9 Folgen, Folge 1–9weiter

    • Folge 1 (90 Min.)

      Für ihre heitere und vergnügliche Flussreise haben sich die Moderatoren Janine Strahl und Peter Bause diesmal die Werra ausgesucht – ein bisher noch wenig bekanntes Juwel unter den Flüssen. Kein Wunder, war die Werra doch Jahrzehnte lang Grenzsperrgebiet und konnte weder besucht noch touristisch erschlossen werden. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 03.10.2005 MDR
    • Folge 2 (90 Min.)
      Bild: MDR/Marco Prosch
      An der Mulde wilden Ufern (Folge 2) – © MDR/Marco Prosch

      Diesmal haben sich unsere Moderatoren für ihre heitere und vergnügliche Flussreise die ungezähmte Mulde ausgesucht. Mit ihrem Witz und Charme spüren sie die unglaublichsten Geschichten rund um den Fluss auf, der sich 350 Kilometer lang durch Sachsen und Sachsen-Anhalt schlängelt und dabei das Erzgebirge und die Leipziger Tieflandsbucht durchfließt. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 25.05.2006 MDR
    • Folge 3 (90 Min.)

      Auf ihrer vergnüglichen Wasserpartie erkunden Janine Strahl-Oesterreich und Peter Bause diesmal die wildromantischen und bunten Ufer der Weißen Elster, die alle drei Länder unseres Sendegebietes durchfließt. Die Weiße Elster entspringt in Tschechien im Elstergebirge südöstlich von As (Asch) und mündet nach 257 Kilometern südlich von Halle in die Saale. Bereits nach etwa zehn Flusskilometern überquert die Weiße Elster die Grenze nach Deutschland, erreicht das sächsische Vogtland und Bad Elster. Auf ihrem weiteren Weg streift sie Oelsnitz, durchquert Plauen und erreicht hinter Elsterberg Thüringen. Sie durchfließt Greiz und Gera, die sachsen-anhaltische Stadt Zeitz, anschließend durchquert sie Leipzig und mündet schließlich in Sachsen-Anhalt in die Saale. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 31.10.2007 MDR
    • Folge 4 (90 Min.)

      Abwechslungsreich, spannend, unterhaltsam und sehr musikalisch führt der Weg unserer Moderatorin Janine Strahl-Oesterreich diesmal von Dresden über die Elbe nach Melnik an den Zusammenfluss von Moldau und Elbe. Zeit für nostalgische Erinnerungen: Denn schon unsere Ururgroßeltern reisten per Dampfschiff von Magdeburg oder Dresden bis zur Moldau ins Böhmische. Damals war das noch ein großes Abenteuer, denn unzählige Zollstationen mussten passiert werden. Die Raddampfer waren oft brechend voll. Gefährliche Eisschollen oder Niedrigwasser konnten den Schiffsverkehr schnell lahmlegen. Dennoch waren Elbe und Moldau über Jahrhunderte wichtige Transportrouten für Güter und Passagiere. Zur Blütezeit der Dampfschifffahrt 1898 wurden 3,5 Millionen Passagiere befördert. Aber auch Fracht- und Postdampfer verkehrten nach Böhmen. Heute kann man dieselben Routen in einem modernen Flusskreuzfahrtschiff zurücklegen. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 01.05.2008 MDR
    • Folge 5 (60 Min.)

      Abwechslungsreich und unterhaltsam führt unsere Reise entlang des malerischen Flusslaufs der Unstrut, die westlich von Kefferhausen im Eichsfeld entspringt und ein Stück des Thüringer Beckens durchquert. In ihrem Unterlauf durchfließt sie den Burgenlandkreis im südlichen Sachsen-Anhalt, bis sie nach etwa 192 Kilometern zwischen Kleinjena und Naumburg in die Saale mündet. Der Flusslauf der Unstrut führt durch anmutige Auen, üppige, wild wuchernde Vegetation, Muschelkalk- und Sandsteinberge und die berühmten grünen Weinberge. Die sonnigen Strände der Unstrut stecken zugleich voller geheimnisvoller Geschichten. Diese erkunden unsere Moderatoren Janine Strahl-Oesterreich und Peter Bause und erzählen aufschlussreiche Episoden der Unstrutschifffahrt. Noch heute erinnern alte Wehre und Schleusen und original wiederhergestellte Schleusenhäuschen an eine aufregende Zeit, als 1795 die Unstrut für die Schifffahrt freigegeben wurde. Heute jedoch ist der Frachtverkehr eingestellt. Nur die „Fröhliche Dörte“ und die „Unstrutnixe“ laden zu einer Fahrt durch das liebliche Flusstal ein. Natürlich lassen es sich Janine Strahl-Oesterreich und Peter Bause nicht nehmen, diesen altehrwürdigen Fährschiffen der ehemaligen Sächsisch-Böhmischen-Dampfschifffahrtsgesellschaft einen Besuch abzustatten. Auf ihrer Flussreise treffen sie Angler, die erfolgreich Zander, Hecht und Aal nachstellen und beobachten die tollkühnen Segelflieger aus Laucha. Sie bewundern die warmen, von Orchideen übersäten Südhänge, die an Italien erinnern. Ihr Weg führt sie an gemütlichen Dörfern, Burgen und Schlössern und solchen traditionsreichen Städten wie Mühlhausen, Bad Langensalza, Sömmerda und Freyburg vorbei. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 18.06.2008 MDR
    • Folge 6 (90 Min.)

      Eine unterhaltsame Reise von der Quelle bis zur Mündung mit Janine Strahl-Oesterreich und Peter Bause (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 03.10.2008 MDR
    • Folge 7 (90 Min.)

      Für ihre heitere Flussreise haben sich Janine Strahl-Oesterreich und Peter Bause diesmal die Ufer der Weichsel ausgesucht. Die Weichsel, polnisch Wisla, wird verehrt, geliebt und besungen und gilt bei unseren Nachbarn als der schönste, längste und wildeste Fluss – kurz, als Königin unter den polnischen Flüssen. Die Weichsel entspringt in den Westbeskiden und mündet nach mehr als 1.000 Flusskilometern an der Danziger Bucht in die Ostsee. Geheimnisvolle und zauberhafte Landschaften säumen die Ufer, prächtige Klöster erheben sich über dem Fluss und nicht zuletzt sind beide polnischen Hauptstädte, die historische Königsstadt Krakau und das moderne, pulsierende Warschau, mit der Weichsel eng verbunden. Heute bezeichnet man die Weichsel als den letzten wilden Fluss Europas, da die Landschaft entlang der Weichsel weitestgehend naturbelassen ist. Die Moderatoren begeben sich auf die Suche nach den unglaublichsten Geschichten rund um diesen wilden Strom. Sie beginnen ihre Reise im gleichnamigen Ort Wisla, einem Kurort in den Beskiden von unumstrittener Schönheit. Es ist geradezu ein magischer Ort. Hier entspringen die schwarze und die weiße Weichsel, die anfangs noch reißende Bäche sind. Eine Landschaft, die reich an Sagen und Legenden ist, denen unsere Moderatoren natürlich auf die Schliche kommen wollen. Die Salzmine Wielicka ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Salzschaubergwerk gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als das größte unterirdische historische Bauwerk der Erde. Seit 1251 wird hier Salz abgebaut. Asthmatiker finden im unterirdischen Krankenhaus seit Jahrzehnten Linderung. Selbstverständlich wird in der alten Königsstadt Krakau Station gemacht. Um das Wappentier, den Drachen, ranken sich geheimnisvolle Legenden, nicht zuletzt diese, dass der Drache die Weichsel verschluckt habe. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 21.05.2009 MDR
    • Folge 8 (90 Min.)

      Die neue Folge der heiteren Flussreisen führt zu zwei Flüssen von ganz verschiedenem Temperament: zum Lieblingsfluss der Vogtländer, der Göltzsch, und zum Lieblingsfluss der Erfurter und Arnstädter, der Gera, deren beiden Quellflüsse, die Zahme und die Wilde Gera, im Thüringer Wald entspringen. Janine Strahl-Oesterreich spürt unglaubliche Geschichten dieser nur scheinbar kleinen Flüsse auf. So erzählt sie zum Beispiel, dass der Fluss Gera ursprünglich als Erfes bezeichnet wurde. Von dem einstigen Flussnamen stammt auch die Bezeichnung der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt ab, durch die sich der in zahlreiche Arme aufgefächerte Fluss Gera ergießt. Wohl deshalb nennt sich auch ein wildromantisches Erfurter Stadtareal nach dem berühmten Vorbild „Venedig“. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.05.2010 MDR
    • Folge 9 (90 Min.)

      Für unsere vergnüglich-informative Flusswanderung haben wir diesmal zwei Flüsse des Erzgebirges gewählt, die beide bereits in ihrem Namen das Wilde und Ungezähmte tragen. Westslawisch heißt Weißeritz Bystrica, was soviel wie Wildwasser bedeutet. So nennt sich ein Quellfluss der Weißeritz auch Wilde Weißeritz, die am Tschechischen Erzgebirgskamm bei Nové Mesto (Neustadt) als Divoká Bystrice ihren Flusslauf beginnt. Die Zschopau heißt sorbisch Sucici, was soviel wie die Rauschende, Tosende bedeutet. Sie entspringt im mittleren Erzgebirge am Nordhang des Fichtelberges. Doch beide Flüsse verbindet nicht nur Name und Quellgebiet am Erzgebirgskamm. Sie speisen zugleich zahlreiche Talsperren, die für die Trinkwasser- und Stromversorgung gebaut wurden. Denn nachdem 1897 ein verheerendes Hochwasser die Täler der Weißeritzflüsse und sowohl Freital als auch die südlichen Vorstädte von Dresden verwüstete, wurden von 1908 bis 1914 die Talsperren Klingenberg und in den 20er-Jahren Lehnmühle gebaut. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 02.06.2011 MDR

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn An den Ufern … im Fernsehen läuft.