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    Dokumentation in 3 Teilen, Folge 1–3

    • Folge 1
      Ein gewaltiges Spektakel spielt sich jedes Jahr vor der Ostküste Südafrikas ab: Haie und Delfine peitschen durch das Wasser, Vögel stürzen sich kopfüber in die Fluten. Der Grund, dass sich die Fischjäger hier so zahlreich versammeln, ist eines der grandiosesten Schauspiele im Tierreich, der größte bekannte Sardinenschwarm der Erde versammelt sich jedes Jahr genau hier vor der Küste. Die Forscherin Birgit Peters und der Tierfilmer Thomas Behrend versuchen gemeinsam mit Wissenschaftlern Licht in dieses beeindruckende Naturphänomen zu bringen. Woher wissen die Jäger, wann die Sardinen kommen und wie schaffen sie es, viele Hundert Kilometer zurückzulegen, um zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein? Fragen, auf die bis vor einigen Jahren weder langjährige Beobachter noch die Wissenschaft genaue Antworten kannten.
      Erstmalig startet für diesen Film eine Expedition deutscher Forscher und Tierfilmer nach Südafrika, um das Phänomen des „Sardine-Runs“ zu enträtseln. Kaum einem Filmteam ist es bis dahin gelungen, das Spektakel in seiner ganzen Breite zu dokumentieren. Doch Thomas Behrend, Birgit Peters und ihr Kamerateam haben genau dieses Ziel. Dazu bedienen sie sich ungewöhnlicher Hilfsmittel: Sie verfolgen die Spuren der Sardinen aus der Luft, auf dem Wasser und in den Tiefen des Indischen Ozeans. Das Ergebnis sind faszinierende Bilder und einmalige Unterwasseraufnahmen. Birgit Peters und Thomas Behrend treffen den Wissenschaftler Mike Roberts, der ihnen die Besonderheiten des regionalen Klimas und die komplexen Meeresströmungen vor der Küste erläutert. Sie nehmen die Jäger, Haie, Delfine und Kaptölpel, unter die Lupe, wie auch ihre Opfer, die Sardinen.
      Wie findet überhaupt eine solch atemberaubende Masse aus einzelnen Fischen zu Schwärmen zusammen, wo und wie laichen sie? Mit jeder Antwort, die die beiden Forscher bekommen, nähern sie sich der Lösung des Rätsels ein kleines Stück mehr. In einem dreiteiligen Tauchabenteuer spüren Birgit Peters und Thomas Behrend vor dem Hintergrund der aktuellen Forschung Naturphänomenen vor der Küste Südafrikas nach und vermitteln die Zusammenhänge von Jägern und Gejagten. (Text: NDR)
      Deutsche TV-PremiereMo 04.12.2006NDR
    • Folge 2
      Die ehemalige portugiesische Kolonie Mosambik am Indischen Ozean hat endlos lange Strände und weist die zweitlängste Küstenlinie Afrikas auf. Aber anders als in Südafrika oder Kenia, gibt es hier am Ufer kaum Zivilisation. Das wirkt sich auf das Leben im Meer aus. Die Vielfalt unter Wasser ist vor der Küste Mosambiks einzigartig. Genau das richtige Umfeld für Unterwasserkameramann Thomas Behrend, seine Kollegin Birgit Peters und das übrige Taucher- und Filmteam. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, den Legenden der Einheimischen nachzugehen, die von großen Mengen riesiger Mantas erzählen, welche regelmäßig ein bestimmtes Riff vor ihrer Küste aufsuchen und allesamt auffällige Bisswunden tragen. Was suchen diese gigantischen und zugleich eleganten und friedfertigen Meeresbewohner hier? Und wer fügt diesen Riesen ihre Verletzungen zu? (Text: rbb)
      Deutsche TV-PremiereMo 04.12.2006NDR
    • Folge 3
      Er ist als Killer verschrien, weil er Menschen angreift: der Weiße Hai. Doch ist er wirklich die „blutrünstige Bestie“, wie sie in den Medien präsentiert wird? Der deutsche Forscher und Tierfilmer Thomas Behrend geht mit seinem Team aus Wissenschaftlern, Tauchern und Kameraleuten vor Südafrika den letzten Geheimnissen Weißen Hais auf den Grund. Sie tauchen ein in die Welt des Räubers, erforschen sein Jagdverhalten, staunen über junge Seebären, die nur wenige Meter vor dem Hai unbehelligt im Kelp spielen und kommen dem Weißen Hai dabei gefährlich nahe. Kontakte mit dem Weißen Hai verlaufen nicht immer glimpflich, vor Kapstadt wurden in den letzten Jahren vermehrt Haiangriffe festgestellt.
      Liegt es an der zunehmenden Zahl der Wassersportler oder hat der Hai den Menschen inzwischen in sein Beuteschema aufgenommen? Um das Rätsel zu lösen, schlägt das Team seine Zelte an einem bevorzugten Jagdgebiet des Weißen Hais auf: der Shark Alley, der „Allee der Haie“. Hier beobachten sie sein Jagdverhalten, analysieren Angriffe auf Robben, Seevögel und Menschenattrappen und verfolgen 24 Stunden lang einen mit einem Sender versehenen Hai. Thomas Behrend will wissen, wie das Tier auf den direkten Kontakt mit Menschen reagiert und taucht in die Welt des Unterwasserjägers ein; eine Begegnung, die den Filmer nachhaltig beeindruckt. Die Ergebnisse der Experimente bringen Haiforschern neue Erkenntnisse. Stück für Stück nähert sich der Film dem eigentlichen Wesen des Weißen Hais und räumt auf mit dem Mythos des „blutrünstigen Killers“.
      Das Fazit von Thomas Behrend: „Der große Weiße Hai ist kein brutaler Jäger, sondern eines der am besten angepassten Tiere der Weltmeere.“ In einer Kombination aus Tierfilm und Unterwasserexpedition mit wissenschaftlichem Anspruch bringt der Film Verblüffendes über den Weißen Hai an die Oberfläche. (Text: NDR)
      Deutsche TV-PremiereDi 05.12.2006NDR

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