Don Blech und der goldene Junker

    Don Blech und der goldene Junker

    Augsburger Puppenkiste

    D 1973
    Deutsche Erstausstrahlung: 02.12.1973 ARD

    4-tlg. Marionettenspiel aus der „Augsburger Puppenkiste“ nach dem Buch von Max Kruse.

    Don Blech, der General der Blechbüchsenarmee, hat aus einer alten Rüstung ein Reiterstandbild gebaut, das sich selbstständig macht. Dieser Junker Hohlkopf und sein Pferd Scheppertonne kommen auf eine kleine Insel, die von den Didniks bewohnt wird. Das sind kleine Geschöpfe, die sich durch fliepfen fortbewegen, eine Mischung aus fliegen und hüpfen. Hohlkopf macht die Didniks zu Untertanen und will aus den Kindern eine kriegerische Armee rekrutieren, die ihm zur absoluten Herrschaft verhelfen soll. Don Blech versucht, den Hohlkopf wieder einzufangen, und nimmt mit seinem Sohn Donito, dem Vogel Tura und dem Stier Schmuser die Verfolgung auf. Derweil beauftragen die Didniks das Seeungeheuer Nassi, Junker Hohlkopf und sein Pferd zu töten. Nassi stößt die beiden in einen tiefen Brunnen, aus dem sie jedoch entkommen können. Don Blech kommt auf die Insel, gewinnt den Kampf gegen sein Geschöpf und zerstückelt es. Dabei werden ständig fröhliche Lieder gesungen.

    Sicher eines der weniger empfehlenswerten Stücke der Puppenkiste. Es führt zu oft den praktischen Nutzen von Gewaltanwendung vor, propagiert aber immerhin zugleich Trägheit („Am besten ich bleibe zu Hause und verschiebe den Königsmord auf morgen“). Die halbstündigen Folgen liefen sonntagnachmittags.

    Die Serie ist auf DVD erhältlich. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

    Don Blech und der goldene Junker auf DVD

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    Friedrich (geb. 1972) am 10.08.2006: Ich hatte diese Geschichte erstmalig irgendwann um Weihnachten 1986 herum gesehen und war, wie bei allen Geschichten aus der Augsburger Puppenkiste, begeistert. Inhaltlich erinnert die Geschichte ja an tatsächlich politische Gegebenheiten, in denen ein Wahnsinniger plötzlich die Macht in einem Land ergreift und die Leute terrorisiert. Etwas spiegeln sich hier sogar die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges und des Dritten Reiches wider. Am meisten habe ich natürlich noch Don Blech selber in Erinnerung, wie er aus alten Dosen aus Gold zusammengebaut mit einem ebensolchen Pferd durch die Gegend reitet. Dann habe ich noch in Erinnerung, wie auf der Insel, wo Don Blech dann diktatorisch regiert, irgendein Wesen, das etwas wie ein Hund aussieht, aber wohl eher ein Monster sein soll immer wieder dasselbe Lied singt und am Ende jeder Strophe singt es immer wieder: „Eine Million!“
    KeinKommentar (geb. 1974) am 07.04.2004: Meiner Meinung nach ist Don Blech eines der Highlights. Von der Story her gefällt es mir sogar besser als Urmel oder Lukas.. War schon als Kind an Rittern interessiert. 2,3,4 marschieren wir in schnellem Lauf den Berg hinauf. Oben dann alle Mann schaun mit List wo Feind ist. Alle Büchs sehen nix General noch einmal schrein hurra Feind ist da... ;-)
    Christian (geb. 1967) am 24.07.2003: Ein Klassiker, absolut ebenbürtig mit Kalle Wirsch, Urmel, Jim Knopf und Bill Bo. Ach, noch einmal einfach sher jung sein...

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