Jean Pütz, geboren 1936 in Köln, besuchte die Handwerkerschule Luxemburgs, studierte Naturwissenschaften und Soziologie in Köln, wurde seiner didaktischen Fähigkeiten wegen zu einer Instanz der Populärwissenschaft. Mit der von ihm erfundenen „Hobbythek“ avancierte er im Fernsehen zur Kultfigur – preisgekrönt, verehrt und nicht nur wegen seiner Ähnlichkeit zu Albert Einstein gerne persifliert. In Hunderten von Fernsehsendungen und vielen Büchern erklärte er leicht verständlich Elektronik oder
Naturgesetze, führte er vor, wie man selbst Bier, Parfüm, Waschmittel oder Fruchtsirup „bastelt“. Denn stets hatte er „da mal was vorbereitet“. Das im Sommer 2026 von Klaus Michael Heinz im privaten Heim von Jean Pütz geführte Gespräch schreibt die „WDR Geschichte(n)“ fort, jene 2018 begonnene „Zeitreise in Interviews“, in denen Frauen und Männer dazu befragt werden, was sie im Laufe der Jahrzehnte vor und hinter den Mikrofonen oder den Kameras erlebten, gestalteten und bewirkten.“ (Text: WDR)