Universitäten der Welt Folge 3: Stanford University
Folge 3
3. Stanford University
Folge 3 (26 Min.)
Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin haben sich an der Stanford University kennengelernt. Es sind nicht nur die Palmenalleen und die Architektur, die die Gegend so anziehend machen. Die Universität war von Anfang an ein Emanzipationsprojekt. Condoleezza Rice besetzte als Professorin gleich ein klassisches Männerthema, internationale Beziehungen im Kalten Krieg, und erklomm die Karriereleiter bis zur Außenministerin der USA. Viele Superstars haben in Stanford begonnen, so auch die Golflegende Tiger Woods. Mit einem Golf-Stipendium studierte er zwei Jahre lang Wirtschaft in Stanford und trainierte natürlich auf dem hauseigenen Golfplatz. Die Stanford University wurde 1885 quasi im Nirgendwo gegründet, auf
einer Ranch etwa 55 Kilometer südlich von San Francisco.
Leland Stanford war durch den kalifornischen Goldrausch und später durch Eisenbahnen reich geworden. Heute profitieren davon Studierende aus aller Welt. Die Dokumentation zeigt, wie etwa der virtuose Gitarrist Tamish Pulappadi aus Bangalore sein Talent als Musiker mit seinem Interesse für Computer Science und Business verbinden kann. Und es ist keineswegs so, dass Stanford nur Computernerds hervorbrächte. Und Michaela Hulstyn, Associate Director of Structured Liberal Education, erklärt, dass alle Lehrenden und Studierenden in Stanford im Grunde am gleichen Projekt arbeiteten: herausfinden, wie man besser leben sollte. (Text: arte)
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