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Roms Nationalgalerie. Im wichtigsten Ausstellungssaal wird die Leiche des Direktors gefunden – ermordet und auf dem Boden drapiert wie der Tote, den Artemisia Gentileschi in einem berühmten Gemälde dargestellt hat. Ispettore Angelo Tiberi und der Kunstberater Cosmo Speranza ermitteln in diesem unheimlichen Mordfall.
Cosmo ist ein kultivierter Kunstexperte, der in einem herrlichen Loft mit Blick auf den Circus Maximus lebt. Maßanzüge, viele One-Night-Stands und kein Handy, weil er es für einen vulgären Gegenstand hält. Er besitzt die Gabe eines „absoluten Auges“: Sein Blick erweckt Kunstwerke zum Leben und offenbart jedes Detail der Komposition und jedes Geheimnis ihrer Entstehung. Er ist einsam und sprunghaft, hat keinen akademischen Abschluss und steht außerhalb des Systems. Doch das System fürchtet ihn, da er in der Lage ist, die Echtheit eines Kunstwerks zu beurteilen. An seiner Seite steht seine Freundin Mia.
Angelo Tiberi ist ein guter Polizist, aufgewachsen in einer großen Familie in einem Arbeiterviertel Roms. Einfach, direkt, authentisch und gewissenhaft. Ein großer Freundeskreis, eine wahre Passion für Rom und ein Handy, das ständig klingelt, weil Eltern, Schwestern und Schwager ihn pausenlos um Gefallen bitten, wohl wissend, dass er nicht Nein sagen kann. Er ist heimlich in seine Jugendfreundin Eleonora verliebt, die als Gerichtsmedizinerin arbeitet.
Angelo und Cosmo sind zu verschieden, um einander sympathisch zu finden. Doch der Mordfall in der Nationalgalerie zwingt sie zur Zusammenarbeit. Dabei entdecken sie, dass gerade ihre Gegensätze sie zu einem Ermittlerduo machen, das ebenso unwahrscheinlich wie effektiv ist. (Text: Netflix)
