100 Folgen, Folge 1⁠–⁠25

  • Folge 1 (6 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 04.03.1998 arte
  • Folge 2 (6 Min.)
    Februar 1945: Amerikanische Marinetruppen erobern die Insel Iwo Jima nach 36 Tagen harten Kampfs gegen die Japaner. Joe Rosenthals Aufnahme von vier Soldaten, die dieses Ereignis symbolisch festhält, ist eines der bekanntesten Photos der Welt. Als bewegendes Zeugnis dieser Schlacht, die wohl zu den blutigsten in der Geschichte Amerikas zählt, war das Photo auf den Titelseiten sämtlicher amerikanischer Zeitschriften zu sehen und wurde später auf Briefmarke und als Statue verewigt. Zwei der darauf abgebildeten Fahnenträger mussten aufgrund dieses Photos ihr Leben lassen, und Rosenthal selbst musste sich sein Leben lang gegen Anschuldigungen verteidigen, dieses Bild nachgestellt zu haben. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 11.03.1998 arte
  • Folge 3 (6 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.1998 arte
  • Folge 4 (6 Min.)
    Das berühmte Foto des „Vopo“ – der Sprung in die Freiheit – ist Ausdruck letzter Fluchtmöglichkeiten einer noch offenen Grenze zwischen Ost und West. Am 13. August 1961 wird die Mauer erbaut und Deutschland wird geteilt in Deutsche Demokratische Republik und Bundesrepublik Deutschland. Der Volkspolizist hat – trotz Uniform – am 15. August 1961 die Entscheidung getroffen und desertiert von Ost nach West. Peter Leibing charakterisiert mit diesem außergewöhnlichen Photo eine Wende in der deutschen Geschichte. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 25.03.1998 arte
  • Folge 5 (6 Min.)
    Am 4. April 1968 wird Martin Luther King, Nobelpreisträger und Führer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung, während einer Rede auf dem Balkon eines Hotels in Tennessee erschossen. Ein Aufschrei der Wut und eine Welle des Aufstands folgten dem brutalen Attentat. Von der Regierung massiv unterdrückt, waren 46 Tote und mehrere Hunderte von Verletzten die Folge. Joseph Louw, ein junger südafrikanischer Fotograf, gelang mit diesem Photo ein letztes Porträt eines außergewöhnlichen Mannes, der sein Leben der Verwirklichung der Menschenrechte widmete. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 01.04.1998 arte
  • Folge 6 (6 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 08.04.1998 arte
  • Folge 7 (6 Min.)
    Ein Foto, das wie ein Blitz einschlägt. Südafrika 1978. Eigentlich hätte es ein ruhiges Jahr für das Regime werden sollen. Auf Anfrage der Regierung begibt sich der Photojournalist, Abbas, für eine Reportage in eine schwarze Polizeischule, eine Ausbildungsstätte, auf die man sehr stolz ist. Zuerst nicht ganz überzeugt von der Notwendigkeit des Themas, aber ohne wirklich die Wahl zu haben, schießt Abbas „das“ Photo. Das Photo, welches zum Symbol für die Apartheid in Südafrika wird. Die militärische Anordnung der Schwarzen – mit nacktem Oberkörper – , angeführt von einem weißen Ausbilder. Die Wirkung ist beeindruckend: „Dieses Foto hat uns mehr geschadet als ein feindliches Militär“, sagte der Botschafter Südafrikas damals. Die Beteiligten erzählen, unter welchen Umständen das Foto entstanden ist und wie groß die Überraschung und der Schock der südafrikanischen Regierung war, die sich verraten fühlte. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 15.04.1998 arte
  • Folge 8 (6 Min.)
    Eine unglaubliche Nachricht brachte inmitten eines heißen Sommers 1947 die Situation zum eskalieren: Die britische Regierung schickte Überlebende des Holocausts nach Europa zurück, die versucht hatten, in ihre jüdische Heimat zurückzukehren. Dieses Foto löste international einen solchen Schock aus, dass es die angloamerikanische Kommission, die sich in Palästina aufhielt, in ihrer Entscheidung beeinflusste. Vier Monate später, am 29. November 1947, wurde die historische Entscheidung der UNO getroffen: die Gründung des Staates Israel. Diese Exilsuchenden, die vom Gelobten Land träumten und die Journalisten der damaligen Zeit erinnern sich. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 22.04.1998 arte
  • Folge 9 (6 Min.)
    Berlin, 30. April 1945. Die Belagerung der deutschen Hauptstadt dauerte schon vier Tage, als die sowjetischen Truppen das Quartier der Minister erreichen. Das Foto, das um die Welt gehen wird, ist jedoch gestellt. Evgueni Khaldeï setzte es in Szene: Aus einem roten Tischtuch fertigte er eine Fahne und zwei Soldaten spielten für ihn die „Helden“. Aus dem Foto musste er dann noch die gestohlene Uhr, die man am Handgelenk des einen Soldaten sehen konnte, retuschieren. Schließlich scherzt man nicht mit der russischen Armee. Der Fotograf schildert uns die Geschichte dieses Bildes. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 29.04.1998 arte
  • Folge 10 (6 Min.)
    Mit ihrer unwiderstehlichen Weiblichkeit hat sie ganz Amerika in Schwärmerei versetzt. Bis zu ihrem tragischen Tod im Jahre 1962 war Marilyn Monroe sicher die meistfotografierte Frau ihrer Generation. Im Gegensatz zu Filmaufnahmen liebte Marilyn Fotositzungen, denn hier hatte sie alles im Griff. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1960 ist eine der wenigen, auf denen sie sich nicht in Pose setzt. Sie ist erschöpft und an einem Tiefpunkt angelangt. Sie konzentriert sich voll und ganz auf ihre Rolle und achtet nicht auf die Fotografin Eve Arnold, die für die Promotion von „Nicht gesellschaftsfähig“ Aufnahmen auf dem Set machen soll. Dieser Film, den ihr Arthur Miller auf den Leib geschrieben hatte, sollte ihr letzter sein. Marilyn mochte dieses Foto besonders, weil es etwas von Einsamkeit ausstrahlt. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 06.05.1998 arte
  • Folge 11 (6 Min.)
    3. Mai 1968. Die Studentenproteste befinden sich auf ihrem Höhepunkt: Die Polizei räumt die Sorbonne, erste Tränengasgranaten werden geworfen und Daniel Cohn-Bendit wird vor das Disziplinargericht der Pariser Universität gerufen. Er steht plötzlich Auge in Auge mit dem Stellvertreter des Gesetzes und kann sich ein nicht enden wollendes Grinsen nicht verkneifen. Den Fotografen Gilles Caron und Jacques Haillot gelingt es, diesen provokanten Gesichtsausdruck für die Ewigkeit zu dokumentieren. Gilles Caron gehört dem Team Gamma an, einer neuen Agentur, die auf den Markt drängt. Im Quartier Latin ist Gamma die beste Agentur und das Foto von Caron wird am nächsten Tag veröffentlicht. Es wird DAS Foto der Ereignisse im Mai ’68 und machte Cohn-Bendit zur Gallionsfigur der Studentenbewegung. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 13.05.1998 arte
  • Folge 12 (6 Min.)
    1943 wir die Lage im Warschauer Ghetto immer hoffnungsloser. Die Lebensbedingungen sind unerträglich. Diejenigen, denen die Flucht gelungen ist, sammeln sich in den Wäldern und bauen den Widerstand auf. Schließlich will die SS dem Treiben ein Ende setzen. Ihr Plan ist einfach: Die übriggebliebenen 60.000 Juden sollen deportiert und das unbewohnbar gewordene Ghetto dem Erdboden gleichgemacht werden. Am 19. April, nach einem vier Wochen langen Kampf, geben die Aufständischen auf oder kommen in den Flammen der von ihnen selbst angezündeten Häuser um. Dieses Foto des kleinen Jungen mit der Schiebermütze, der von schwerbewaffneten Soldaten bewacht wird, ging als Symbol eines von vornherein zum Scheitern verurteilten Widerstands in die Geschichte ein. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 20.05.1998 arte
  • Folge 13 (6 Min.)
    Am 30. März 1981 feuert John Hinckley, früheres Mitglied einer Neo-Nazi-Gruppe, sechsmal auf das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten. Ronald Reagan, gerade dabei, das Hilton Hotel in Washington zu verlassen, trifft die Kugel in die linke Lunge. Der Sprecher des Weißen Hauses und zwei der Sicherheitsbeamten werden schwer verletzt. Ron Edmonds, Fotograph der Agentur AP, steht gleich neben dem Ausgang. Mit Sebastião Salgado ist er der Einzige, der diesen Schreckensmoment festgehalten hat. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 27.05.1998 arte
  • Folge 14 (6 Min.)
    Am D-Day, dem 6. Juni 1944, sprang Robert Capa mit zwei Fotoapparaten um den Hals ins eiskalte Meerwasser, um die Landung der Alliierten in der Normandie zu dokumentieren. Unter Höllenfeuer und Granatenregen konnte er die ersten Sturmangriffe am Strand von Saint-Laurent-sur-Mer mitverfolgen. Er machte ein Foto nach dem anderen, insgesamt einhundertsechs. Der junge Laborant, Larry Burrows, der mit der Entwicklung der wertvollen Filme betraut war, trocknete jedoch die Negative durch einen Irrtum zu heiß. Nur sechs Fotos konnten gerettet werden, und auch diese sind völlig verschwommen. Dennoch wurden sie in den Zeitungen veröffentlicht. Sie erschienen allen völlig naturgetreu und die Unschärfe dramatisiert noch das Bild. Der ungeschickte Labortechniker, Larry Burrows, wurde bald einer der größten Kriegsfotografen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 03.06.1998 arte
  • Folge 15 (6 Min.)
    Fast 13 Jahre durchstreifte Photograph Lewis Hine unermüdlich das ganze Land, er verwendete falsche Identitäten, versteckte seine Kamera unter dem Mantel, kritzelte kurze Notizen auf die Rücken seiner Bilder und sammelte auf diese Weise fast 5000 Fotos für das „National Child Labour Committee“ an. Er fotografierte Tausende von Kindern, die für Minenarbeit ausgenutzt wurden, oder in Spinnereien, auf Baumwollfeldern oder Fischerbooten hart arbeiten mussten, um unter unmenschlichen Bedingungen ihr mageres Auskommen finanzieren zu können. „Ich wollte die Realität zeigen, damit sie verändert werden kann“, bestätigte Lewis Hine. Seine klaren Bilder von der Kindersklaverei erschütterten die Öffentlichkeit mehr, als es die eindringlichsten Artikel oder öffentliche Reden vermocht hätten. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 10.06.1998 arte
  • Folge 16 (6 Min.)
    Ein Kuss zweier Spione – jedenfalls eines Paares, das für solche gehalten wurde. Das Ehepaar Rosenberg, das eine gewisse Sympathie für den Kommunismus gezeigt hatte, musste sich wegen Hochverrats verantworten. Es hieß, dass sie der Sowjetunion Pläne für die Herstellung von Atomwaffen geliefert hätten, eine Anschuldigung, die sie bis zum Ende leugneten. Das Gericht in New York verurteilte sie am 5. April 1951 zur Todesstrafe; zwei Jahre später starben sie auf dem elektrischen Stuhl. Dieses intime Foto, das ohne ihr Wissen gemacht wurde, ergibt ein ganz anderes Bild des Paares als das, das während der MacCarthy-Ära über sie verbreitet wurde. Die Veröffentlichung des Fotos war der Anlas für eine internationale Mobilisierung. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 17.06.1998 arte
  • Folge 17 (6 Min.)
    Seit dem Ende des letzten Jahrhunderts organisieren sich die Frauen in vielen Ländern um das Wahlrecht, denselben Zugang wie Männer zur Kultur und zu Universitäten zu bekommen und auch dieselbe Bezahlung zu erhalten. In England werden diese militanten Kämpferinnen „Suffragetten“ genannt. Sie sind zu allem bereit, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und die Öffentlichkeit für ihre Themen zu sensibilisieren. Sie schlagen Schaufenster ein, schlagen mit Peitschen auf die Polizeibeamten, werfen brennendes Papier in die Briefkästen ihrer Opponenten und lassen sich regelmäßig von der Staatsgewalt verhaften. Ihr Ziel: das soziale System dieser Zeit herausfordern. Und das Ziel heiligt die Mittel. Die MitstreiterInnen lassen diese Zeit wiederaufleben und erörtern das politische und kulturelle Erbe, das diese Frauen hinterlassen haben. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 24.06.1998 arte
  • Folge 18 (6 Min.)
    Der Fotograf Erich Salomon wird als Vater des modernen Fotojournalismus bezeichnet. Zum ersten Mal bekommt die Öffentlichkeit ein anderes Bild von den „Männern, die uns regieren“. Mit einem Fotoapparat, den er mit Hilfe einer Schnur aus einer Distanz von sechs Metern auslöst, und ohne künstliches Licht zu benutzen, ist Erich Saloman der „Starfotograf“ der großen internationalen Konferenzen. Überall gelingt es Salomon – unentdeckt – die berühmten Persönlichkeiten aus Politik und Kultur zu fotografieren. Anlässlich einer nächtlichen Sitzung, der zweiten Konferenz von Den Haag, machte Salomon um ein Uhr morgens Fotos von den deutschen und französischen Ministern, von denen einige schon dösten. Diese Fotos wurden ein Riesenerfolg. Aristide Briand nannte ihn den „Doktor Mephistopheles“ und eine Anekdote belegt, dass der französische Außenminister einmal den Beginn einer Konferenz um eine Stunde verlegte, da Salomon Verspätung hatte … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 01.07.1998 arte
  • Folge 19 (6 Min.)
    Im Beiruter Viertel „La Quarantaine“ fand im Januar 1976 ein Blutbad statt, und das Viertel wurde in Brand gesteckt. Für die Fotografin Françoise Demulder, die sich auf solche Konflikte spezialisiert hat, ist dies der absolute Schauplatz der Grausamkeit: Die Menschen, die sich ergeben, werden abgeschlachtet wie Tiere. Mit diesem Foto hatte sie das Gefühl, ein historisches Bild zu machen: die schreckliche Kriegssituation im Libanon in einem einzigen Bild. Don McCullin, ein Kriegsreporter, der mit ihr unterwegs war, teilte dieselbe Szene in mehrere Elemente auf. Nachdem das Bild 1977 durch die Weltpresse gegangen war, wurde es in den Straßen Beiruts plakatiert, und Françoise Demulder konnte mit knapper Not einem Attentat entgehen. Dies war das erste Mal, dass die Falangisten nicht mehr nur als die Opfer erschienen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 08.07.1998 arte
  • Folge 20 (6 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 15.07.1998 arte
  • Folge 21 (6 Min.)
    Von 1970 bis 1973 teilten und fotografierten W. Eugene Smith und seine Frau Aileen Mioko Smith das Leben der Einwohner des kleinen Dorfes Minamata, das sich auf der zu Japan gehörigen Insel Kyushu befindet. Diese Einwohner waren die Opfer der ersten großen Industrieverseuchung. Ende Dezember 1971 fotografierte Smith ein 16jähriges Mädchen, Tomoko Uemura, die schon vor ihrer Geburt die „Krankheit von Minamata“ hatte. Die offizielle Zahl der Opfer dieser unheilbaren Krankheit beläuft sich heute auf mehr als 14.000 Menschen, doch die reelle Zahl der Kranken ist unbekannt. Auch W. Eugene Smith gehört zu diesen Opfern. Die internationale Reaktion auf die Fotoreportage ermöglichte es den Opfern, die Tragweite des Skandals aufzuzeigen und von der verantwortlichen Firma sowie der Regierung Schadensersatz zu fordern. Bis heute ist die Entschädigungsfrage ungeklärt. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 22.07.1998 arte
  • Folge 22 (6 Min.)
    26. Juni 1912, sechs Uhr morgens. Jacques-Henri Lartigue ist Zeuge des ersten Grand Prix-Rennens des Automobilclubs. Voller Spannung sieht er das erste Auto an sich vorbei flitzen. Um den Rennwagen mit seinem Sucher zu verfolgen, muss der Fotograf sich um seine eigene Achse drehen. Ergebnis: Die Reifen des Wagens sind oval! Dieser Effekt ist auf den Verschluss der Kamera zurückzuführen, der aus einem Rollschlitz besteht, der sich mit hoher Geschwindigkeit vertikal über den Film bewegt und auf diese Weise den Film nach und nach belichtet. Nachdem der Verschluss den oberen Teil des Rades aufgenommen hat, hat sich der Wagen bereits nach rechts weiterbewegt, bis der untere Teil belichtet wird, und so entsteht die ovale Form des Rades. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 29.07.1998 arte
  • Folge 23 (6 Min.)
    Dieses Foto ist von einem Balkon aufgenommen, welcher die Newski Perspektive in Sankt Petersburg wiedergibt. Dem Fotographen ist die Tragweite der damaligen Ereignisse, die sich vor ihm abspielten, sicherlich nicht bewusst. Das Foto sollte die Unruhen verewigen, die das „alte Russland“ erschütterten. Seit der Abdankung des Zaren Nikolaus II im Februar 1917 übernahm eine provisorische Regierung die Geschicke des Landes. Von den Arbeitern, Bauern und Soldaten wird diese Regierung für zu gemäßigt befunden. Die bolschewistische Bewegung breitet sich aus, die Demonstrationen in Sankt Petersburg häufen sich. Im Juli werden aus diesen Demonstrationen offene Unruhen. Die spontanen Aufstände werden von der Regierung niedergeschlagen: Genau diese Situation gibt das Foto wieder. Drei Monate später krönt die Oktoberrevolution die Aktion der Bolschewiken; es ist der Beginn der Sowjetunion. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 05.08.1998 arte
  • Folge 24 (6 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 12.08.1998 arte
  • Folge 25 (6 Min.)
    Italien ist befreit, das Ende des Zweiten Weltkrieges steht bevor. Mussolini muss aus der selbsternannten Republik „Salo“, ein Satellitenstaat Deutschlands, flüchten. Dabei fällt der Diktator dem Widerstand in die Hände. Die Aufständigen exekutieren in der Nacht vom 27. auf den 28. April Mussolini, seine Geliebte Claretta Petacci und einige faschistische Führer. Die Leichen werden noch in derselben Nacht nach Mailand gebracht, das erst seit kurzem von den Amerikanern befreit ist. Die Piazzale Loreto wird als Schauplatz für die Toten gewählt, in Erinnerung an die Märtyrer des Widerstands, die im letzten Jahr auf demselben Platz von den Deutschen aufgehängt wurden. Der Fotograf Vincento Carese leistet hier seinen persönlichen Beitrag zur Geschichte, indem er in einer makabren Inszenierung den Körper des „Duce“ verewigt hat. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 19.08.1998 arte

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