Sie nannten sich «Fraternité de la pyramide», interessierten sich für Ökologie, kollektive Landwirtschaft und Spiritualität und trafen sich Mitte der 1970er Jahre in einem Haus bei Genf. 20 Jahre und drei Namenswechsel später erschütterte eine Reihe von Morden und Massensuiziden der sogenannten «Sonnentempler» die Schweiz, Frankreich und Kanada. Insgesamt 74 Menschen fanden dabei den Tod. Es war eines der tödlichsten Ereignisse der jüngeren Schweizer Geschichte. (Text: SRF)