Staffel 1, Folge 3

    • 3. Tinyhouse für Hühner

      Staffel 1, Folge 3 (30 Min.)
      Kathy (r, 39 J.) und Sven (l, 40 J.) mit ihren Kinder Tom und Teo auf dem Solinger Biobauernhof. – Bild: WDR/​Ben Knabe /​ WDR Kommunikation/​Redaktion Bild
      Kathy (r, 39 J.) und Sven (l, 40 J.) mit ihren Kinder Tom und Teo auf dem Solinger Biobauernhof.
      Mira (30) und Daniel (29) aus Borken sind Selbstversorger aus Leidenschaft. In ihrem Permakulturgarten halten sie Hühner, Schweine, und bauen eigenes Gemüse an. Was sie antreibt, ist eine Vision. Sie wollen ein Zeichen setzen – gegen den Klimawandel und für eine nachhaltigere Welt. Nun ist das Paar in die Hühnerzucht eingestiegen. Die Küken der schwedischen Blumenhühner können endlich in ihr neues Zuhause ziehen – ein umgestalteter Bauwagen, der den Küken nachts einen sicheren Unterschlupf bieten soll. Für seinen Traum greift das Paar tief in die Tasche. Sie wirtschaften ohne Chemie und die alte Rasse legt weniger Eier als hochgezüchtete Legehennen. Seltene Schafe und besondere Pferde züchten, das ist der Traum von Holger (45) und Peter (43) aus dem Münsterland.
      Die beiden Tierärzte wollen sich auf einem alten Hof mit ihrer Trakehner-Zucht einen Namen machen. Heute trainieren sie Fohlen Santa Gracia für eine anstehende Fohlenschau – ein wichtiger Termin. Für das Paar steht viel auf dem Spiel. Denn wenn die Tiere bei der Schau punkten, steigert das ihren Wert. Doch dafür muss das erst vier Wochen alte Fohlen bereit sein,
      sich von einem Menschen führen zu lassen. Und gute Reitpferde haben schon früh ihren eigenen Kopf! Auf einem Bauernhof am Rand von Solingen gehen Kathy (38) und Sven (39) mit ihren Söhnen Tom und Teo einen großen Schritt: sie bauen sich eine neue Existenz als Biobauern auf und züchten Schweine, Ziegen, Schafe, Hühner. Kathy setzt dabei auf alte, seltene Rassen und will damit ein Zeichen dafür setzen, dass Tierhaltung auch nachhaltig sein kann.
      Besonders die Zucht einer alten Schweinerasse liegt Kathy am Herzen: die rotbunten Husumer. Heute starten Kathy und Sven den Umbau des Schweinestalls. Sie hoffen auf Ferkelnachwuchs und brauchen für diese mehr Platz. Die Koreaner Kim (77) und Kimi (72) kamen vor 50 Jahren zur Arbeit ins Ruhrgebiet. Nun sind der Bergarbeiter und die Krankenschwester in Rente und suchen ihre Erfüllung auf dem Acker, mitten im Ruhrgebiet. Denn Kim kann eines nicht: Stillsitzen. Im Garten kann er tun und lassen, was er will – und seine Frau Kimi freut sich über seinen grünen Daumen. Ob Knoblauch, Ingwer oder Kimchi – wie nicht nur koreanisches Gemüse gelingt: bei den sympathischen Selbstversorgern inklusive! (Text: WDR)
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