Mit der Nicaraguanerin Gioconda Belli, der literarischen Entdeckung Chris Adrian und dem großen deutschen Schriftsteller Ernst Augustin spricht Wolfgang Herles in der ZDF-Literatursendung „Das blaue Sofa“ am Freitag, 18. Mai 2012, 23:00 Uhr, über ihre aktuellen Romane. Insgesamt stellt er fünf Neuerscheinungen vor. Einst war die Lyrikerin Gioconda Belli die Sprecherin der sandinistischen Revolution in Nicaragua. Jetzt hat sie mit „Die Republik der Frauen“ einen satirischen und utopischen Roman geschrieben. Frauen übernehmen die Macht, regieren ganz anders als Männer und scheitern auch ganz anders. Mit der mittelamerikanischen Feministin sprach Wolfgang Herles in Los Angeles, wo sie heute mit ihrem Mann lebt. Mit Chris Adrian stellt Wolfgang Herles eine neue, faszinierende Stimme aus den USA vor. Sein Roman „Die große Nacht“ ist eine moderne Variante von
Shakespeares Sommernachtstraum. Er handelt von Medizin und Magie, von Liebesrausch und Trauer. Mit dem literarischen Shootingstar, der auch Mediziner und Theologe ist, sprach Herles am Schauplatz des Romans in San Francisco. „Robinsons blaues Haus“ heißt der zehnte Roman des Schriftstellers und Psychiaters Ernst Augustin. Leicht und entspannt schreibt er über die großen Fragen des Daseins. Nach einem abenteuerlichen Leben in Asien, Mittelamerika und in der Südsee lebt er in seinem fantastisch gestalteten Haus in München – einem Spiegel seiner Romane. Außerdem bespricht Wolfgang Herles „Weitlings Sommerfrische“ von Stan Nadolny, dem Autor des Welterfolgs „Die Entdeckung der Langsamkeit“, und „1812 – Napoleons Feldzug in Russland“ von Adam Zamoyski. Das brillant erzählte Buch des britischen Historikers basiert auf Hunderten von Augenzeugenberichten. (Text: ZDF)
Deutsche TV-PremiereFr. 18.05.2012ZDF
Sendetermine
So. 03.06.2012
13:30–14:00
13:30–
Fr. 18.05.2012
23:00–23:30
23:00– NEU
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