Dokumentation in 3 Teilen

  • Folge 1 (26 Min.)
    Die Gänge im Lycée Simone Veil sind Aufenthaltsort und die Eingangshalle sozialer Knotenpunkt. Schule ist hier Lern- und Lebensraum, in dem sich Schüler und Lehrer wohlfühlen sollen. – Bild: NDR/​Schnittstelle
    Die Gänge im Lycée Simone Veil sind Aufenthaltsort und die Eingangshalle sozialer Knotenpunkt. Schule ist hier Lern- und Lebensraum, in dem sich Schüler und Lehrer wohlfühlen sollen.
    Wie kann Architektur Gemeinschaft fördern, Kreativität freisetzen, Eigenständigkeit stärken? „Das gebaute Versprechen“ ist eine dreiteilige Dokumentationsreihe über Gebäude, die eine wichtige soziale Funktion haben: Schulen, Gefängnisse, Obdachlosenunterkünfte. Der erste Teil zeigt wegweisende Schulen, die moderne Unterrichtsideen in Architektur übersetzen. Der Schulcampus Neustift – spektakulär in die österreichische Landschaft eingebettet – ist transparent, licht, weit. Jeder Jahrgang hat seinen eigenen Bereich mit offenen Lernzonen und flexiblen Möbeln. Lernen ist überall möglich – auch auf den begrünten Dächern. Eine Architektur, die Selbstständigkeit und Weitblick schafft. Das Lycée Simone Veil Liffré in Frankreich ist lichtdurchflutet. Pflanzen im Innern und hochwertige Materialien sorgen für eine entspannte Lernatmosphäre. Die Gänge sind Aufenthaltsort und die Eingangshalle sozialer Knotenpunkt. Schule ist hier Lern- und Lebensraum, in der sich Schüler und Lehrer wohlfühlen sollen. In der Dybkærskolen in Dänemark ist Frontalunterricht passé. Hier setzt man auf projektbasierten Unterricht – die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Projekte, die Lehrerinnen und Lehrer begleiten sie. Die Architektur ist genau dafür gemacht. Mit flexiblen Räumen, Nischen und Lernmöbeln fördert sie Gemeinschaft und Individualität und macht ganz einfach Spaß. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 08.02.2026 arte
  • Folge 2 (26 Min.)
    Im „Maison de Rodolphe“ leben auch ehemals Obdachlose wie Bekim Shaquiri (Bild) mit seinen Hunden.
    Bis 2030 will die Europäische Union die Obdachlosigkeit in der EU abschaffen. Derzeit leben hier rund 1,3 Millionen Menschen auf der Straße. Doch wie sieht Architektur aus, die dieses Versprechen einlösen kann? Wie baut man für Menschen, die oft traumatisiert sind und erst wieder lernen müssen, mit Wänden und Nachbarn zu leben? Vier Projekte zeigen, wie man individuelle Lösungen findet. In Wien: Das „VinziDorf“ für alkoholkranke obdachlose Männer und das „VinziRast“ mittendrin, wo Studierende und ehemals Obdachlose in WGs zusammenwohnen. In Frankfurt am Main leuchtet der Bau „lebensraum o16“ wie ein Diamant im Ostpark. Architekten, Künstler, Obdachlose, Anwohner und Sozialarbeiter haben die Unterkunft gemeinsam entwickelt, die Sichtbarkeit statt Stigmatisierung schafft. Im „Maison de Rodolphe“ in Lyon leben ehemals Obdachlose mit Hund und Katze, aber auch Familien. Die Holzhäuser mit Modulen sind so gebaut, dass sie ein soziales und friedliches Miteinander ermöglichen – individuell gestaltet und reproduzierbar. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 15.02.2026 arte
  • Folge 3 (26 Min.)
    Die Wache im Zentrum des Strahlengangs der JVA Lenzburg, Schweiz
    Was kann Gefängnisarchitektur dazu beitragen, in Unfreiheit auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten und trotz Monotonie eine gesunde Psyche zu fördern? Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Cazis Tignez ist das modernste Gefängnis der Schweiz. Einem Kloster nachempfunden, gleicht sie einer kleinen Stadt. Unterschiedliche Gebäude für Zellen und Werkstätten, große Fenster, Tageslicht und unterschiedliche Materialien bieten Abwechslung und Sinnesreize. Übersichtliche Gänge und Transparenz sorgen für soziale Sicherheit. Will man das Leben nicht verlernen, muss die Architektur in Haft so normal wie möglich gestaltet sein. Die JVA Lenzburg, älteste Haftanstalt der Schweiz, zeigt wie Architektur auf neue Konzepte von Strafe reagiert. Das über 160 Jahre alte Gefängnis kann noch heute Vorbild sein. Durchdachte Umbauten ermöglichen, dass alte Ideen und zeitgenössischer Vollzug vereinbar sind. Die JVA Berlin Heidering wurde für den humanen Vollzug gebaut. Transparenz steht im Mittelpunkt. Mit Glas und offenen Wegen setzt man hier auf Vertrauen statt Kontrolle. Denn: Gute Gefängnisarchitektur ist Opferschutz und damit im Interesse der ganzen Gesellschaft. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 22.02.2026 arte
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