Die Familie Mafud: (v. l. n. r.) Medya (Xanim), Simon (Diyar Ilhan), Malik (Korkmaz Arslan), Meryem (Dorka Gryllus), Hevin (Bahar Balci) und Aras (Dian Aker)
Auf den turbulenten Alltag einer syrisch-kurdisch-jesidischen Familie blickt das ZDF in der achtteiligen Sitcom „Die Mafuds“, die aktuell in Wien und Stuttgart für den öffentlich-rechtlichen Sender entsteht. Die Dreharbeiten unter der Regie von Milena Aboyan und Tamara Denic laufen noch bis zum 13. November. Wann die Serie zu sehen ist, steht derzeit noch nicht fest.
Zum sechsköpfigen Haushalt der titelgebenden, in Stuttgart-Nord auf engem Raum lebenden Mafuds gehören Familienvater Malik (Korkmaz Arslan), Mutter Meryem (Dorka Gryllus), die älteste Tochter Hevin (Bahar Balci), eine selbstbewusste Polizistin, und ihre Geschwister, die mode- und Social-Media-affine Medya (Xanim), der freche und chaotische Aras (Dian Aker) sowie Simon (Diyar Ilhan), der im üblichen Durcheinander den Überblick zu behalten versucht.
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Selbst ganz gewöhnliche Situationen und Themen bringen absurde Momente und Katastrophen hervor. Diskussionen, Einmischen, Kontrolle und gegenseitige Provokationen stehen bei den Mafuds ständig auf dem Programm. Gleichzeitig kommt niemand ohne die anderen aus, es besteht eine tiefe Verbundenheit. Und egal, was auch passiert: Am Ende des Tages sitzen die sechs am üppig gedeckten Esstisch – als Familie. Immer wieder prallen unterschiedliche Vorstellungen davon aufeinander, was „deutsch“, „kurdisch“ oder einfach „normal“ ist. Das Spannende: Die Mafuds sehen sich nicht gezwungen, zwischen den Welten zu wählen. Vielmehr fühlen sie sich ganz selbstverständlich in jeder zu Hause.