bisher 5 Folgen
Wut. Eine Reportage aus dem zornigen Osten
Folge 1 (46 Min.)Es brodelt im Land, nicht nur, aber vor allem im Osten. Die Europawahl hat es bestätigt. Woher kommt diese Wut? Dieser Film hört den Menschen zu: den Montags-Demonstranten und denen, die gegen Rechts auf die Straße gehen. Aber auch denen, die ihre Meinung nur in der Wahlkabine äußern. Was alle eint, ist Wut: auf „die da oben“, auf die Migration, den Ukraine-Krieg, die Energiepolitik, auf die AfD, aufeinander. Diese Reise durch den zornigen Osten wirft einen schonungslosen Blick auf die Stimmung im Land. (Text: MDR)Deutsche TV-Premiere Mi. 21.08.2024 MDR Wut. Die Reise geht weiter
Folge 2 (45 Min.)Wir setzen die „Reise durch den zornigen Osten“ fort. Kurz vor den Wahlen zum Bundestag wollen wir noch einmal Menschen im Osten begegnen, ihnen zuhören und aus ostdeutscher Perspektive auf ihre Lage, ihre Stimmung und, ja, auch auf ihre Wut schauen. Schwerpunkt des zweiten Teils ist Sachsen. Zu den vielen positiven Reaktionen auf den ersten Wut-Film gehörten Zuschauer, die sagten, der Film habe sie angeregt, bei sich vor Ort zukünftig weniger „gegen etwas“ aktiv zu werden, sondern mehr „für etwas“. Sie haben den Film als Ermutigung verstanden, und deshalb schauen auch wir dieses Mal nicht zuerst auf explizit ausgestellte Wut, auf Montags-Demos und „Brücken-Leuchten“, sondern auf den alltäglichen Mut der Menschen. Auf die Entwicklung in den letzten 35 Jahren, auf nach den harten Jahren Erkämpftes und auf gerade aktuell Entstehendes. Wir treffen Protagonisten aus dem ersten Teil wieder und schauen, ob und was sich seit dem Sommer verändert hat. (Text: MDR)Deutsche TV-Premiere Do. 20.02.2025 MDR Wut. Jetzt fahren wir in den Westen
Folge 3 (45 Min.)Bereits zweimal war der Journalist und Grimme-Preisträger Matthias Schmidt unterwegs im Osten der Republik, um die Menschen im Land zu fragen, wie es ihnen geht, was sie umtreibt oder eben auch: was sie wütend macht. Pünktlich zum 35.Jahrestag der Deutschen Einheit macht sich Schmidt zum dritten Mal auf die Reise. Unter dem Titel „Wut. Jetzt fahren wir in den Westen“ reist er in das „andere“ Deutschland, entdeckt, stellt es vor und fragt die Menschen, was sie umtreibt. Mit großem Ernst, hier und da aber auch augenzwinkernd, fragt der Film: was hat sich im Westen durch die deutsche Wiedervereinigung verändert? Stimmen die Klischees? Gibt es den „alten Westen“ noch? Warum ist der Westen, wie er ist – so anders als der Osten? Gestellt werden Fragen wie diese in NRW, einem Bundesland, das in etwa so viele Einwohner hat, wie die DDR hatte, und das viele Erfahrungen, die der Osten seit ein paar Jahren erlebt, bereits seit Längerem kennt.Beispielsweise die Transformation der Schwer-Industrie und den Ausstieg aus der Kohle. In „Wut. Jetzt fahren wir in den Westen“ wird Matthias Schmidt Nordrhein-Westfalen, mit einem dezidiert ostdeutschen Blick durchreisen und porträtieren. Lange genug sind Journalistinnen und Journalisten aus dem Westen in den Osten gefahren – 35 Jahre nach der Wiedervereinigung wird es Zeit für einen journalistischen Perspektivwechsel. (Text: MDR) Deutsche Streaming-Premiere Do. 25.09.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 01.10.2025 MDR Wut. Eine Deutschlandreise
Folge 4 (90 Min.)Über ein Jahr lang war Grimme-Preisträger Matthias Schmidt unterwegs im Land, auf den Spuren der Wut. Er ist durch den Osten gefahren und hat Menschen gefragt, was sie wütend macht. Er hat mit ostdeutschem Blick den Westen besucht und dort die Fragen gestellt, die im Osten seit 35 Jahren gestellt werden. Dem Filmemacher ging es vor allem darum, zuzuhören und herauszufinden, was die Menschen umtreibt. Was trennt, was eint uns? Der 90-minütige Film „Wut. Eine Deutschlandreise“ ist ein Fazit dieser Reisen. Ein Abbild der Stimmung im Land. Am Ende der Reise kommen einige der Menschen, denen Schmidt in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen begegnete, in Dresden zusammen und ins Gespräch darüber, wie sie die jeweils anderen Geschichten wahrgenommen haben. Eine Begegnung von Ost und West, von jung und erfahren. Diese zwei Tage voller Gespräche und Erlebnisse in Dresden sind das Finale der großen Deutschland-Erkundung. (Text: tagesschau24)Deutsche Streaming-Premiere Mo. 29.12.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Mo. 05.01.2026 MDR Wut. Hüben wie drüben
Folge 5 (45 Min.)Holger FriedrichBild: mdrWir waren im Osten, wir waren im Westen. Wir haben entdeckt, dass die Wut vieler Menschen „hüben wie drüben“ ähnlicher ist, als man gemeinhin annimmt. Jetzt vereint Autor Matthias Schmidt beide Blickwinkel in einem Film und fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Ost und West fängt der fünfte Teil der „Wut“-Reihe die Stimmung der Menschen im Land ein. Wir waren im Osten, wir waren im Westen. Wir haben entdeckt, dass die Wut vieler Menschen „hüben wie drüben“ ähnlicher ist, als man gemeinhin annimmt. Jetzt vereint Autor Matthias Schmidt beide Blickwinkel in einem Film und fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.In Ost und West fängt der fünfte Teil der „Wut“-Reihe die Stimmung der Menschen im Land ein. Im Wahlkreis 070 Anhalt/Dessau/Wittenberg, wo die AfD 2025 mehr als 37,5% errang, ebenso wie in Heilbronn, wo es „nur“ 25,5% waren. Beide Städte liegen damit über dem Landesdurchschnitt, obwohl die Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein könnten. Was macht die Menschen in diesen Städten so wütend? Es kommen Menschen aus ähnlichen Lebenswelten zu Wort, sie sprechen über die Themen, die sie bewegen. Christof Günther zum Beispiel, der Chef des Chemie-Parks Leuna, erzählt darüber, dass die Energiepreise und der CO2-Zertifikatehandel die Industrie aus dem Lande treiben. Im Westen fragen wir: Wie geht es der Chemieindustrie am Rhein, wo mit BASF der weltgrößte Chemiekonzern gegen die schwierigen Zeiten kämpft? Der Konzern, der vor 110 Jahren in Leuna den Grundstein für das heutige „ostdeutsche Chemiedreieck“ legte. Als Expertin an Bord ist Sabine Rennefanz, die seit ihrem ersten Buch „Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration“ als Autorin den Prozess der Deutschen Einheit kritisch begleitet. Mit ihr sprechen wir über die politische Wut in Ost und West sowie über die, wie sie es nennt, „gesellschaftliche Erschöpfung“. Und dann sind da zum Beispiel noch Klischees, die es in beiden Bundesländern gibt – beide sind idyllische Weingegenden. Also gehen wir in die Weinberge, bei Freyburg und am Neckar – im Frühsommer 2026. Gottfried Hage, der Inhaber des größten privaten Weinbetriebs des Landes, erzählt uns, was die Winzer der „zweiten Generation“ im Osten gerade umtreibt, und welche Stimmung sie bei ihren Gästen spüren. In einer traditionellen Besen-Wirtschaft in Neckarsulm, dem Familienbetrieb „Zum Benz“, wo seit mehreren Generationen Weinbau und -ausschank betrieben wird, stellen wir dieselben Fragen. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Do. 20.08.2026 MDR
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