Staffel 1, Folge 1–4

    • Staffel 1, Folge 1

      Im Fokus der ersten Sendung steht das Familienmodell von Ramona Buser. Sie ist Hausfrau, hat vier Kinder und lebt ihren Traum: Vollzeitmutter. Ramona lebt das klassische Rollenmodell – sie bleibt zu Hause und kümmert sich ausschliesslich um ihre Familie, während ihr Mann arbeitet. Das Thema Fremdbetreuung ist ihr ein Dorn im Auge. Solange die Kinder noch nicht selbständig sind, ist der Schritt zurück ins Berufsleben für sie nicht vorstellbar. Und die Familienplanung ist noch längst nicht abgeschlossen.

      Ramonas Modell findet in der Frauenrunde nicht nur Anklang: Für einige ist diese Lebensart rückständig, und die Tatsache, dass sie finanziell abhängig ist, stösst gewissen Müttern sauer auf. Zudem wird sie mit dem Vorwurf konfrontiert, mit dem «Überbemuttern» die gesunde Abnabelung ihrer Kinder zu hindern.

      In «Achtung Mütter!» lassen sich eine Vollzeitmutter, eine Alleinerziehende, eine Freilernende und eine Teilzeitmutter auf ein Experiment ein: Sie sitzen zusammen und erhalten einen Einblick in das Leben von anderen Müttern. Dabei steht in jeder Sendung eine andere Mutter im Fokus. Spannende und emotionale Diskussionen sind vorprogrammiert. (Text: SRF)

      Original-ErstausstrahlungDo 16.11.2017SRF 1
    • Staffel 1, Folge 2

      Claudia Argentato hat eine sechsjährige Tochter, ist alleinerziehend und arbeitet 100 Prozent in einer leitenden Position. Als gebürtige Finnin ist es für sie selbstverständlich, dass Mütter arbeiten und ihre Kinder im Hort betreuen lassen. Sie selber ist auch so aufgewachsen – mit einer Mutter, die immer berufstätig war. Eine Karriere verfolgen und gleichzeitig Mutter sein, schliessen sich für sie nicht aus. Sie könnte es sich nie vorstellen, von einem Mann und dessen Einkommen abhängig zu sein. Aber das Leben als Alleinerziehende ist auch anstrengend – alles lastet auf ihren Schultern und einen neuen Partner kennenzulernen neben Kind, Haushalt und Arbeit, ist ein äusserst schwieriges Unterfangen.

      Doch die härteste Kritikerin einer Mutter ist eine andere Mutter. Und Claudias Modell stösst in der Frauenrunde auch auf Unverständnis. Ihr hohes Arbeitspensum und die Fremdbetreuung werden nicht goutiert. Für einige ist der Hort ein Dorn im Auge, wo Kinder einfach abgeschoben werden. Einige fragen sich gar, warum sie denn ein Kind hat, wenn sie eine Karriere verfolgen möchte. Diese Vorurteile lösen sich aber auch während der Diskussion auf.

      In «Achtung Mütter!» lassen sich eine Vollzeitmutter, eine Alleinerziehende, eine Freilernende und eine Teilzeitmutter auf ein Experiment ein: Sie sitzen zusammen und erhalten einen Einblick in das Leben von anderen Müttern. Dabei steht in jeder Sendung eine andere Mutter im Fokus. Spannende und emotionale Diskussionen sind vorprogrammiert. (Text: SRF)

      Original-ErstausstrahlungDo 23.11.2017SRF 1
    • Staffel 1, Folge 3

      Die Schulbildung und die Philosophie des Freilernens stehen im Fokus der dritten Sendung. Die Bäuerin Ramona Zimmermann lebt zusammen mit ihrer Familie auf dem eigenen Bauernhof, hat zwei Kinder und ist felsenfest vom Modell des Freilernens überzeugt. Sie schickt ihre Tochter nicht zur Schule, sondern lässt sie als Freilernende aufwachsen. In ihrem Heimatkanton St. Gallen ist diese Praxis illegal und wird mit saftigen Bussen geahndet. Doch Ramona lässt sich davon nicht beirren, denn ihr Leben und die Erziehung der Kinder ist von der Philosophie des Freilernens geprägt. Dies, obwohl sie selber überhaupt nicht so aufgewachsen ist und das Schulsystem konventionell durchlaufen hat.

      Für die anderen Mütter ist dieses Modell Neuland und ruft Fragen, aber auch Skepsis hervor. Einige sind nicht davon überzeugt, dass die Kinder so das richtige Rüstzeug erhalten, um im echten Leben und in der Berufswelt zu bestehen. Andere regt diese Philosophie aber zum Nachdenken an.

      In «Achtung Mütter!» lassen sich eine Vollzeitmutter, eine Alleinerziehende, eine Freilernende und eine Teilzeitmutter auf ein Experiment ein: Sie sitzen zusammen und erhalten einen Einblick in das Leben von anderen Müttern. Dabei steht in jeder Sendung eine andere Mutter im Fokus. Spannende und emotionale Diskussionen sind vorprogrammiert. (Text: SRF)

      Original-ErstausstrahlungDo 30.11.2017SRF 1
    • Staffel 1, Folge 4

      Teilzeitarbeit ist das gängigste Modell von Müttern in der Schweiz. Rund ein Drittel arbeitet mehr als 60 Prozent neben Kindern und Haushalt. So auch Karin Jost. Und sie ist immer auf Zack: Kinder, Partnerschaft, Arbeit, Hobbys und Haushalt halten sie auf Trab. Mit so vielen unterschiedlichen Bedürfnissen ist es schwierig, die richtige Balance zu finden, ohne selber auszulaugen. Es ist ein filigranes System von Organisation und Familienmanagement. Dreht ein Rädchen nicht mehr richtig, fällt alles in sich zusammen. Muttersein und Arbeiten – eine Doppelbelastung und ein Modell, bei welchem Frauen wie Karin unter Druck kommen.

      Teilzeitarbeiten klingt gut – auf den ersten Blick. Kaum tauchen die anderen Mütter ins durchgeplante und strukturierte Leben von Karin ab, wird nämlich schnell Kritik laut und Fragen kommen auf, ob es noch gesund sei, so viel unter einen Hut bringen zu wollen. Zudem wird darüber diskutiert, was wirklich wichtig ist im Leben. Kann man mit einem solch straffen Programm überhaupt noch richtig priorisieren? Und leidet da nicht auch die Familie drunter?

      In «Achtung Mütter!» lassen sich eine Vollzeitmutter, eine Alleinerziehende, eine Freilernende und eine Teilzeitmutter auf ein Experiment ein: Sie sitzen zusammen und erhalten einen Einblick in das Leben von anderen Müttern. Dabei steht in jeder Sendung eine andere Mutter im Fokus. Spannende und emotionale Diskussionen sind vorprogrammiert. (Text: SRF)

      Original-ErstausstrahlungDo 07.12.2017SRF 1

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