Ein Zug, der in der Nacht die Alpen durchquert: Von Budapest nach Zürich folgen die Schienen zunächst der nächtlichen Donau, vorbei an savannenartigen Schilflandschaften, in denen Graurinder und Wildpferde grasen. Im Fokus steht der bedrohte Kaiseradler, dessen Bestand sich trotz illegaler Wilderei langsam erholt, und die traditionelle Käserei im Karwendelgebirge, deren Handwerk seit Generationen unermüdlich gepflegt wird. Eine Zugbegleiterin berichtet vom Leben zwischen Schlafwagen und Sternenhimmel, während ein Schlafcoach die Besonderheiten des Schlafs erklärt: den Rhythmus der Dunkelheit, die Bedeutung des Erwachens sowie die Mystik und Magie der Stunden dazwischen.
Durch die Zugfenster blitzen immer wieder die Alpen auf – erst fern am Horizont, dann immer
näher, bis das Panorama den ganzen Morgen füllt. An einem der dunkelsten Orte Österreichs beobachten Sternenkundler den Nachthimmel, bevor die Sonne über den Gipfeln aufgeht. In Vorarlberg steht die Sommersonnenwende im Mittelpunkt: ein Fest mit Kräutern, Licht und uralten Ritualen.
Zugleich erstreckt sich moderne Architektur in den Hochalpen und eröffnet eine neue Perspektive auf das Himmelsblau. Angekommen in der Schweiz, folgt ein Einblick in die Entstehung der Alpen, sowie in die Rückkehr des mächtigen Bartgeiers, dessen Schwingen wieder über den schroffen Felsen kreisen. Zuletzt geht es tief unter die Erde, in ein ehemaliges Bergwerk, in dem heute Edelpilze wachsen, bevor die Fahrt durch die Schweizer Seenlandschaft in Zürich endet. (Text: arte)
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