Dokumentation in 7 Teilen

  • Folge 1 (45 Min.)
    Halfterfische, die sich an einem Riff im Westpazifik versammelt haben, ziehen die Aufmerksamkeit eines grauen Riffhais auf sich. – Bild: BBC Studios /​ ZDF
    Halfterfische, die sich an einem Riff im Westpazifik versammelt haben, ziehen die Aufmerksamkeit eines grauen Riffhais auf sich.
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe „Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, mit welchen verblüffenden Strategien sich die Meeresbewohner Asiens an das Leben in den Ozeanen angepasst haben – denn überall lauern Gefahren und Herausforderungen. Im Westpazifik spielt sich jedes Jahr ein Drama ab. Halfterfische versammeln sich hier in großen Schwärmen, bevor sie das Riff verlassen, um zu laichen. Schnell ziehen sie die Aufmerksamkeit von Grauen Riffhaien auf sich. Die beste Chance zu überleben haben die Halfterfische, wenn sie in einem dichten Schwarm zusammenbleiben. Doch die Haie treiben sie auseinander, um dann einzelne Fische zu verschlingen. Nach zwei Stunden Jagd hat nur ein Grüppchen besonders fitter Halfterfische die Selektion überlebt. Ein bisschen Glück war sicherlich auch im Spiel. Doch es sind genug, um in diesem Teil der Welt für den Erhalt ihrer Art zu sorgen. Wo genau sie laichen, bleibt ihr Geheimnis. Bei Schlammspringern geht es beschaulicher zu. Diese kuriosen Fische besiedeln unter anderem die Mangrovensümpfe Südostasiens – und sie beherrschen ein paar erstaunliche Tricks. Solange sie nass bleiben, können sie über die Haut Sauerstoff aus der Luft aufnehmen und atmen. So können sie den Großteil ihres Lebens außerhalb des Wassers verbringen. Sie sind Wanderer zwischen den Welten. Kräftige Brustflossen ermöglichen ihnen, sich an Land fortzubewegen. Außerdem können sie ihren Körper wie eine Feder anspannen und sich weg katapultieren. Bis zu einem Meter weit können die kleinen Athleten springen, obwohl sie selbst nur wenige Zentimeter lang werden. Ganz andere Dimensionen erreichen Pottwale. Selbst die Jungen sind bei der Geburt schon drei bis vier Meter lang – echte Riesenbabys. Wie die meisten Tierkinder müssen auch sie viel lernen. Beispielsweise, wie man zum Schlafen senkrecht im Wasser steht. Um den nötigen Auftrieb zu erhalten, muss ein unerfahrener Wal genau die richtige Menge an Luft in der Lunge behalten. Zu wenig Luft und er sinkt – es ist eine Kunst. Die Erwachsenen korrigieren seine Fehler behutsam und nachsichtig. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und neueste Unterwassertechnik ein. So liefert die Naturdokureihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. „Terra X – Asien: Wilde Nachbarn“ wird am Sonntag, 5. Juli 2026, um 19:30 Uhr gesendet. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 28.06.2026 ZDFOriginal-TV-Premiere So. 03.11.2024 BBC OneOriginal-Streaming-Premiere So. 03.11.2024 BBC iPlayer
  • Folge 2 (40 Min.)
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe „Asien“ zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Die zweite Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den vielfältigen Bergen Asiens zu meistern, denn weite Teile des Kontinents sind von Gebirgen geprägt. Der Himalaja ist das berühmteste Hochgebirge Asiens. Im Osten der Gebirgskette erhebt sich der Mount Everest – mit 8848 Metern der höchste Berg der Erde. Alle Achttausender liegen in Asien: vier im Karakorum-Gebirge und zehn im Himalaja. Nur wenige Wildtiere können in den eisigen Hochgebirgen existieren. Schneeleoparden sind jedoch hervorragend an die extremen Bedingungen angepasst und verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in Höhen von über 3000 Metern. Aber auch im tropischen Süden erstrecken sich viele Bergketten – mit einer völlig eigenen Tierwelt. In den Westghats im Südwesten Indiens leben unter anderem asiatische Elefanten. Doch ihre Heimat hat sich in den letzten 150 Jahren radikal verändert. Aufgrund der Höhenlage und regelmäßiger Niederschläge eigenen sich die Westghats hervorragenden für den Anbau von Tee. In der Region Valparai wurden in nur zwei Elefantenleben rund zweihundert Quadratkilometer Regenwald abgeholzt, um Platz für Teeplantagen zu schaffen. Dennoch scheinen die Elefanten auf denselben Routen zu wandern, die schon ihre Vorfahren nutzten. Inzwischen führen diese Wege nicht mehr durch Regenwald, sondern mitten durch die Anbaugebiete der Nutzpflanze. Trotzdem verzehren die Tiere kein einziges Blatt Tee – vermutlich mögen sie seinen bitteren Geschmack einfach nicht. An den Hängen des Mount Kinabalu in Malaysia gibt es eine erstaunliche Partnerschaft zwischen Spitzhörnchen und fleischfressenden Kannenpflanzen. In Thailand liegt eine riesige Höhle, in der zahlreiche Indochinasegler brüten – doch es ist ein Ort voller Gefahren. Und in den Bergen Pakistans leben Schraubenziegen buchstäblich am Abgrund und kämpfen auf steilen Klippen um ihre Partnerinnen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösenden Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 11.01.2026 ZDFOriginal-Streaming-Premiere So. 03.11.2024 BBC iPlayerOriginal-TV-Premiere So. 10.11.2024 BBC One
  • Folge 3 (40 Min.)
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe „Asien“ zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu waren. Die erste Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben im kalten Norden Asiens zu meistern – denn sie brauchen ständig Energie. Schnee und Eis bedecken im Winterhalbjahr den gesamten Norden Asiens – etwa die Hälfte des Kontinents. Monatelang regiert Kälte das Land, die Temperaturen können auf minus 50 Grad Celsius sinken. Schneemassen und klirrende Kälte stellen Tiere und Pflanzen jetzt vor besondere Herausforderungen. Aber viele Wildtiere sind hervorragend daran angepasst, das Leben im wilden Norden Asiens zu meistern. So entsteht am Baikalsee in Sibirien jedes Jahr eine einzigartige Winterlandschaft. Die Oberfläche des Sees ist dann von einer bis zu zwei Meter dicken Eisschicht bedeckt. Dennoch existiert in dieser unwirtlichen Welt ein Tier, das nirgendwo sonst vorkommen – die Baikalrobbe. In einer Schneehöhle bringt sie ihr Junges zur Welt. Dort ist es sicher vor Raubtieren – aber nur, solange das Eis stabil ist. Wenn im Frühjahr die Eismassen schmelzen, können herabstürzende Blöcke das Robbenbaby leicht zerschmettern. Um zum Rand der Eisdecke zu schwimmen, hilft ihm seine Mutter mit einem bemerkenswerten Trick: Sie atmet mehrfach aus, bis sich unter dem Eis eine Luftglocke bildet, damit das Junge atmen kann. Es scheint, als würde das dem Robbenbaby ermöglichen, unter dem Eis lebenswichtige Atemstopps einzulegen, denn es kann noch nicht so lange die Luft anhalten wie seine Mutter. Bisher wurde dieses Verhalten nur am Baikalsee beobachtet und ist von keiner anderen Robbenart bekannt. Im Hochland von Tibet jagen Wölfe unter extremen klimatischen Bedingungen Tibetantilopen. Im fernen Osten Russlands streifen Amurtiger, auch bekannt als Sibirische Tiger, durch die Winterlandschaft. Und die kleine Ussuri-Röhrennasenfledermaus lässt sich sogar einschneien, um im Schnee Winterschlaf zu halten und dann im nächsten Frühjahr unbeschadet wieder aufzuerstehen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösenden Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 04.01.2026 ZDFOriginal-Streaming-Premiere So. 03.11.2024 BBC iPlayerOriginal-TV-Premiere So. 17.11.2024 BBC One
  • Folge 4 (45 Min.)
    Regenwälder wurden im großen Stil gerodet, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, sodass den Elefanten ihr Lebensraum fehlt. Borneo, Malaysia.
    Auf dem größten Kontinent lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe „Terra X: Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Dschungelgebieten Asiens zu meistern – denn in den artenreichen Wäldern ist die Konkurrenz groß. Kein Tier symbolisiert den Dschungel Asiens so sehr wie der Tiger. Einst waren die Großkatzen in Asien weit verbreitet, doch Lebensraumzerstörung und rücksichtslose Jagd ließen ihre Bestände um dramatische 96 Prozent zusammenbrechen. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet ist auf kleine Inseln zusammengeschrumpft. Auf dem indischen Subkontinent liegen ihre wichtigsten Rückzugsgebiete. Im Süden Nepals lassen sich Tiger gut beobachten, weil sie dort nicht nur Wald, sondern auch Grasland besiedeln. Aufgrund strenger Schutzmaßnahmen erholen sich ihre Bestände in Indien und Nepal langsam. Immerhin leben weltweit inzwischen wieder rund 4500 Tiger in freier Natur. Bei den ebenfalls bedrohten Orang-Utans dauert es besonders lang, bis ihr Bestand wieder wächst. Nach langer Schwangerschaft bekommt eine Orang-Utan-Mutter ein Baby. Sechs bis acht Jahre lang bringt sie ihm bei, wie man im Wald lebt und Nahrung findet. Es ist eine der intensivsten Mutter-Kind-Beziehungen im Tierreich. Anfangs hat das Kleine ständig Hautkontakt zur Mutter, erst später unternimmt es kürzere Ausflüge. Aus Sicherheitsgründen verbringen junge Orang-Utans die meiste Zeit hoch oben in den Baumkronen. Andere Tiere müssen auf dem Boden bleiben – wie etwa asiatische Elefanten. Auf Borneo haben sie eine etwas geringere Körpergröße und gelten als die kleinsten Elefanten der Welt. Seit ihr natürlicher Lebensraum verschwindet, erscheinen sie immer häufiger auf Plantagen für Ölpalmen, denn Elefanten mögen die nahrhaften Früchte sehr. Die Plantagenbesitzer tun ihr Bestes, um ihre Ernte zu schützen, etwa mit Elektrozäunen. So sind die Elefanten zu Eindringlingen auf ihrem eigenen Land geworden. Inzwischen haben einige malaysische Plantagenbesitzer begonnen, die Tiere zu dulden. Wenn alte Bäume gefällt werden, dürfen Elefanten die Reste fressen. So helfen sie, unbrauchbar gewordene Pflanzen zu entsorgen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die „Terra X“ Naturdokureihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. „Terra X – Asien: Wilde Ozeane“ wird am Sonntag, 28. Juni 2026, um 19:30 Uhr gesendet. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 21.06.2026 ZDFOriginal-Streaming-Premiere So. 03.11.2024 BBC iPlayerOriginal-TV-Premiere So. 24.11.2024 BBC One
  • Folge 5 (45 Min.)
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe „Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert die erstaunlichen Strategien, die Asiens Wildtiere entwickelt haben, um in Nachbarschaft von Menschen zu leben – denn Asien ist der bevölkerungsreichste aller Kontinente. Der Tiger, die mächtigste Großkatze Asiens, ist vom Aussterben bedroht. Die verbliebenen Populationen leben meist in abgelegenen Dschungelgebieten. Doch die erfolgreichen Schutzbemühungen der letzten Jahrzehnte haben dazu geführt, dass einige Großkatzen, die nach neuen Revieren gesucht haben, inzwischen direkt vor den Toren der indischen Stadt Bhopal leben. Dort gibt es reiche Jagdgründe. Nachts schleichen sich Tiger in die Stadt und reißen heilige Kühe. Solche Übergriffe tolerieren die Einheimischen, denn der Hinduismus lehrt Respekt vor allen Mitgeschöpfen. Tagsüber ziehen sich die urbanen Tiger in Verstecke vor der Stadt zurück. Ein Forschungsprojekt untersucht, ob diese außergewöhnliche Nachbarschaft auf Dauer gelingen kann. Die Koexistenz mit großen Pflanzenfressern ist oft noch schwieriger als mit Raubtieren. Auf Sri Lanka nutzen wilde Elefanten ihre massigen, tonnenschweren Körper, um Straßensperren für Fahrzeuge zu errichten und von den Insassen Maut zu verlangen – in Form von Obst, Gemüse oder Brot. Diese Leckereien sind nahrhafter als Gras und Blätter. Daher stoppen Elefanten auf einer Straße, die mitten durch ihren Lebensraum führt regelmäßig Busse. Besonders routiniert ist ein riesiger Bulle. Wenn er eine Zahlung erhält, lässt er die Fahrzeuge passieren. Durch seinen überzeugenden Charme ist er eine lokale Berühmtheit geworden: Raja – der König. Der Ursprung solcher ungewöhnlicher Formen der Nachbarschaft liegt oft darin, dass Menschen den Lebensraum der Wildtiere massiv verändert haben. Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat heute etwa zehn Millionen Einwohner. Vor rund 250 Jahren lag dort eine ausgedehnte Sumpflandschaft. Überreste davon lassen sich bis heute in verschiedenen Stadtparks zwischen den Wolkenkratzern entdecken. Dort leben Bindenwarane, große Echsen, die mehr als zwei Meter lang werden können. Zwischen Joggern und Erholungssuchenden gehen etwa 300 der Riesenechsen auf Nahrungssuche. Es ist eine der dichtesten Populationen von Waranen überhaupt. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdokureihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. „Terra X – Asien: Hilfe für bedrohte Arten“ wird am Sonntag, 12. Juli 2026, um 19:30 Uhr gesendet. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.07.2026 ZDFOriginal-Streaming-Premiere So. 03.11.2024 BBC iPlayerOriginal-TV-Premiere So. 01.12.2024 BBC One
  • Folge 6 (40 Min.)
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe „Asien“ zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Die dritte Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Wüsten und Steppen Asiens zu meistern – denn weite Teile des Kontinents sind von Trockengebieten geprägt. Viele der Wüsten Asiens existieren seit Millionen von Jahren. Doch auf dem riesigen Kontinent befindet sich auch die jüngste Wüste der Erde: Die Aralkum im Grenzgebiet von Kasachstan und Usbekistan. Schiffswracks im Sand zeugen davon, dass sich hier einst ein Gewässer befand. Bis vor Kurzem war die Aralkum der Aralsee – der viertgrößte See der Welt. Seit den 1960er-Jahren wurde zwei Flüssen, die dieses Binnenmeer überwiegend speisten, besonders viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen. Über Jahrzehnte nahm der Zufluss ab, sodass der Aralsee kontinuierlich schrumpfte. Sand, der einst auf dem Boden des Sees lag, wird nun immer wieder aufgewirbelt und bildet gewaltige Sandstürme. Mongolei-Gazellen haben mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie ziehen seit jeher als Nomaden durch die Ebenen, weil sie im Winter kaum noch nahrhaftes Gras finden. Doch ein gewaltiges Hindernis liegt auf ihrer Wanderroute: die Transsibirische Eisenbahn – die längste Bahnstrecke der Welt. Sie verbindet Moskau mit Wladiwostok im Osten Russlands. Dadurch wird der Lebensraum der Gazellen und vieler anderer Wildtiere zerschnitten. Zu beiden Seiten der Bahnstrecke verlaufen Zäune mit Stacheldraht, die Vieh von den Gleisen fernhalten sollen. Aber sie beeinflussen auch die Wanderung der Gazellen, denn wenn sie nicht verhungern wollen, müssen sie die Bahnlinie irgendwie überwinden. Dabei bleiben viele auf der Strecke. Zudem jagen dort verwilderte Haushunde, indem sie fliehende Gazellen in die Zäune treiben. Die Huftiere müssen also nicht nur mit Kälte und Nahrungsmangel zurechtkommen, sondern auch mit Zügen, Zäunen und verwilderten Hunden. In der Wüste Gobi sucht eines der seltensten Tiere der Erde, der Gobi-Bär, nach Wasser. In Indien müssen asiatische Löwen alles tun, um im trockenen Gir-Forest Nahrung zu finden, und junge Kormorane werden vorübergehend zu Kannibalen, um zu überleben. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. Vorerst letzte Folge „Terra X – Asien“. Weiteren Folgen sind in Planung. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 18.01.2026 ZDFOriginal-Streaming-Premiere So. 03.11.2024 BBC iPlayerOriginal-TV-Premiere So. 08.12.2024 BBC One
  • Folge 7
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 12.07.2026 ZDFOriginal-Streaming-Premiere So. 03.11.2024 BBC iPlayerOriginal-TV-Premiere So. 15.12.2024 BBC One
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