Europas große Filmpaläste Folge 4: Nationales Filmtheater Uránia Budapest
Folge 4
4. Nationales Filmtheater Uránia Budapest
Folge 4 (26 Min.)
Ein Denkmal seiner Zeit: Auch Saal 2 des Königlichen Theaters Tuschinski versprüht die Energie der frühen 1920er Jahre, als der Filmpalast eröffnet wurde.
Bild: SR/DokFabrik
Das Nationale Filmtheater Uránia in Budapest wurde in einer Zeit eröffnet, als das Kino noch in den Kinderschuhen steckte. Um die Jahrhundertwende wurden hier die ersten Filme gezeigt. Von dem deutschen Architekten Henrik Schmahl 1896 als Varieté Theater erbaut, gilt dieser Filmpalast bis heute als architektonisches Wahrzeichen der Donaumetropole. Die Fassade, die Foyers und der große Saal im Stil der maurischen Architektur machen dieses Kino zu einer Stilikone des späten 19. Jahrhunderts.
Betrieben von der Budapester Uránia, einer wissenschaftlichen Gesellschaft, wendet sich das Varieté Theater an ein breites Publikum. Auch Künstlerinnen und Künstler treten weiterhin auf. Für die Tänzerin Isadora Duncan beginnt hier ihre Weltkarriere. Heute ist es die erste Kinoadresse in Ungarn. Nationale und internationale Filmstars und Regisseure feiern hier Premieren. Mit 425 Plätzen ist das Uránia einer der ältesten vollständig erhaltenen Filmpaläste Europas. (Text: arte)
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