein: seine Geschichte, seinen einzigartigen Klang, seinen Alltag und seine Seele. Beheimatet im legendären Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, gegründet 1842, sind die Wiener Philharmoniker mehr als ein Orchester – sie sind eine Institution. Wer ein Abonnement ergattern möchte, wartet mitunter länger als zehn Jahre. Und doch, oder gerade deshalb, bleibt die Faszination ungebrochen.Was macht diesen Klang aus? Was verbindet Tradition und Moderne, Orchestergraben und Konzertsaal, Geschichte und Gegenwart? Herzstück der Dokumentation ist die Erkundung des einzigartigen Wiener Klangs, jenes warmen, gesanglichen Sounds, der Generationen von Musikerinnen und Musikern sowie Publikum gleichermaßen prägt. Hornist Wolfgang Vladár und Paukist Thomas Lechner erklären, wie dieser Klang über Jahrzehnte hinweg weitergegeben wird – nicht als Anweisung, sondern als DNA, die sich von Generation zu Generation vererbt. Oboist Clemens Horak erläutert das Besondere der Wiener Oboe, ein Instrument, das weltweit nur in Wien gespielt wird und dessen handgefertigte Mundstücke stundenlange Arbeit erfordern. Geigenbauer Wilfried Ramsaier-Gorbach, seit 1992 der Werkstatt des Orchesters verbunden, bringt es auf den Punkt: Der Wiener Klang sitzt nicht im Instrument – er sitzt im Kopf der Musikerinnen und Musiker. Dirigent Gustavo Dudamel beschreibt von außen, was er von innen fühlt: eine Klangkultur, die spezifisch, warm und von unverwechselbarer Textur ist. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere So. 03.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 10.05.2026 arte 3. Orchestre National de France
Folge 3 (65 Min.)Musikdirektor Cristian Măcelaru vergleicht den Klang seines Orchesters mit Honig: warm und fließend, sich entfaltend und ohne zu beschweren.Bild: Accentus Music/Olivier LudotKaum ein Orchester ist so eng mit der Identität seines Landes verbunden wie das Orchestre National de France. 1934 als erstes permanentes Rundfunkorchester Frankreichs gegründet, steht es bis heute für musikalische Exzellenz, kulturelle Vielfalt und einen unverwechselbaren Klang. Vom Maison de la Radio et de la Musique in Paris trägt es das musikalische Erbe Frankreichs in die Welt. Geprägt von Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Seiji Ozawa, Kurt Masur und Daniele Gatti, gehört es zu den bedeutendsten Orchester Europas. Musikdirektor Cristian Măcelaru vergleicht seinen Klang mit Honig, warm und fließend, sich entfaltend, ohne zu beschweren.Der Film begleitet die Musikerinnen und Musiker auf Reisen und in Paris, beim Concert de Paris am 14. Juli 2025 unter dem Eiffelturm, wo das Orchester am Nationalfeiertag jedes Jahr vor mehr als 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauern spielt – und Millionen weitere das Ereignis vor dem Fernseher verfolgen. Die Kamera begleitet musikalische Begegnungen mit international bekannten Solistinnen und Solisten wie Joyce DiDonato, Bertrand Chamayou und Anne-Sophie Mutter. Tief verwurzelt in der Musik von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Claude Debussy, Maurice Ravel oder Henri Dutilleux zeigt das Orchestre National de France seine französische Klangtradition auf der Grand Tour durch das eigene Land – vom Festival Ravel in Saint-Jean-de-Luz bis zum Auditorium der Opéra de Dijon Die Dokumentation Orchestre National de France porträtiert ein Orchester von internationalem Rang mit einem Klanggedächtnis, das in der DNA seiner Mitglieder verwurzelt ist und das, wie die Stadt, in der es zu Hause ist, zwischen Tradition und Gegenwart lebendig bleibt. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere So. 03.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 17.05.2026 arte 4. Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam
Folge 4 (59 Min.)Eine Akustik, die spezifisch, warm und von unverwechselbarer Textur ist – das ist der einzigartige Wiener Klang, der Generationen von Musikern und Zuhörern prägt. Der warme, melodische Sound sitzt dabei nicht im Instrument, sondern im Kopf der Musiker.Bild: Dieter NaglDas Royal Concertgebouw Orchestra (Koninklijk Concertgebouworkest) wurde 1888 gegründet und zeichnet sich durch einen unnachahmlichen Klang aus. „Die Magie des Klangs des Concertgebouw Orchestra liegt in der Kombination aus Wärme und Transparenz“, sagt der designierte Chefdirigent Klaus Mäkelä. Und Intendant Dominik Winterling ergänzt: „In den Streichern samtig, ein sehr weicher, ein sehr flexibler, ein runder Klang.“ Und: „Jedes Mal, wenn ich ins Concertgebouw hineingehe, habe ich das Gefühl, ich betrete historische Pfade.“ Die Dokumentation taucht ein in die spannende Geschichte des traditionsreichen Orchesters und lässt dabei die Musikerinnen und Musiker zu Wort kommen.Sie erzählen, wie unter anderem Richard Strauss, Claude Debussy, Sergei Rachmaninow, Igor Strawinsky, und vor allem Gustav Mahler das Orchester persönlich geprägt haben. Es entsteht ein facettenreiches Porträt eines einzigartigen Klangkörpers, der auch für die intensive Förderung von Spitzentalenten aus aller Welt bekannt ist. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere So. 03.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 24.05.2026 arte
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