Dokumentation in 4 Teilen

  • Folge 1 (39 Min.)
    Chloe Ayling ist Anfang 20 und arbeitet zielstrebig an ihrer Glamour-Model-Karriere. Als sie für Modeaufnahmen in Paris gebucht wird, geht ein Traum für sie in Erfüllung. Der Auftrag könnte der Karriere Boost für sie sein. Doch kaum in der französischen Hauptstadt angekommen, wird das Fotoshooting wegen eines Terroranschlages abgesagt. Sie postet die gefährliche Situation vor Ort in den Sozialen Medien. Ihre Fan-Base nimmt Anteil, die Anzahl ihrer Follower:innen steigt. Wenige Monate später bekommt Chloe eine zweite Chance, das Modeshooting soll nun in Mailand stattfinden. Als sie das in einem Hinterhof gelegene Fotostudio erreicht, wird sie von maskierten Männern überfallen, betäubt und im Kofferraum eines Autos in ein abgelegenes Bauernhaus verfrachtet. Es stellt sich heraus, dass der vermeintliche Fotograf einer ihrer Entführer ist und sie sich in den Händen einer skrupellosen Mafiaorganisation befindet. Die so genannte Black Death Group sei spezialisiert auf die Entführung junger Frauen. Die Opfer werden im Darknet als Sexsklavinnen angeboten und in die ganze Welt versteigert. Die Polizei in Italien und England startet die fieberhafte Suche nach Chloe, denn das Ende des Auktionszeitraums von sieben Tagen rückt immer näher. (Text: SWR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 28.04.2026 ARD Mediathek
  • Folge 2 (25 Min.)
    Die 20-jährige Chloe Ayling ist in dem abgelegenen Haus im Piemont mit Handschellen auf dem Fußboden fixiert. Geplant sei, sie als Sexsklavin im Internet zu versteigern. Doch für ein entsprechendes Lösegeld könne sie sich auch selbst freikaufen, verspricht ihr der unmaskierte Bewacher. Chloe ist verzweifelt, denn so viel Geld hat sie nicht. Doch sie schafft es, eine Art Vertrauensverhältnis zu ihrem Entführer aufzubauen: Immer häufiger löst er ihre Fesseln, möchte sie küssen und auch mehr, um sie angeblich zu retten. Währenddessen kommt die italienische Polizei einem Mitglied der Bande immer näher. Die Black Death Group taucht in einem Papier von Europol auf und die Spurenlage deutet auf einen Täter aus Polen. Das internationale Verbrechersyndikat wird für die Ermittler immer greifbarer, es geht um Waffenhandel, Auftragsmord und Menschenhandel. Doch die Zeit der Auktion läuft ab und das geforderte Lösegeld kann nicht aufgebracht werden. Die Black Death Group reagiert daraufhin per Mail: „Sie ist verkauft!“ (Text: SWR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 28.04.2026 ARD Mediathek
  • Folge 3 (32 Min.)
    Während die vermeintliche „Verkaufsmeldung“ von Chloe Ayling bei den ermittelnden Polizisten Entsetzen und Panik auslöst, schafft es die 20-jährige, das Vertrauen ihres Bewachers zu gewinnen. Sie machen einen Deal und gemeinsam planen sie die Flucht: Chloe verspricht ihm für ihre Freilassung 50.000 Dollar und ihn nicht zu verraten. Der Entführer bringt sie daraufhin persönlich nach Mailand zur britischen Botschaft. Doch Chloe hält sich nicht an den Deal mit dem Kidnapper und erzählt der Polizei ihre Entführungsgeschichte. Dabei verstrickt sie sich in Ungereimtheiten und wichtige Details ihres Martyriums, weil sie Bedenken hat, dass daraus falsche Schlüsse gezogen werden. Die Boulevardpresse bekommt Wind von dem Entführungsfall und wittert dahinter eine PR-Aktion, die die Karriere des Glamour-Models vorantreiben soll. (Text: SWR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 28.04.2026 ARD Mediathek
  • Folge 4 (31 Min.)
    Chloe Ayling und ihr Manager glauben, durch die mediale Aufmerksamkeit auch Kapital schlagen zu können. Vor dem Haus ihrer Mutter gibt sie „knapp bekleidet“ Interviews und „posiert gut gelaunt“ für die Kameras. Damit scheint sie nicht dem gängigen Bild eines Opfers zu entsprechen. Auch der festgenommene Kidnapper behauptet vor Gericht, die Entführung hätte nicht stattgefunden. Es kommt immer mehr zu einer absurden Täter-Opfer-Umkehr. Die 20-jährige Chloe Ayling wird in den Social Media Kanälen immer mehr zur Projektionsfläche für hasserfüllte und diskriminierende Kommentare. (Text: SWR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 28.04.2026 ARD Mediathek

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