„Shots Fired“: Joyn Primetime bringt Rassendrama ins Free-TV

    Miniserie über Aufklärung nach tödlichen Polizeischüssen

    Bastian Knümann – 10.02.2020, 12:03 Uhr

    Stehen vor schwierigen Ermittlungen: Preston Terry (Stephan James, l.) und Ashe Akino (Sanaa Lathan)

    Der junge Free-TV-Sender Joyn Primetime wird die Dramaserie „Shots Fired“ ab dem 24. Februar als Deutschlandpremiere zeigen. Das geht aus Informationen vor, die fernsehserien.de vorab vorliegen. Die zehn Folgen werden immer montags um 20:00 Uhr ausgestrahlt und sind anschließend auf Abruf beim Streamingdienst Joyn verfügbar.

    Ausgangspunkt von „Shots Fired“ ist der tödliche Schusswaffengebrauch in einer Kleinstadt in South Carolina. Während einer Verkehrskontrolle erschießt der afro-amerikanische Polizist Joshua Beck (Tristan Wilds) versehentlich den weißen Studenten Jesse Carr (Jacob Leinbach). Der Vorfall sorgt für Schlagzeilen und für soziale Unruhen in der durch Rassismus gespaltenen Gesellschaft.

    Als ein weitgehend unbeachtet gebliebener, vorheriger Mord an dem afro-amerikanischen Teenager Joey Campbell (Kelvin Harrison Jr.) ans Tageslicht gebracht wird, werden alte Wunden wieder geöffnet und die Stadt droht auseinanderzubrechen. Das Justizministerium beauftragt die erfahrene Ermittlerin Ashe Akino (Sanaa Lathan) und den jungen Sonderermittler Preston Terry (Stephan James) damit, die beiden Fälle zu untersuchen und aufzuklären, damit wieder Ruhe in der Bevölkerung einkehrt. Dass die beiden afro-amerikanischer Abstammung sind, ist manchen Beteiligten ein Dorn im Auge.

    Bei ihren Recherchen bringen sie eine Verschwörung ans Licht, in die die Gouverneurin von North Carolina, der Lieutenant der Kleinstadt Gate Station sowie der Besitzer eines privatisierten Gefängnisses verstrickt sind. Diese wollen mit aller Macht verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt … 

    „Shots Fired“ wurde im Frühjahr 2017 beim US-amerikanischen Network FOX im Doppelpack mit dem Überraschungserfolg „Empire“ ausgestrahlt. Trotz dieser Programmierung und der hochkarätigen Besetzung mit Nebenrollen für Helen Hunt, Richard Dreyfuss und Stephen Moyer konnte die kurzlebige Serie nur mäßige Einschaltquoten einfahren.

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