Stillstand: Eine Wand mit Messgeräten im Kernkraftwerk Tschernobyl nach der Katastrophe
Bild: Windfall Films
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion soll eine unabhängige Untersuchung Beweise für die Ereignisse in Tschernobyl in der Nacht der Kernschmelze liefern. Die Beteiligten decken geheime Dokumente auf, die die wahre Ursache der Explosion und eindeutige Beweise für eine Vertuschung durch die Sowjetunion offenbaren. Der Ingenieur Nikolai Steinberg, der für den Bau des Sarkophags zuständig war, gehört zu denen, die nicht akzeptieren wollen, dass die Tschernobyl-Mitarbeiter für die Katastrophe verantwortlich gemacht werden. Ihm und seinen Mitstreitern gelingt es nachzuweisen, was wirklich geschah.
Der
Reaktor hatte einen tödlichen Konstruktionsfehler, der schon vor dem Unfall bekannt war. Die Vertuschung der wahren Hintergründe war typisch für den Umgang der Sowjetunion mit Problemen. Die menschenverachtenden Lügen rund um Tschernobyl waren nach Einschätzung vieler Beobachter der Sargnagel für das sowjetische Riesenreich. Heute herrscht auf dem verstrahlten Gebiet von Tschernobyl Krieg. Dass das Kraftwerk selbst angegriffen wird, schürt die Angst vor einer weiteren nuklearen Katastrophe. Teil 3 zeigt, dass die Katastrophe von Tschernobyl 40 Jahre später aktueller denn je ist. (Text: arte)
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