5 Folgen, Folge 1–5weiter

    • Folge 1
      Wolfgang Niedecken in New York – Bild: arte
      Wolfgang Niedecken in New York – Bild: arte

      Der Kölner Musiker Wolfgang Niedecken hat sich auf den Weg gemacht, um das Amerika seines legendären Musikerkollegen Bob Dylan zu erkunden. Seine Reise beginnt in New York. In der Metropole an der amerikanischen Ostküste trifft Wolfgang Niedecken die Menschen, die ihm Dylan und dessen Amerika wirklich näher bringen können: Künstler, Fotografen, Journalisten und natürlich Musiker. Schon bald wird deutlich: New York und Bob Dylan sind untrennbar miteinander verbunden. Schließlich nahm Dylans Karriere vor mehr als 50 Jahren dort ihren Anfang. Doch was hat sich seit damals im „Big Apple“ verändert und wie sieht das Greenwich Village, Dylans Wohn- und Schaffensort während der 1960er Jahre, heute aus? Um das herauszufinden, trifft Wolfgang Niedecken unter anderem den Filmemacher Bob Porco im Greenwich Village und den New Yorker Künstler Red Grooms, von dem sich Dylan besonders in seinen Anfangsjahren bedeutend beeinflussen ließ. Natürlich darf auch ein Ausflug zum Lincoln Memorial in Washington D.C. nicht fehlen. Dorthin begleitete Bob Dylan den Bürgerrechtler Martin Luther King am 28. August 1963. Nach dessen historischer „I have a Dream“-Rede spielte Bob Dylan damals für 250.000 Amerikaner. Das war der Beginn einer Karriere, die bis heute nicht ihr Ende gefunden hat. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 18.06.2018 arte
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    • Folge 2
      Genauso wie Bob Dylan im Jahr 1965 zieht es Wolfgang Niedecken ins Mekka der Hippie-Bewegung, nach Woodstock. – Bild: arte
      Genauso wie Bob Dylan im Jahr 1965 zieht es Wolfgang Niedecken ins Mekka der Hippie-Bewegung, nach Woodstock. – Bild: arte

      Genauso wie Bob Dylan damals zieht es heute auch Wolfgang Niedecken nach Woodstock, ins Mekka der Hippie-Bewegung. Der Ort liegt nur gut zwei Autostunden nördlich von New York. Dort lässt sich der Kölner Musiker von alteingesessenen, echten Woodstockern erklären, was noch vom Hippie-Motto „Love, Peace & Happiness“ und dem weltbekannten Woodstock-Festival übrig geblieben ist. Mit dabei sind alte Weggefährten von Bob Dylan und wahre Legenden, unter anderem der Rockstar-Fotograf und Woodstock-Chronist Elliot Landy. Unter Dylan-Kennern sorgt aber besonders ein Ort für leuchtende Augen: „Big Pink“. In dem rosafarbenen Sommerhaus nahm Bob Dylan zusammen mit den Musikern von The Band in den 1960er Jahren die legendären „Basement Tapes“ auf. Grund genug für Wolfgang Niedecken, vor Ort selbst ein Lied des großen Meisters einzuspielen – tatkräftig unterstützt von der Folklegende Happy Traum. Natürlich darf ein Ausflug zum Veranstaltungsort des Woodstock-Festivals selbst nicht fehlen. Denn auch wenn Bob Dylan damals nicht beim legendären Musikfestival aufgetreten ist, so gilt diese Veranstaltung bis heute als der Höhepunkt der amerikanischen Gegenkultur und als bedeutender Meilenstein der amerikanischen Musikgeschichte. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 19.06.2018 arte
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    • Folge 3
      Wolfgang Niedecken (li.) und der Autor Aaron Brown (re.) vor der Hull Rust Mine in Hibbing, Minnesota – Bild: arte
      Wolfgang Niedecken (li.) und der Autor Aaron Brown (re.) vor der Hull Rust Mine in Hibbing, Minnesota – Bild: arte

      Auf den Spuren Bob Dylans ist Wolfgang Niedecken mittlerweile im hohen Norden der USA angekommen. In Minnesota, an der Grenze zu Kanada, ist Bob Dylan geboren und aufgewachsen, und dort hat er auch seine Liebe und seine Faszination für die Musik entdeckt. Minnesota hat sich seit Bob Dylans Kindheit in den 1940er Jahren stark verändert. Früher lieferten Eisenminen, Stahlfabriken und Häfen den Menschen dort eine solide Lebensgrundlage, doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Doch wie geht man dort mit dem Wandel um, und wie hat diese Region im Norden der USA den jungen Bob Dylan geprägt? In Bob Dylans Geburtsort Duluth trifft Wolfgang Niedecken Menschen, die das vergangene Amerika und auch Bob Dylan nicht vergessen haben. Unter ihnen sind die Folkmusikerin Sarah Krueger und der Produzent Tim Nelson. Sie gehören zu einem Kreis junger Musiker, die Dylan-Songs aus sämtlichen Schaffensphasen neu aufnehmen und als „Duluth Does Dylan“ veröffentlichen. Anschließend geht es für Wolfgang Niedecken in das Bergbaustädtchen Hibbing. Dorthin zog Dylan im Alter von nur sechs Jahren, nachdem sein Vater an Polio erkrankt war und keine Arbeit mehr finden konnte. In Hibbing wird Wolfgang Niedecken eines klar: Ohne das Aufwachsen in Minnesota wäre aus Bob Dylan wohl niemals der Musiker und Nobelpreisträger geworden, der er heute ist. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 20.06.2018 arte
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    • Folge 4
      In New Orleans besucht Wolfgang Niedecken (2.v.l.) die Musikgruppe Joyful mit einem Dylan-Klassiker im Gepäck in ihrem Studio. – Bild: arte
      In New Orleans besucht Wolfgang Niedecken (2.v.l.) die Musikgruppe Joyful mit einem Dylan-Klassiker im Gepäck in ihrem Studio. – Bild: arte

      Auf seiner Reise durch Bob Dylans Amerika zieht es Wolfgang Niedecken nach New Orleans in Louisiana. Die Stadt am Mississippi-Delta ist seit jeher ein Sehnsuchtsort von Künstlern und Exoten. So zeigte sich auch Bob Dylan seit seinem ersten Besuch im Jahr 1964 stets von dem dort herrschenden einzigartigen Mix aus europäischer, afrikanischer und Latino-Kultur fasziniert und zählte die Stadt zu seinen großen Einflüssen. Woher kommt der einzigartige Flair der Stadt, und wohin hat sich das kulturelle Zentrum der Südstaaten bis heute entwickelt? Wolfgang Niedecken trifft in New Orleans Autoren und Künstler, die ihm genau das erklären können. Einer von ihnen ist der Musiker und Besitzer der weltbekannten „Preservation Jazz Hall“, Benjamin Jaffe. Er weiß, warum die Musik der Südstaaten bis heute so stark mit der Identität ihrer Bewohner verknüpft ist und warum eine Stadt wie New Orleans ohne Musik nicht überleben kann. Schließlich waren es auch Blues, Jazz und Gospelmusik, die den Menschen geholfen haben, die schwere Zeit nach dem Hurrikan „Katrina“ zu überstehen. So wie die Band Joyful, die Wolfgang Niedecken mit einem Dylan-Klassiker im Gepäck in ihrem Studio besucht. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 21.06.2018 arte
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    • Folge 5
      Wolfgang Niedecken (re.) spielt mit dem Musiker und Produzenten Dave Stewart (li.), der in seiner Karriere mehrmals den "wahren" Bob Dylan kennenlernen durfte. – Bild: arte
      Wolfgang Niedecken (re.) spielt mit dem Musiker und Produzenten Dave Stewart (li.), der in seiner Karriere mehrmals den "wahren" Bob Dylan kennenlernen durfte. – Bild: arte

      In Kalifornien an der Westküste der USA beschließt Wolfgang Niedecken seine Reise durch Bob Dylans Amerika. Der „Sunshine State“ gilt als der Geburtsort der Hippie- und Protestkultur. Aber nicht nur die Beatpoeten in San Francisco zogen in den 1960er Jahren den jungen Bob Dylan in ihren Bann. Jahre später bewegten ihn die dort herrschenden Lebensbedingungen und die Atmosphäre zu einem Umzug an die Westküste. Heute trifft Wolfgang Niedecken dort Autoren, Aktivisten und Musiker und lässt sich von ihnen den „Way of Life“ Kaliforniens näher bringen. Einer von ihnen ist der Musiker und Produzent Dave Stewart, der viele Jahre mit Annie Lennox als Eurythmics Welterfolge feierte und in seiner Karriere mehrmals den „wahren“ Bob Dylan kennenlernen durfte. Aber auch Michael Simmons kennt Dylan so gut wie kaum ein anderer. Seit den 1980er Jahren schreibt der Journalist über amerikanische Musik- und Popkultur. Vom ihm lässt sich Wolfgang Niedecken in Los Angeles erklären, wo die weltweite Faszination für den Musiker, Songwriter und Geschichtenerzähler Bob Dylan herkommt und warum sie bis heute anhält. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 22.06.2018 arte
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