Zwei Brüder und die Bienen Bienen sind noch nicht vom Aussterben bedroht. Und das ist gut so, denn der Mensch braucht die Bienen, um die Welt zu verstehen. Als Spiegelbild unserer Gesellschaften liefern die Bienen zahlreiche Informationen über den Menschen und seine Ängste: eine ungebremste Mondialisierung, intensive Landwirtschaft, Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung … Das Schreckgespenst des Aussterbens der Bienen führt dem Menschen die Ängste seines eigenen Aussterbens vor Augen. Um darüber zu diskutieren, empfangen wir heute Abend den Philosophie-Dozenten an der Universität Paris-Sorbonne Pierre-Henri Tavoillot und seinen Bruder, den Imker François Tavoillot bei uns im Studio. Ihr gemeinsames Buch mit dem Titel L’abeille (et le) philosophe. Étonnant voyage dans la ruche des sages ist am 6. Mai 2015 erschienen. Reform der Sekundarschule: Was sollen unsere Kinder wissen? „Ich werde
diese Reform der Sekundarschule bis zum Schluss ( …) und mit allen Kräften unterstützen, ohne denen nachzugeben, die keine Vorschläge machen und den Status Quo beibehalten möchten,“ erklärte die französische Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem am 7. Mai. Im Rahmen dieser Reform sollen die Optionen für Latein und Altgriechisch sowie die bilingualen Klassen in der gesamten Sekundarstufe abgeschafft werden, wodurch vor allem das Erlernen der deutschen Sprache beeinträchtigt werden würde. Zahlreiche Stimmen fordern die Rücknahme bzw. eine Änderung der Reform sowie der neuen für das kommende Schuljahr 2016/2017 vorgesehenen Lehrpläne. Um darüber zu diskutieren, empfangen wir das Mitglied der „Académie française“ Marc Fumaroli, die Generaldirektorin für Schulbildung im französischen Bildungsministerium Florence Robine und den Lehrer für alte Sprachen am Lycée Jean Vilar in Meaux Augustin d’Humières. (Text: arte)