Neue „Terra X“-Dokus: Harald Lesch erkundet rätselhafte „Wege des Wissens“

Weiterer Doku-Zweiteiler folgt und lüftet die Geheimnisse um „Vergessenes Wissen“

Florian Gessner
Florian Gessner – 21.03.2026, 09:00 Uhr

Harald Lesch in Milet, dem Geburtsort wissenschaftlichen Denkens – Bild: ZDF/Torbjörn Karvang
Harald Lesch in Milet, dem Geburtsort wissenschaftlichen Denkens

Der wissenschaftliche Fortschritt hat die Menschheit im Laufe der Jahrhunderte schon weit gebracht. Je mehr Menschen Zugang zu bereits vorhandenem Wissen haben, umso eher kann Wissen wachsen. Andererseits birgt ein zu forscher Umgang mit Wissen auch die Gefahr, unsere Existenz auf diesem Planeten zu gefährden. Zudem zeigt ein Blick in die Geschichte: So manche fundamentale Entdeckung geriet bereits in Vergessenheit und wurde erst viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte später wiederentdeckt. Wie die „Wege des Wissens“ beschaffen sind und welche Inspirationen bereits „Vergessenes Wissen“ unserer Vorfahren für die heutige Gesellschaft und nachfolgende Generationen liefern kann, zeigen die beiden neuen gleichnamigen „Terra X“-Reihen in je zwei Teilen.

Am Ostersonntag, den 5. April und am Ostermontag, den 6. April um jeweils 19:15 Uhr begibt sich der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch in „Wege des Wissens“ auf eine Reise, die den Spuren der klügsten Denkerinnen und Denker folgt: von den Sternenbeobachtern Mesopotamiens über das antike Alexandria, das Goldene Zeitalter der arabischen Wissenschaft in Córdoba und Kairo bis zu den Wissenszentren der modernen Naturwissenschaft in Venedig und Cambridge. Im Fokus stehen dabei stets die Fragen: Wo und warum sind manche geniale Ideen überhaupt entstanden? Welches geistige Klima brauchen sie, um zu wachsen und neue Forschung zu inspirieren? Beide Folgen können bereits ab Mittwoch, den 1. April auf ZDF.de gestreamt werden.

Harald Lesch am Trinity College in Cambridge, Isaac Newtons akademischer Heimat ZDF/​Torbjörn Karvang

Wie unsere Ahnen nachhaltig lebten und was wir heute daraus lernen können, zeigt ab dem 19. April an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen um 19:30 Uhr die ebenfalls zweiteilige „Terra X“-Dokumentation „Vergessenes Wissen“. Auf der Suche nach neuen Lösungen für die Probleme des 21. Jahrhunderts blickt der Zweiteiler zurück in die Vergangenheit, um deutlich zu machen: Schon vor Jahrhunderten wurden Strategien wie Kreislaufwirtschaft, Recycling und Upcycling, nachhaltiges Bauen und Essen, Naturheilkunde und langfristiger Umweltschutz angewandt. Die beiden Folgen, die schon ab Mittwoch, den 15. April auf ZDF.de verfügbar sind, beleuchten in dem Zusammenhang zahlreiche Beispiele aus den unterschiedlichsten Epochen und Weltregionen.

Archäologin Karen Hardy im Orkney Museum in Kirkwall ist auf Spurensuche nach der Ernährung unserer Vorfahren. ZDF/​Jasper Engel

Die zwei neuen Dokureihen entstanden unter der Regie von Leonard Claus („Wege des Wissens“), Christopher Gerisch, Anja Kindler, Roopa Rao, Cristina Trebbi und Susanne Utzt („Vergessenes Wissen“) nach Drehbüchern von Sabine Klauser, Martin Carazo Mendez („Wege des Wissens“), Cristina Trebbi und Susanne Utzt („Vergessenes Wissen“). Die redaktionelle Verantwortung beim ZDF obliegt Claudia Moroni („Wege des Wissens“), Johannes Geiger und Johanna Kaack („Vergessenes Wissen“).

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