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    Dokumentation in 7 Teilen, Folge 1–7

    • Folge 2
      Die Geschichte des Lebens auf der Erde ist gekennzeichnet durch das Auftauchen neuer Organisationsformen und durch die schrittweise Eroberung neuer Lebensräume. Viele dieser Transformationen haben keine Spuren hinterlassen, moderne genetische Methoden erlauben jedoch inzwischen einen gewissen Einblick in die Prozesse des Wandels. Der Ursprung der frühesten Lebensformen liegt nichtsdestotrotz noch im Dunkeln.
      Erste eindeutige fossile Spuren einzelligen Lebens aus dem Westen Australiens sind 3,6 Milliarden Jahre alt. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereSa 15.02.2003arteOriginal-TV-PremiereDi 25.09.2001PBS
    • Folge 3
      Ungefähr 99 Prozent aller Arten, die je auf der Erde lebten, sind ausgestorben. Großzügig geschätzt hat jede Art eine durchschnittliche Lebenszeit von 5 bis 10 Millionen Jahren. In der Regel genießen meeresbewohnende Arten eine längere Lebenserwartung als festlandbewohnende. Der Großteil der Geschichte des Lebens spielte sich aber im Meer ab und daher waren die Organismen dieses Lebensraumes besonders hart und häufig von katastrophalen Änderungen der klimatischen, physikalischen und geologischen Bedingungen betroffen.
      Fünf geologische Perioden mit Massenaussterben von meeresbewohnenden Organismen sind bekannt; zwei dieser Perioden und zwei weitere betrafen vor allem festlandbewohnende Lebewesen. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereSa 22.02.2003arteOriginal-TV-PremiereDi 25.09.2001PBS
    • Folge 4
      In Lewis Carrolls berühmten Buch „Alice hinter den Spiegeln“ entdeckt Alice beim Durchqueren eines Spiegels eine lebendig gewordene Schachwelt, in der sie die Funktion eines weißen Bauern übernimmt. Sie macht im Verlauf des Spiels eine erstaunliche Entdeckung über diese Welt, die ihr von der Roten Königin erklärt wird: „Hierzulande musst du so schnell rennen wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst. Und um woandershin zu kommen, muss man noch mindestens doppelt so schnell laufen!“. Diese suggestive Geschichte hat einen großen Anklang in der Evolutionsbiologie zu finden vermocht. 1973 stellte der Evolutionsbiologe Leigh Van Valen seine „Rote-Königin-Vermutung“ auf.
      Van Valens Vermutung besagt, dass Gemeinschaften konkurrierender Arten oder Räuber und ihre Beute in einem beständigen evolutionären Rüstungswettlauf gefangen sind: Räuber werden immer besser, Beute aufzufinden und zu fangen und diese werden im Gegenzug immer besser, diesen Angriffe zu entfliehen. Sowohl Räuber als auch Beute müssen sich ständig wandeln, um überleben zu können. Beide Parteien werden immer besser, aber ihre relative Stärke ändert (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereSa 01.03.2003arteOriginal-TV-PremiereMi 26.09.2001PBS
    • Folge 5
      Die Natur ist voller Angeber. Das Rad des Pfauen, extravaganter Vogelgesang oder die elaborierten und geschmückten Bauten der tropischen Laubenvögel dienen allem Anschein nach keinem anderen Zweck, als Weibchen zu beeindrucken. Vielleicht ist der Mensch keine Ausnahme? Stehen in etwa Prunkbauten, schnelle Autos, ein verschwenderischer Lebensstil und sogar Kunst und Musik im Dienste egoistischer Gene und ihrer Fortpflanzungsinteressen? Das Wirken von Evolutionsmechanismen wie der natürlichen Auslese sollte erwarten lassen, dass Effizienz ein vorherrschendes Gestaltungsprinzip in der Natur ist. Aber der evolutionäre Erfolg eines Individuums wird nicht alleine davon bestimmt, wie effizient es bei der Nahrungssuche ist oder Räubern entfliehen kann, sondern hängt auch davon ab, wie viele Nachkommen es hinterlässt. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereSa 08.03.2003arteOriginal-TV-PremiereMi 26.09.2001PBS
    • Folge 6
      In seinem 1871 erschienenen Werk zur Abstammung des Menschen sprach Charles Darwin die Vermutungs aus, dass, auch was geistige Eigenschaften angeht, Menschen und Tiere sich nur graduell unterscheiden. Alles was angeblich die Einzigartigkeit des Menschen ausmache – Moral, Vorstellungskraft, Erfindungsreichtum, ästhetisches Empfinden usw. – sei in Grundzügen schon im Tierreich angelegt oder in Ausnahmefällen sogar hoch entwickelt. Dieser Gradualismus war ein methodisches Grundprinzip Darwins, das er zur Unterstützung seiner Theorie benötigte. Moderne Theorien zur Evolution des modernen Menschen lassen jedoch Zweifel an einigen Ideen Darwins aufkommen. (Text: arte)
      Deutsche TV-PremiereSa 15.03.2003arteOriginal-TV-PremiereDo 27.09.2001PBS

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