Dokumentation in 3 Teilen

  • Folge 1 (30 Min.)
    Der junge Schauspieler Dirk Nawrocki (1958⁠–⁠1994) ging nach seinem Studium an Hochschule „Ernst Busch“ zunächst ans Theater Anklam (Leitung Frank Castorf) und spielte nach seine Ausreise aus der DDR 1984 am Düsseldorfer Schauspielhaus, in Frankfurt am Main, in Wien und zuletzt an der Berliner Schaubühne. Darüber hinaus spielte er in zahlreichen Fernsehproduktionen in Ost und West, sowie im DEFA-Film „Einer vom Rummel“ (1983). – Bild: ZDF und Sabine Zolchow
    Der junge Schauspieler Dirk Nawrocki (1958⁠–⁠1994) ging nach seinem Studium an Hochschule „Ernst Busch“ zunächst ans Theater Anklam (Leitung Frank Castorf) und spielte nach seine Ausreise aus der DDR 1984 am Düsseldorfer Schauspielhaus, in Frankfurt am Main, in Wien und zuletzt an der Berliner Schaubühne. Darüber hinaus spielte er in zahlreichen Fernsehproduktionen in Ost und West, sowie im DEFA-Film „Einer vom Rummel“ (1983).
    Eine wahre Geschichte über Liebe, Krankheit und Kunst im geteilten Deutschland und darüber, wie AIDS Menschen trennte und am Ende zwei verfeindete Systeme zusammenarbeiten ließ. Während in Westdeutschland bereits die Angst vor AIDS grassiert, wird in der DDR die neue unbekannte Krankheit noch totgeschwiegen. Folge eins „Frühlingserwachen“ beginnt im Ostteil Berlins Anfang der 80er-Jahre. Der junge Künstler und Bühnenbildner Heiko Zolchow hat sein Coming out, sehnt sich nach Freiheit und darf mit seiner großen Liebe, dem Theater- und Fernsehschauspieler Dirk Nawrocki, 1984 erstaunlich schnell die DDR verlassen. Doch mit der neu gelebten Freiheit beginnt die Gefahr. Der Filmemacher und Autor Johannes Nichelmann („Nachwendekinder“) erzählt mit intimen Interviews und vielschichtigem Archivmaterial die AIDS-Krise der 80er- und 90er-Jahre erstmals als deutsch-deutsche Geschichte und lässt die Biografien zweier vergessener Künstler wieder auferstehen. Interviewpartner: Sabine Zolchow, Jean-Claude Kuner, Erwin Bode, Karl-Hermann Reith, Frank Castorf, Bernd Stegemann, Nikolaus Heveker, Beate Heidelbach, Henning Tümmers und andere. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 22.05.2026 ZDF
  • Folge 2 (30 Min.)
    Bernhard Hoestermann (Clemens Bobke, M.) pflegt Heiko (Evangelos Tsarkowistas, l.) während Dirk (Benjamin Viziotis, r.) an seinem Bett sitzt.
    Eine wahre Geschichte über Liebe, Krankheit und Kunst im geteilten Deutschland – und darüber, wie AIDS Menschen trennte und am Ende zwei verfeindete Systeme zusammenarbeiten ließ. Neu im Westen lebt das Künstlerpaar Heiko und Dirk seinen Traum: am Theater, in der Liebe und im Exzess. Zeitgleich wird in der BRD über den richtigen Umgang mit HIV und AIDS gestritten: Wie weit darf der Staat ins Privatleben eingreifen? In „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ begegnen Heiko und Dirk dem 22-jährigen Studenten Nikolaus Heveker, der in West-Berlin Biologie studiert, um dem Militärdienst zu entfliehen. Die drei leben eine Ménage-à-trois, getragen von jugendlicher Unerschrockenheit. Als Heiko kurz davorsteht, seinen größten beruflichen Erfolg zu feiern – als Bühnenbildner an der Berliner Schaubühne zu arbeiten – bringt die Diagnose AIDS sein Leben zum Stillstand und verwandelt die ersehnte Freiheit in ein fiebriges Abschiedsstück. Die Berliner Mauer trennt ihn von seinen Kindern und seiner Ex-Frau Sabine. Interviewpartner: Sabine Zolchow, Jean-Claude Kuner, Erwin Bode, Karl-Hermann Reith, Frank Castorf, Bernd Stegemann, Nikolaus Heveker, Beate Heidelbach, Henning Tümmers und andere. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 29.05.2026 ZDF
  • Folge 3 (35 Min.)
    Eine wahre Geschichte über Liebe, Krankheit und Kunst im geteilten Deutschland – und darüber, wie AIDS Menschen trennte und am Ende zwei verfeindete Systeme zusammenarbeiten ließ. Heikos Urne wird per Post nach Ost-Berlin geschickt – wie ein Paket, das niemand erwartet hatte. In der DDR ist AIDS inzwischen bekannter, doch das Gesundheitssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch. In Folge drei „Verlernte Zukunft“ lernt Dirk an Heikos Sterbebett den Assistenzarzt Bernhard Hoestermann kennen. Und so kommt es zum offenen Konflikt mit Nikolaus. Heikos Freunde leben von nun an mit der Angst: Haben auch sie sich mit dem tödlichen HIV-Virus angesteckt? Müssen auch sie bald sterben? Nach außen soll Heikos Todesursache zunächst geheim bleiben. Das Stigma ist zu groß. Dirk befürchtet, dass es ihn den Job kosten könnte. Doch auch die Freunde in der DDR erfahren nach und nach die wahren Hintergründe von Heikos Tod. Ab 1987 müssen Einreisende aus Risikoländern in der DDR einen negativen HIV-Test vorlegen, es herrscht eine namentliche Meldepflicht für alle mit HIV infizierten DDR-Bürger. Auch in der BRD wollen Politiker eine solch rigide Politik durchsetzen, doch es gibt Widerstand. Nach dem Mauerfall gründet Bernhard die Schauspielagentur Hoestermann. Er vertritt nicht nur seinen Freund Dirk, sondern die großen Namen der deutschen Schauspiellandschaft. Doch dann bricht AIDS bei Bernhard aus. Es kommt alles ganz anders als gedacht. Interviewpartner: Sabine Zolchow, Jean-Claude Kuner, Erwin Bode, Karl-Hermann Reith, Frank Castorf, Bernd Stegemann, Nikolaus Heveker, Beate Heidelbach, Henning Tümmers und andere. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 05.06.2026 ZDF
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