Thüringen Journal
D 1992–
Deutsche TV-Premiere MDR
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Regionalprogramm im MDR, dass über Kultur, Politik, Sport, Wirtschaft und Wissenschaft in Thüringen berichtet. Zusätzlich zum Magazin und einer einminütigen Kompaktversion im Nachtprogramm gibt es in unregelmäßigen Abständen gesonderte Reportagen und Portraits. (Text: JN)

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Thüringen Journal – Streaming & Sendetermine

Thüringen Journal – Community

  • am

    MDR Thüringen Journal am 04.09.26…Floskelfernsehen at its finest.
    Erst zwei Minuten Mario Voigt: „klar“, „deutlich“, „für unser Land“, „auf einem guten Weg“ – CDU-Floskel-Bingo, Reihe für Reihe abgehakt.
    Und zwei Minuten später die Realität: Die nächste Firma in Erfurt muss Insolvenz anmelden.Nachrichtensprecher: Paul-Andreas Freyer mit seinem Hertie 1991-Schlips-Anzug lächelt bei dieser Darlegung.KRANK….
    Aber keine Sorge: Wenn die Regierung sagt, sie habe alles im Griff, wird das schon stimmen.
    Was leider fehlt: eine simple Nachfrage dazu. Und vielleicht auch mal die Frage, was eigentlich aus der viel diskutierten Doktorarbeit des Ministerpräsidenten geworden ist.Ausrede:legt gewiss an der eingeschränkten Sendezeit.
    Kritischer Journalismus?
    Nein, danke. Heute gibt’s lieber geprüftes Fernsehen.
    KRANK….
  • am

    Das Thüringen Journal – wo gute Laune offenbar nicht zum Sendegebiet gehört.

    Man schaltet das MDR Thüringen Journal ein und denkt nach fünf Minuten: Meine Güte, Thüringen muss ein unglaublich gefährliches Pflaster sein.

    Hier Schlamm. Dort Schäden. Da ein Problem. Dort eine Strukturkrise. Irgendwo fehlt etwas. Irgendwer hat etwas nicht richtig gemacht. Und wenn gerade wirklich nichts zu beanstanden ist, findet sich bestimmt noch ein Bauwerk, das zum 47. Mal aus einem „einmaligen Blickwinkel“ beleuchtet werden kann.

    Zwischendurch: Erfurt. Natürlich Erfurt. Straßenbahn. Staatskanzlei. Regierung. Petersberg. Noch ein Blick über die Stadt. Vielleicht erkennt man hinten den Steigerwald. Sensationell. Thüringen, haltet euch fest!

    Und das alles mit einer Grundstimmung, als wäre Fröhlichkeit redaktionell noch nicht abschließend geprüft worden.

    Wo sind eigentlich die Menschen, die lachen? Wo sind verrückte Ideen, junge Leute, Unternehmer, Künstler, Musiker, Vereine, Dörfer mit guten Geschichten, schräge Thüringer Originale, Natur, Lebensfreude, Stolz, Humor? Wo ist dieses berühmte „Grüne Herz Deutschlands“, wenn man es einmal nicht nur als Kulisse für die nächste Problemlage braucht?

    Stattdessen wirkt manches wie eine Nachrichtensendung aus einem Wartezimmer: steif, eng, bedeutungsschwer und bloß nicht zu viel Begeisterung.

    Selbst Kultur kommt gern in der Geschmacksrichtung „staatlich geprüfte Feierlichkeit“ daher. Hauptsache würdevoll. Hauptsache ernst. Hauptsache niemand könnte versehentlich Spaß haben.

    Natürlich gehören Unwetter, Schäden, Politik, Probleme und Kritik in eine regionale Nachrichtensendung. Aber Thüringen besteht doch nicht ausschließlich aus Schlamm, Sanierungsbedarf, Staatskanzlei und Straßenbahn.

    Vielleicht könnte man irgendwann sogar einmal zeigen, warum Menschen hier gern leben.

    Aber Vorsicht: Das könnte freundlich wirken.
  • am

    Wieso berichtet man so einseitig übers Bürgergeld? Wenn Passanten sich da abfällig äußern, sollte man sie mal zum Schnuppertag zur Bürgerarbeit mitnehmen. Ich kenne nämlich nicht nur aus meinem Umfeld eine chronisch kranke Bürgergeldempfängerin sondern auch, was sie an Ein-Euro-Jobs machte. Hat da mal jemand nachgefragt, ob da alles so abgelaufen ist, wie es auf dem Papier gefordert wurde? War da wirklich alles zusätzlich? Und wenn es wirklich so viel Arbeit im Kommunalen gibt, wieso schafft man dann nicht reguläre Stellen und holt die Leute aus dem Bürgergeld raus?
    Ich kenne auch zwei Frauen, die sich immer abfällig über Hartz 4 äußerten, später aber selber davon betroffen waren. Da haben sie überhaupt nicht das gemacht, was sie vorher lautstark von Arbeitslosen forderten.
    Und zum Schnuppertag setzen wir am besten auch mal den wortgewaltigen MP von Sachsen-Anhalt ein.
  • (geb. 2000) am

    Gestrige Regionalsendung…Frau Seidl als Co-Moderatorin von Frau Reichenbach,würde eine ambitionierte Mimik besser stehen bei der Nachrichtendarstellung…So ne junge Frau und steht im Studio wie Jammer-Johanna…wo ist die positive Ausstrahlung…ich denke es gibt mostwichtige „Coaches“,die diese Ausstrahlungsdesaster wegcoachen.Der Pförtner hat gewiss mehr Enthusiasmus…
  • (geb. 2000) am

    Und weiter mit dem denunzierenden,unpositiven Journalismus…Es ist schön,wenn Defizite dargestellt werden in Thüringen,doch Herr Voigt hat sich überambitioniert verzettelt…Thüringen ist rückschrittig…das wird sich nie ändern.Voigt und Kollegen ordnen sich gemau in das gleiche Regierungs-„wir-gucken-erstmal-Gebaren“ ihrer Vorgänger ein. Eure Regionalberichterstattung ist eine Katastrophe…Ihr habt zu viel demotivierende Themen in der Darstellung eures Bundeslandes Thüringen in petto…Könnt‘ ihr nicht mal etwas freudiges,hoffnungsvolles berichten…ihr sogenanntes „grünes Herz von Deutschland“.Dafür gebe ich kein Geld mehr von meinem „noch“ verpflichtenden Beitrag für die Ö-NICHT-rechtlichen…

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