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    Dokumentation in 3 Teilen, Folge 1–3

    • Folge 1 (45 Min.)
      Hier geht es um die unverwechselbaren Bilder des Ruhrgebiets: Die Filme der Zeit spiegeln sämtlich die ungeheure Wucht der Industrieanlagen, und sie setzen die riesige Stadtlandschaft ins Bild, die Heimat für fast fünf Millionen Menschen ist. Diese Kulisse aus Fördertürmen, Hochöfen, Arbeitersiedlungen und endlosen grauen Rauchschwaden wird damals schon als Drehort für große Spielfilme entdeckt – und als Spielort für besondere Formen der Kultur, der Kurzfilmtage in Oberhausen etwa oder der Ruhrfestspiele in Recklinghausen. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereFr 14.01.2005WDR
    • Folge 2 (45 Min.)
      Nur die frühesten Berichte von 1956 transportieren noch das Selbstbewusstsein, das der Steinkohlebergbau als Motor des Wiederaufbaus nach dem Krieg hatte. Schon sehr bald danach ist von ersten Krisen die Rede, von Feierschichten, von wachsenden Halden und von Zechenstilllegungen. Es sind dramatische Berichte vom ohnmächtigen Protest der Bergleute, vom Abriss der Werksanlagen und vom Schlangestehen im Arbeitsamt. Noch scheint es Alternativen zu geben, die Stahlindustrie zum Beispiel, das neu gegründete OPEL-Werk in Bochum oder andere Betrieben, die sich im Ruhrgebiet ansiedeln, weil es hier noch Arbeitskräfte gibt. Aus der Rückschau wird nachvollziehbar, wie sich der Beginn des Strukturwandels anfühlte, und es stimmt sehr nachdenklich, wie aktuell viele der Bilder aus den sechziger Jahren heute wieder sind. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereFr 21.01.2005WDR
    • Folge 3 (45 Min.)
      Hier ist von den Bewohnern des Ruhrgebiets die Rede, von „Ureinwohnern“ und von vielen, vielen Gruppen von Zuwanderern, aus Polen, Italien, Spanien, Slowenien, der Türkei, der Ukraine, sogar von „Gastbergleuten“ aus Japan. Viele Filmberichte der sechziger Jahre entdecken den besonderen (und besonders telegenen) Menschenschlag an Ruhr und Emscher, die zupackenden schlagfertigen Frauen, die am Tresen philosophierenden trinkfesten Männer – und natürlich ihre typischen Freizeitvorlieben, zum Beispiel Brieftauben, Fußball, Kirmes und Trabrennen. (Text: WDR)
      Deutsche TV-PremiereFr 28.01.2005WDR

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