• bisher 185 Folgen, Folge 1⁠–⁠24

    • Folge 1 (21 Min.)
      exactly heißt unsere neue Reportagereihe. Unsere Reporter:innen zeigen Euch Konflikte, Begegnungen, Entdeckungen. Die erste Folge: Waldbesetzer:innen und Kohlegegner:innen. Ihr kennt sie aus den Nachrichten – Leute, die Kohlegruben stürmen oder vermummt aus 10 Metern Höhe, kämpferische Sprüche in Kameras rufen. Dahinter stecken Menschen, die einen Großteil ihrer Zeit einem Kampf gegen Kohle widmen. Doch was ist, wenn dieser Kampf vorbei ist? Wie geht es für sie dann weiter? Autor Marcel Siepmann trifft für diesen Film Utopist:innen, die parallel zur ihrem sichtbaren Klimaaktivismus alternative Lebensmodelle entwickeln und ganze Dörfer zu Modellregionen umbauen wollen. Das Ziel: Über den Kampf gegen die Kohle hinaus, Vorbilder für ein neues gesellschaftliches Miteinander schaffen. Autor: Marcel Siepmann Kamera: Torsten Backofen, Eric Neugebauer Schnitt: David Bochmann CvD: Luca Schmitt-Walz Eine Produktion der Skip-Intro Gesellschaft für Medienproduktion mbH www.skip-intro.tv Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: investigativ@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere Do. 25.03.2021 ARD Mediathek
    • Folge 2 (14 Min.)
      Neue Erfahrungen machen, neue Leute und sich selbst besser kennenlernen, Partys feiern, ins Ausland gehen und erste Schritte im Berufsleben machen. All das passiert bei den meisten Menschen zwischen Schulabschluss und 30. Geburtstag. Doch was ist, wenn die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung macht? Erstsemester-Studentin Josephine erzählt von ihrem eintönigen Alltag zwischen Laptop und Bett und der Angst, gerade die beste Zeit ihres Lebens zu verpassen. Yazan kämpft um einen Ausbildungsplatz. Immer wieder muss er Rückschläge einstecken. Felix’ Traum, im Ausland zu arbeiten, ist vorerst geplatzt. Und seine Beziehung hat Corona auch nicht überstanden. exactly – Corona-Generation Autorinnen: Friederike Rohmann /​ Jana Gareis Kamera: Jonas Juckeland Ton: Alexander Teubert /​ Larissa Eden CvD: Katrin Hartig/​ Ricarda Wenge Eine Produktion der Mia Media Leipzig GmbH https:/​/​www.miamedia.de/​ Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: lange-formate@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere Do. 08.04.2021 ARD Mediathek
    • Folge 3 (17 Min.)
      TRIGGERWARNUNG vorab: Im folgenden Film geht es ab Minute 02:00 bis Minute 03:30 auch um das Thema suizidale Gedanken. Schaut diese Reportage bitte nur dann, wenn ihr euch psychisch stabil fühlt. Oder bittet jemanden darum sie mit euch zusammen anzuschauen. Der Film: Sportwetten, das ist für viele Sportfans eine lustige Nebenbeschäftigung am Bundesligasamstag. Es bringt einen Kick mit rein und die Hoffnung nach einem kleinen Nebenverdienst ist immer mit dabei. Was spaß macht, macht aber leider auch sehr schnell süchtig. So erging es auch Paul. Er hat mit Anfang 20 gut 10.000€ verzockt, konnte keine Miete mehr zahlen, hat seine Freundin verloren und sogar Suizidgedanken entwickelt. Wie kann es soweit kommen? Und wieso werden Sportwetten in der Gesellschaft so verharmlost? Autor Fabian Held macht den Selbsttest und lässt sich an einem Nachmittag in den Strudel ziehen. Falls du selbst betroffener von Sportwetten bist kannst du dir hier Hilfe suchen: Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) Das Beratungsteam der BZgA ist unter der Rufnummer 0800 1 37 27 00 kostenfrei und anonym erreichbar. Die Sprechzeiten: Montags bis donnerstags 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags 10 bis 18 Uhr an 363 Tagen im Jahr (ausgenommen der 24.12. und der 31.12.). https:/​/​www.check-dein-spiel.de/​hilfe/​telefon-beratung/​ Online-Angebote: www.gluecksspielsucht.de www.forum-gluecksspielsucht.de www.gluecksspielsucht-selbsthilfe.de Autor: Fabian Held CvD: Luca Schmitt-Walz Kamera: David Bochmann Schnitt: David Bochmann https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere Do. 22.04.2021 ARD Mediathek
    • Folge 4 (23 Min.)
      1.000.000 Tonnen Spenden landen jährlich in den Altkleidercontainern. Doch was passiert damit? Kommt diese Kleidung wirklich bei bedürftigen Menschen an? Die meisten Spenden werden an sogenannte Sortierbetriebe verkauft. Unsere Reporterin Olga Patlan besucht den weltweit größten von ihnen und schaut sich an, was hier mit der Altkleidung passiert. Wer Kleidung nicht spenden will, kann sie verkaufen. Secondhand erlebt gerade einen regelrechten Boom. Aber sind unsere Sachen tatsächlich so begehrt? Welche Teile eignen sich zum Weiterverkauf? Und was können wir sonst mit Altkleidung machen? Darüber sprechen wir unter anderem mit einer Vintage-Bloggerin. 00:00 Intro 02:12 Second-Hand-Trend und welche Teile gefragt sind 06:05 DRK und Dachverband FairWertung: Was brauchen karitative Einrichtungen eigentlich? 10:22 Wo landet unsere Altkleidung wirklich? Ein Besuch im größten Sortierwerk der Welt (Bitterfeld-Wolfen bei SOEX) 14:14 Wie kann Kleidung recycelt werden und was wird daraus? (mechanisches Recycling) 16:24 Wird durch den Second-Hand-Trend weniger gespendet? 17:56 Auswirkungen unseres Überkonsums auf die Umwelt 19:05 Der Hype um Vintage-Kleidung und die Möglichkeiten des Upcyclings mit Bloggerin Nanda Weskott Autorin: Olga Patlan Kamera, Ton & Schnitt: Alexander Friederici CvD: Katrin Hartig, Ricarda Wenge Quellen: https:/​/​www.bvse.de/​dateien2020/​1-Bilder/​03-Themen_Ereignisse/​06-Textil/​2020/​studie2020/​bvse%20Alttextilstudie%202020.pdf https:/​/​www.fairwertung.de/​dachverband/​index.html https:/​/​www.drk.de/​spenden/​spenderservice/​spendentransparenz-spenderservice/​kleidersammlung/​ https:/​/​www.soex.de/​ueber-uns/​standorte/​ https:/​/​www.bte.de/​2021/​01/​06/​politik-l%C3%A4sst-station%C3%A4ren-fashionhandel-und-innenst%C3%A4dte-langsam-sterben/​ https:/​/​www.nau.ch/​news/​schweiz/​kleider-spenden-umwelt-retten-oder-nur-ein-geschaft-65709803 Weiterführende Informationen: Umweltbundesamt – Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Bekleidung: https:/​/​www.umweltbundesamt.de/​umwelttipps-fuer-den-alltag/​haushalt-wohnen/​bekleidung#unsere-tipps WEITERE DOKUS VON UNS: Verhütung für Mann und Frau: Warum kein Fair Play? https:/​/​youtu.be/​xmHhDDrmeUQ Böllern um jeden Preis? https:/​/​youtu.be/​PDnfigoOTsc Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere Do. 06.05.2021 ARD Mediathek
    • Folge 5 (18 Min.)
      Triggerwarnung: In diesem Film erzählen Feuerwehrleute im Detail von Einsätzen mit Schwerverletzten und Toten. Am Anfang geht es auch um das Thema Suizid. Solltest du dich damit unwohl fühlen, schaue dir diesen Film nicht an oder bitte eine dir nahestehende Person, ihn mit dir zusammen anzuschauen. Die Freiwillige Feuerwehr: Das denken viele erst mal: Saufen, Dorffest und Stammtisch. Ein anderes Klischee: Die Freiwilligen machen ja nur die kleinen Einsätze, für die großen wirklich schlimmen gibt es ja die Berufsfeuerwehr. In Deutschland gibt es aber nur rund 100 Berufsfeuerwehren, in Sachsen zum Beispiel nur 8 Stück. Wenn man diese Zahlen hört, wird schnell klar, viele der rund 22.000 Freiwillige Feuerwehren sind mit denselben schwierigen Einsatzszenarien konfrontiert wie die Berufskollegen und teilweise auch mit ähnlich zahlreichen. Darunter auch immer wieder Einsätze mit Toten, Schwerstverletzten, entstellten Erwachsenen und – ja – auch Kindern. Reporter Luca Schmitt-Walz fragt sich: Was macht das mit einem, wenn man sich dem freiwillig aussetzt – und wer hilft eigentlich den Helfern? Die Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland suchen immer nach Nachwuchs und neuen Mitgliedern. Mitmachen kann Jede*r! Infos findet ihr auf der Website der Feuerwehr in eurer Gemeinde oder Stadt! Solltet ihr unter 18 sein und bei der Jugendfeuerwehr mitmachen wollen, findet ihr hier Informationen für euer Bundesland: https:/​/​jugendfeuerwehr.de/​die-djf/​landesverbaende Hier geht es zur Website des Einsatznachsorgeteam Sachsen: https:/​/​lfv-sachsen.de/​einsatznachsorge/​ Hier findet ihr die im Film erwähnten Statistiken zur Feuerwehr in Deutschland: https:/​/​www.feuerwehrverband.de/​app/​uploads/​2020/​05/​Statistik.pdf Autor: Luca Schmitt-Walz CvD: Javan Wenz Kamera: David Bochmann Schnitt: Anna Efanova https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere Do. 20.05.2021 ARD Mediathek
    • Folge 6 (25 Min.)
      Wegen Corona ist Sexarbeit in Deutschland seit über einem Jahr fast durchgängig verboten. Trotzdem bieten manche Sexarbeiter:innen weiter ihre Dienste an: Einige illegal, um irgendwie finanziell über die Runden zu kommen. Andere finden neue Wege und verlagern ihre Arbeit ins Netz. Wie geht es Menschen, die ihr Geld vor allem mit körperlicher Nähe verdienen, wenn enger Kontakt mit Fremden unbedingt vermieden werden soll? Marc Zimmer und Anton Zirk machen sich auf die Suche und treffen für diesen Film Sexarbeiter:innen, die unterschiedlich auf die Pandemie blicken. Sie erzählen von dem Gefühl, vergessen worden zu sein, dem gestiegenen Berufsrisiko und davon, welche Platz ihre Arbeit künftig in der Gesellschaft haben sollte. Autoren: Marc Zimmer, Anton Zirk Kamera: Anton Zirk Schnitt: Eva-Maria Arndt CvD: Luca Schmitt-Walz Eine Produktion der Skip-Intro Gesellschaft für Medienproduktion mbH www.skip-intro.tv Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere Do. 03.06.2021 ARD Mediathek
    • Folge 7 (15 Min.)
      In Deutschland leben mehrere Tausend Menschen illegal. Sie haben keine Krankenversicherung, können keinen Mietvertrag abschließen und sind gezwungen schwarz zu Arbeiten. Und trotzdem scheint es ihnen hier besser zu gehen, als in ihren Heimatländern. Wie die Gesellschaft mit illegal hier Lebenden umgehen soll, ist umstritten. Während der thüringische CDU Generalsekretär konsequente Abschiebungen fordert, etabliert die rot-rot-grüne Regierung in Thüringen eine Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere. Wie funktioniert ein Leben in der Illegalität? Leon Grüninger macht sich auf die Suche und trifft für diesen Film Hapi und Houmer, die beide lange illegal in Deutschland lebten. Sie erzählen von der ständigen Angst entdeckt zu werden und den Gründen, warum sie trotzdem blieben. Autor: Leon Grüninger Kamera: Alex Hodam Daniel Berg Alexander Hansen Schnitt: Martin Zahn Annina Wolf CvD: Anja Riediger Eine Produktion der Mia Media Leipzig GmbH Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 20.06.2021 YouTube
    • Folge 8 (30 Min.)
      Rund 40.000 Menschen sitzen in hierzulande gerade im Gefängnis. 60 Prozent von ihnen sind unter 30, die meisten sind junge Männer. Viele sind Stammgäste im Knast – denn dort landet man schneller, als man gemeinhin annimmt: Schwarzfahren, Drogendelikte und Ladendiebstähle reichen aus, um sich eine Freiheitsstrafe einzuhandeln. Das Leben nach der Haft bringt etliche Herausforderungen mit sich. Unser Autor Thomas Kasper schafft es wie bei seinen bisherigen Reportagen „Betteln, Saufen, Sterben“ und „Crystal Meth – Wie eine Droge die Provinz im Griff hat“ erneut, eine vertrauensvolle Beziehung zu Menschen aus schwierigen Lebensverhältnissen aufzubauen und mit ihnen offen über ihre Situation zu sprechen. Autor: Thomas Kasper Kamera: Thomas Kasper Konstantin Hofmann Schnitt: Thomas Kasper Musik: Konstantin Hofmann Redaktion: Anja Riediger Eine Produktion der Kasper&Albrecht Filmgesellschaft https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 27.06.2021 YouTube
    • Folge 9 (25 Min.)
      Triggerwarnung: In dieser Reportage geht es um psychische Erkrankungen und Suizid. Immer mehr Menschen leiden an psychischen Erkrankungen. Am häufigsten sind Angststörungen, Suchterkrankungen und Depression. Wer sich ambulante Hilfe sucht, muss oft eines mitbringen: Geduld. Vom ersten Anruf in der Praxis bis zur psychotherapeutischen Behandlung ist der Weg lang. Schon vor der Pandemie warteten psychisch Erkrankte bundesweit rund 20 Wochen. Wochen, in denen sich die Erkrankung verschlimmern und chronisch werden kann. Corona hat die Nachfrage noch verschärft. Der Anrufbeantworter vertröstet und Therapeutinnen und Therapeuten winken ab: Es fehle schlicht an zugelassenen Kassensitzen und damit an Plätzen. Stimmt nicht, sagt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Deutschland sei gut versorgt. Woher rührt diese Diskrepanz? Wie kommen Betroffene und Praxen mit den Wartezeiten zurecht? Wie überbrücken Suchende die Zeit? Und: Lohnt sich Onlinehilfe? Darüber sprechen wir unter anderem mit einer Therapieplatzsuchenden, einer Therapeutin und einer Frau, die eine Selbsthilfegruppe speziell für junge Leute gegründet hat. 00:00 Intro 01:14 Psychisch erkrankt und auf der Suche nach einem Therapieplatz: Eine Betroffene berichtet 02:09 Wie kräftezehrend ist eine lange Therapieplatzsuche? 07:00 Psychische Erkrankungen und Öffentlichkeit – wie geht das zusammen? Ein Besuch bei Influencerin Victoria Müller 09:33 Der erste Anruf in einer psychotherapeutischen Praxis – Gebby wagt den Schritt 11:16 Volle Wartelisten vs. ausreichende Versorgung? Wie geht das zusammen? 15:32 Fragen an den GKV-Spitzenverband: Hat Deutschland wirklich einen Therapieplatzmangel? 17:55 Apps auf Rezept: Digitale Angebote für psychische Erkrankungen 20:55 Selbsthilfegruppe – eine Alternative? 22:38 Bergtour Therapieplatzsuche Autorinnen: Michaela Reith und Pauline Vestring Kamera, Ton & Schnitt: Dennis Weißflog CvD: Katrin Hartig, Ricarda Wenge Quellen „Psyche-Apps“: www.diga.bfarm.de/​de/​verzeichnis?category=%5B%2277%22%5D Junge Menschen und Corona: www.bertelsmann-stiftung.de/​de/​publikationen/​publikation/​did/​das-leben-von-jungen-menschen-in-der-corona-pandemie-1 Frauen und Corona: www.dak.de/​dak/​bundesthemen/​psychreport-2429400.html#/​ Wartezeit: https:/​/​www.presseportal.de/​pm/​115161/​4823132 Vertragspsychotherapeut:innen: https:/​/​www.kbv.de/​media/​sp/​2020⁠–⁠12⁠–⁠31_BAR_Statistik.pdf Versorgungslage in Sachsen-Anhalt: https:/​/​www.barmer.de/​presse/​bundeslaender-aktuell/​thueringen/​archiv-pressemitteilungen/​arztreport-2020-thueringen-247746 Gutachten-Empfehlung Kassensitze: www.g-ba.de%2Fdownloads%2F39⁠–⁠261⁠–⁠3493%2F2018⁠–⁠09⁠–⁠20_Endbericht-Gutachten-Weiterentwickklung-Bedarfsplanung.pdf&usg=AOvVaw3GptUymIeJVVC-l1rWuM9Y Psyche und Corona: https:/​/​www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/​gesundheitspolitik/​aktuelle-meldungen/​news-bund/​news/​physisch-auf-distanz-emotional-unterstuetzen/​ Hilfsangebote Bei akuter (Suizid)-Gefahr ruft die 112 oder fahrt in die Notfall-Ambulanz einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Hier findet ihr Kliniken in eurer Nähe: https:/​/​www.deutsche-depressionshilfe.de/​depression-infos-und-hilfe/​wo-finde-ich-hilfe/​klinikadressen Weitere Anlaufstellen und Beratungsangebote: - Psychiatrischer Bereitschaftsdienst: 116 117 - Telefonseelsorge: 0800⁠–⁠1110111 oder 0800⁠–⁠1110222 (www.telefonseelsorge.de) - Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“: 116111 (www.nummergegenkummer.de) - Zudem gibt es ein muslimisches Seelsorgetelefon unter 030⁠–⁠443509821 - Psychosoziale Beratungsstellen der Universitäten, mehr Infos unter: https:/​/​www.unicum.de/​de/​studentenleben/​zuendstoff/​psychosoziale-beratung-so-bekommst-du-hilfe-an-deiner-hochschule - Info-Telefon Depression: 0800⁠–⁠3344533 - Selbsthilfegruppen: https:/​/​www.nakos.de - Speziell für junge Menschen: www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de - Deutsche Angst-Selbsthilfe: https:/​/​www.angstselbsthilfe.de - Ehe-, Jugend- und Familienberatungsstellen: https:/​/​www.dajeb.de - Adressen von Krisendiensten und Sozialpsychiatrischen Diensten in Deutschland: https:/​/​www.deutsche-depressionshilfe.de/​depression-infos-und-hilfe/​wo-finde-ich-hilfe/​krisendienste-und-beratungsstellen Wichtige Links Was ist Psychotherapie?: https:/​/​www.psychotherapiesuche.de/​pid/​therapie Suche nach Psychotherapeut:innen: https:/​/​www.therapie.de/​therapeutensuche/​ Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 04.07.2021 YouTube
    • Folge 10 (27 Min.)
      Seit tausenden von Jahren nutzen Menschen unterschiedlicher Kulturen psychedelische Drogen. Substanzen, die früher Teil von religiösen Ritualen waren, erleben spätestens in den letzten 100 Jahren auch ein Comeback als Partydrogen, in der Persönlichkeitsentwicklung und sogar in der Medizin. Während die Anwendung dort noch erforscht wird, gibt es längst Nutzer:innen, die auf eigene Faust Psychedelika ausprobieren. Der Wirkstoff Psilocybin, der in bestimmten Pilzen und Trüffeln vorkommt, ist dabei besonders beliebt. In Holland sind die „Zaubertrüffel“ legal, was gewerbliche Retreat-Anbieter:innen wie Lionel und sein Team auf den Plan ruft. Für diesen Film macht Reporter Milan Schnieder zum ersten Mal eine psychedelische Erfahrung. Wie fühlt sich das an und was macht das mit einem? Was sagt die Wissenschaft zu diesen Workshops? Wer sind die Leute, die auf Psychedelika schwören und warum? Und welche Risiken gehen mit dem Konsum einher? ACHTUNG: Die in diesem Film gezeigten Psychedelika wie Psilocybin sind in Deutschland verboten. Der Besitz wird unter Strafe gestellt. Autor: Milan Schnieder Kamera: Hans Klingner Schnitt: Milan Schnieder CvD: Luca Schmitt-Walz, Anja Riediger Eine Produktion der Skip-Intro Gesellschaft für Medienproduktion mbH www.skip-intro.tv Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 11.07.2021 YouTube
    • Folge 11 (26 Min.)
      Torge ist schwul und nichtbinär. In einer Kleinstadt in Thüringen erlebt er viele Anfeindungen. Anstatt klein beizugeben will er eine CSD-Demonstration organisieren. Die Idee, dass viele queere Menschen zusammen protestieren und feiern, ruft in Altenburg viel Widerstand hervor. Ist der CSD eine gute Idee? In Altenburg wurde im vergangenen Jahr ein Mann totgetreten – weil er schwul war, sagen Opferschutz-Organisationen. Torge wird bedroht. Außerdem mobilisiert die rechte Szene gegen den CSD. Autorin Carolin Haentjes begleitet die Organisator:innen bis zum Tag der Parade. Autor: Carolin Haentjes Kamera: Torsten Backofen Schnitt: David Bochmann CvD: Luca Schmitt-Walz Eine Produktion der Skip-Intro Gesellschaft für Medienproduktion mbH www.skip-intro.tv https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 18.07.2021 YouTube
    • Folge 12 (15 Min.)
      Vietnamesen bilden in Ostdeutschland eine der größten migrantischen Gruppen. Vietnamesische Läden wie Imbisse, Restaurants, Geschenkemärkte oder Nagelstudios gehören an vielen ostdeutschen Orten zum Stadtbild. Das liegt daran, dass zu DDR-Zeiten gut 70.000 Vietnamesen als Vertragsarbeiter in die DDR kamen. Viele von ihnen sind nach der Wiedervereinigung geblieben und haben sich unter schwersten Bedingungen ein neues Leben aufgebaut. Dieser Teil ostdeutscher Geschichte findet bis heute wenig Aufmerksamkeit. Warum eigentlich? Autorin Nhi Le, selbst Viet-Deutsche der zweiten Generation trifft einen Zeitzeugen, um mit ihm über sein Schicksal zu sprechen und geht der Frage nach, wie viet-ostdeutsches Leben heutzutage aussieht. Autorin: Nhi Le CvD: Luca Schmitt-Walz Kamera: David Bochmann Schnitt: David Bochmann Eine Produktion der Skip-Intro Gesellschaft für Medienproduktion mbH www.skip-intro.tv Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: exactly@skip-intro.tv https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 25.07.2021 YouTube
    • Folge 13 (30 Min.)
      Im November 2011 wird die größte rechtsterroristische Mordserie in der Bundesrepublik öffentlich. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos haben sich erschossen. Beate Zschäpe stellt sich nach kurzer Flucht den Behörden. Als die Reporter Arndt Ginzel und Thomas Datt 2011 ihre Recherchen begannen, glaubten sie noch, einem rätselhaften Kriminalfall auf der Spur zu sein. Die schockierende Erkenntnis kam Tage später: die drei hatten als „Nationalsozialistischer Untergrund“ 10 Menschen getötet. Jetzt – zehn Jahre nach dem Auffliegen des NSU – begeben sich die Reporter noch einmal auf Spurensuche im Umfeld des Terror-Trios. Was ist aus den vielen Helfern geworden, die dem Terror-Trio ein knapp dreizehn Jahre langes, unerkanntes Leben im Untergrund ermöglichten, ihnen Wohnungen, Identitäten und Waffen beschafften? Sind die Unterstützer von damals inzwischen ausgestiegen, oder sind sie noch immer in der rechten Szene aktiv? Ein Film von Thomas Datt Arndt Ginzel Gundrun Grossmann Mitarbeit Hendrik Merker Kamera Michael Damm Gerald Gerber Alexander Hodamm Uwe Nitschke Stefan Rauchhaus Schnitt Richard Fuchs Marcus Dippner Produktionsleitung Frank Seidel Redaktion Anja Riediger Jörg Wildermuth mdr 2021 Hast Du Anregungen für exactly? Dann schreib uns unter exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 01.08.2021 YouTube
    • Folge 14 (14 Min.)
      Sie ist laut, radikal und offenbar effektiv. Die kleine Gewerkschaft „Freie Arbeiter:innen Union“ (FAU). Sie unterstützt vor allem Beschäftigte in prekären Dienstleistungsjobs wie zum Beispiel bei Lieferdiensten. Mit ihren sogenannten „direkten Aktionen“ treten die Aktivist:innen Arbeitgeber:innen auf die Füße. Seit Jahren wird die Gruppe aber auch als linksextreme Gruppierung vom Verfassungsschutz beobachtet – als größte anarchistische Organisation in Deutschland. Was wird der FAU vorgeworfen? Und erreicht sie etwas mit ihrem radikalen Arbeitskampf? Autor: Leon Grüninger Kamera: Alex Hodam, Jonas Juckeland Schnitt: Thomas Hansen CvD: Anja Riediger Eine Produktion der Mia Media Leipzig GmbH Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 15.08.2021 YouTube
    • Folge 15 (28 Min.)
      Seit 50 Jahren ist Frau Bayer erkrankt. Seit Anfang 20 sucht sie nach einer Diagnose für ihr schlimmes Herzleiden. Ihre letzte Hoffnung setzt sie auf eine Leipziger Ärztin, die sich auf Frauenherzen spezialisiert hat. Ist eine fehlende geschlechtergerechte Medizin schuld daran, dass Frau Bayer bis heute nicht weiß, was sie eigentlich hat? Kann sich das jetzt ändern? In allen Bereichen unseres Lebens wollen wir Frauen mehr Gleichberechtigung. Und haben dabei was ganz Wesentliches gar nicht auf dem Schirm: unsere Gesundheit! Denn was viele nicht wissen: Frauen werden anders krank als Männer und reagieren anders auf Medikamente! Trotzdem gilt der Mann in vielen Fällen als der Standard. Ich will wissen: Werden Frauen in der Medizin wirklich vergessen, was sind die Folgen und wo stehen wir in Sachen Gender-Medizin? Hier findet ihr die wichtigsten Quellen aus dem Film: https:/​/​www.vfa.de/​embed/​positionspapier-beruecksichtigung-von-frauen-und-maennern-bei-der-arzneimittelforschung.pdf-1 https:/​/​www.jacc.org/​doi/​full/​10.1016/​j.jchf.2019.01.009 https:/​/​bsd.biomedcentral.com/​articles/​10.1186/​s13293⁠–⁠020⁠–⁠00308⁠–⁠5 https:/​/​www.g-ba.de/​bewertungsverfahren/​nutzenbewertung/​213/​ https:/​/​dgk.org/​daten/​pm-geschlechtsunterschiede-herzinfarkt.pdf https:/​/​www.rki.de/​DE/​Content/​Gesundheitsmonitoring/​Gesundheitsberichterstattung/​GBEDownloadsB/​Gesundheitliche_Lage_der_Frauen_2020.pdf?__blob=publicationFile Anm.: In diesem Film konnten wir leider nicht mehr auf den Data-Gap bzgl. aller anderen Geschlechter eingehen. Erste Studien dazu laufen momentan. Mit den Ergebnissen rechnet man laut Gender-Mediziner:innen in einigen Jahren. Autorin: Laura Richter CvD: Luca Schmitt-Walz Kamera: David Bochmann Schnitt: Lena Fiedler Eine Produktion der Skip-Intro Gesellschaft für Medienproduktion mbH www.skip-intro.tv Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 29.08.2021 YouTube
    • Folge 16 (18 Min.)
      Über 40 Millionen männliche Küken, die sofort nach dem Schlüpfen getötet werden. Damit soll jetzt endlich, nach jahrelangen Diskussionen Schluss sein. Das entsprechende Gesetz des Bundeslandwirtschaftsministerium bringt aber mehr Probleme mit sich als es löst. Zwar ist in Deutschland das Kükentöten ab dem 1.01.2022 verboten. Doch das Problem wird zum einem ins Ausland verlagert und zum anderen drohen in Deutschland massive Umweltbelastungen. Für das Tierwohl wird das Ganze wenig bis gar nichts bringen. Autoren: Rebecca Kupfner, Felix Seibert-Daiker, Christian Werner CvD: Anja Riediger Kamera: Christian Werner Schnitt: Christian Werner Eine Produktion der LE Filmfactory UG www.le-filmfactory.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 12.09.2021 YouTube
    • Folge 17 (29 Min.)
      Eine Tablette pro Tag reicht mittlerweile aus um das HI-Virus in Schach zu halten. In Ländern mit einer guten medizinischen Versorgung wie Deutschland muss niemand mehr an der Folgeerkrankung Aids sterben. Medizinisch hat sich einiges getan und trotzdem erleben Menschen mit HIV immer noch Vorurteile. Die extremen Bilder der Aids-Epidemie der 1980er Jahre haben sich in den Köpfen vieler festgesetzt und mit ihnen längst überholtes Wissen über das Virus. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind 90.700 Menschen in Deutschland HIV-positiv. Rund 11.000 davon sind ohne Diagnose; wissen nicht, dass sie HIV haben. Insbesondere Menschen mit heterosexuellen Kontakten scheinen zu unterschätzen, dass auch sie sich mit HIV infizieren können. Seit 2012 verzeichnet das RKI in dieser Gruppe einen Anstieg der Neuinfektionen, wenn auch auf niedrigem Niveau. Oft wird erst Jahre nach der Infektion eine Diagnose gestellt. Auch, weil Ärzt:innen die Symptome nicht immer gleich mit HIV in Verbindung bringen. Eine Erfahrung, die Cory aus Zwickau selbst erleben musste. Auch Denis Leutloff von der Aidshilfe Halle hat seine Diagnose überrascht. Wir begleiten ihn zur Arbeit und machen selbst zum ersten Mal einen HIV-Schnelltest. Warum ist die Überwindung so groß, wenn es doch nur ein Pieks in den Finger ist? Und was ist dran, dass Menschen mit HIV ausgerechnet im Gesundheitswesen, vor allem in Praxen für Zahnmedizin, immer wieder schlechte Erfahrungen machen? 00:00 Intro 01:10 Blut, Sperma oder Speichel – ein Quiz beim CSD Halle. 04:16 Ein Schnelltest hätte Gewissheit gebracht. Cory über ihren langen Weg zur Diagnose. 08:47 Reden oder Schweigen? Denis Leutloff über seine Erfahrungen mit HIV. 11.30 Abgewiesen wegen HIV: Wir starten einen Test. 12:11 Zum ersten Mal beim HIV-Test. Ein Besuch bei der Aidshilfe Halle 16:22 Prep, Pep, Schutz durch Therapie: Dr. Ackermann klärt auf. 18:44 So gut wie ausgeschlossen: Positiv im Polizeidienst. 21:02 Mit HIV kann ich gut leben, mit Vorurteilen nicht. Ein Gespräch beim Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena. 23:39 Abgewiesen wegen HIV: Was sagen die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt und Denis zu unseren Ergebnissen? 27:00 Was wäre wenn … Autorin: Marie Landes Kamera&Ton: Anton Zirk Schnitt: Jörg R. Müller CvD: Katrin Hartig, Ricarda Wenge Quellen: https:/​/​www.rki.de/​DE/​Content/​InfAZ/​H/​HIVAIDS/​hiv_node.html https:/​/​www.rki.de/​DE/​Content/​Infekt/​EpidBull/​Merkblaetter/​Ratgeber_HIV_AIDS.html https:/​/​www.idz-jena.de/​forschung/​positive-stimmen-20/​ https:/​/​www.stigmaindex.org https:/​/​www.unaids.org/​sites/​default/​files/​media_asset/​UNAIDS_FactSheet_en.pdf https:/​/​www.bundestag.de/​resource/​blob/​648408/​e06392803509a6ef4fc8f434a3affbf5/​WD-3⁠–⁠063⁠–⁠19-pdf-data.pdf https:/​/​www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/​aktuelles/​pressemitteilungen/​polizei-muss-uber-die-bewerbung-eines-hiv-infizierten-neu-entscheiden-178935.html https:/​/​www.bundeswehr.de/​de/​hiv-und-aids-bei-der-bundeswehr-aktiv-gegen-stigma--92700 https:/​/​fh-polizei.sachsen-anhalt.de/​index.php?id=47539 https:/​/​startpolizei.thueringen.de/​voraussetzungen https:/​/​www.polizei.sachsen.de/​de/​3593.htm Wichtige Links: https:/​/​buddy.hiv https:/​/​www.aidshilfe.de https:/​/​www.halle.aidshilfe.de Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 03.10.2021 YouTube
    • Folge 18 (25 Min.)
      TRIGGERWARNUNG: In diesem Film geht es um das Thema Schwangerschaftsabbruch. Solltest du dich mit diesem Thema nicht wohl fühlen, schaue den Film bitte nicht an oder bitte eine dir nahestehende Person ihn mit dir gemeinsam anzuschauen. Der Verein Kaleb aus Chemnitz findet sich neben vielen seriösen Angeboten, als offizielle Schwangerenberatungsstelle auf einer Informationsseite des Sozialministeriums Sachsen. Er bekommt sogar Geld für seine Arbeit vom Freistaat. Die Recherchen in diesem Film zeigen aber: Die Beratung bei Kaleb Chemnitz e.V. ist alles andere als ergebnisoffen – so wie es eigentlich sein müsste, wenn es um das Thema Abtreibung geht. Vielmehr vertritt der Verein Auffassungen von sogenannten Lebensschützer:innen und evangelikale Christ:innen. Abtreibung bedeutet Kindstötung. Autorin Sabine Cygan war undercover in einer Beratung bei Kaleb in Chemnitz. Was sie dort erlebt hat, wirft die Frage auf: Wie kann es sein, dass der Verein finanziell vom Freistaat Sachsen gefördert wird? Autorin: Sabine Cygan Kamera: David Bochmann Schnitt: Eva-Maria Arndt Eine Produktion der Skip-Intro Gesellschaft für Medienproduktion mbH www.skip-intro.tv Du hast einen Themenvorschlag für uns? Dann schreibe uns gerne eine Mail: exactly@mdr.de https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 10.10.2021 YouTube
    • Folge 19 (23 Min.)
      Triggerwarnung: In diesem Video sprechen wir über Menschenhandel, Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung und Gewalt. Wenn es Euch mit diesen Themen nicht gut geht, dann schaut Euch das Video nicht an oder schaut es nicht allein. In Dresden läuft ein langwieriger Prozess gegen mutmaßliche Menschenhändler.  Sie sollen vor allem bulgarische Frauen nach Deutschland gebracht und sie hier in der Zwangsprostitution festgehalten haben. Die Reporter:innen rekonstruieren Fälle: Wie gerieten die Frauen in die Ausbeutung, was wurde Ihnen versprochen? Welche Rolle spielen die unterschiedlichen Lebensbedingungen in Deutschland und Bulgarien? Wieso fiel das mutmaßliche Netzwerk in Dresden nicht auf? Und: Kann es sein, dass die mutmaßliche Chefin des Netzwerks zwar wegen 40-facher Zuhälterei, Menschenhandel und Zwangsprostitution angeklagt ist, und trotzdem immer noch ihren Geschäften nachgeht? Hinweis: Solltet Ihr selbst betroffen sein – dann könnt Ihr Euch an folgende Beratungsstellen wenden. Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016 Beratungsstelle gegen Menschenhandel Ban Ying e.V.: 030 440 6373 https:/​/​www.ban-ying.de/​ KOBRA Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel Sachsen: 03583 /​ 779677 Mail: hilfe@kobranet.eu Autor:innen: Carolin Haentjes, Marcel Siepmann Recherche: Camelia Ivanova, Carina Huppertz Kamera: Carolin Haentjes, Marcel Siepmann, Benjamin Arnold, Torsten Backofen Schnitt: Jörg Müller, Lino Hesper https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 24.10.2021 YouTube
    • Folge 20 (27 Min.)
      Die Coronazahlen steigen, die Maßnahmen des Infektionsschutzes werden wieder strenger und die Stimmung bei radikalen Impfgegner*innen ist gereizt! Die Impfbusse in Mitteldeutschland treffen schon länger nicht mehr nur auf Impfwillige, sondern auch auf radikale Impfgegner*innen, impfskeptische Menschen und Verschwörungserzählungen. Was macht das mit den Helfenden vor Ort, die etwas gegen Corona unternehmen wollen? Was haben sie bisher erlebt, haben sie eigentlich Angst, wenn sie unterwegs sind und können sie die Impfgegner überhaupt noch überzeugen? Autor Luca Schmitt-Walz hat beide Seiten getroffen und mit ihnen gesprochen: Er war bei einem Spaziergang von Gegnern im sächsischen Zwönitz und hat dort mit dem Leuten über ihre Einstellung zum Impfen und zu den Impfaktionen gesprochen. Außerdem hat er zwei Impfbusse begleitet und erfahren, wie anstrengend und auch beängstigend es für die Helfenden ist, mit den Impfgegnern konfrontiert zu sein. Autor: Luca Schmitt-Walz Mitarbeit: Claudia Peißig CvD: Max Schlösser, Anja Riediger Kamera: David Bochmann Schnitt: Lena Fiedler https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 07.11.2021 YouTube
    • Folge 21 (27 Min.)
      Im Durchschnitt 15 Werbespots für ungesundes Essen sehen Heranwachsende täglich. Junkfood-Werbung in TV und im Internet verführt Kinder und Jugendliche dazu, ungesunde Produkte zu konsumieren. Das hat Folgen. Rund 15 Prozent der drei- bis 17-Jährigen in Deutschland sind übergewichtig. Ostdeutschland ist besonders betroffen. Foodwatch, Krankenkassen, Ärzte- sowie Patientenvertreter fordern seit Jahren ein gesetzlich verankertes Verbot für Werbung, die ungesunde Lebensmittel vermarktet und sich explizit an Kinder und Jugendliche wendet. Auch in sozialen Netzwerken zünden Influencerinnen und Influencer ein Werbefeuerwerk. Reporterin Isabelle Fabian kennt das Problem, weil ihre eigenen Kinder auf Produkte von angesagten Youtubern stehen. Sie will herausfinden, welche Werbestrategien die Lebensmittelindustrie nutzt und welche Folgen das für die Gesellschaft hat. Dafür spricht sie mit dem erfolgreichen Influencer Jonas Ems, der auch schon für Schokolade und Cola geworben hat. Sie trifft in einer Reha-Klinik die übergewichtige Marie und den Wissenschaftler Tobias Effertz, der Kinder-Marketing seit Jahren analysiert. Außerdem diskutiert sie mit den Essensrettern von Foodwatch das aus deren Sicht jahrelange und skandalöse Versagen der Politik. Autorin: Isabelle Fabian Kamera: Jörg Funke Schnitt: Timo Muster CvD: Heike Römer-Menschel, Ina Klempnow Quellen: https:/​/​www.foodwatch.org/​de/​aktuelle-nachrichten/​2021/​junkfluencer-so-koedern-mcdonalds-coca-cola-co-kinder-in-sozialen-medien/​ https:/​/​www.aok-bv.de/​imperia/​md/​aokbv/​presse/​pressemitteilungen/​archiv/​dank_aok_pk_pm.pdf https:/​/​www.bwl.uni-hamburg.de/​irdw/​dokumente/​kindermarketing2021effertzunihh.pdf Homepage von exactly https:/​/​www.mdr.de/​investigativ/​index.html (Text: MDR Investigativ)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 28.11.2021 YouTube
    • Folge 22 (23 Min.)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 05.12.2021 YouTube
    • Folge 23 (22 Min.)
      Deutsche Streaming-Premiere So. 19.12.2021 YouTube
    • Folge 24 (27 Min.)
      Deutsche Streaming-Premiere Mo. 10.01.2022 YouTube

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