Netflix ordert Serien- und Filmadaptionen von Mark Millar

    „Jupiter’s Legacy“ und „American Jesus“ als Serienprojekte

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 18.07.2018, 17:56 Uhr

    „Jupiter’s Legacy“ (l.) und „American Jesus“ (r.) von Mark Millar dienen als Vorlagen für zwei neue Netflix-Serien – Bild: Image Comics/Dark Hose Comics
    „Jupiter’s Legacy“ (l.) und „American Jesus“ (r.) von Mark Millar dienen als Vorlagen für zwei neue Netflix-Serien

    Netflix hat sich die Rechte an den Werken des Comicautors Mark Millar gesichert und schickt demnächst gleich zwei Serienadaptionen und drei Filme basierend auf Millars Vorlagen an den Start. Bei den Serien handelt es sich um „Jupiter’s Legacy“ und „American Jesus“. Für Netflix ist es das größte Projekt mit mehreren Serien gleichzeitig seit der Bestellung von fünf Marvel-Serien im Oktober 2013.

    „Jupiter’s Legacy“ wird als Superhelden-Epos beschrieben, das sich über mehrere Generationen hinweg erstreckt. Im Zentrum steht die erste Generation von Superhelden, die ihre Fähigkeiten in den 1930er Jahren erhielten. In der heutigen Zeit werden sie als große, alte Garde verehrt, doch ihre Kinder kämpfen oft mit dem überlebensgroßen Schatten ihrer Eltern. Steven S. DeKnight („Marvel’s Daredevil“) fungiert als Showrunner der Serie und führt auch bei der ersten Folge Regie.

    „American Jesus“ wird auf Spanisch und auf Englisch produziert und handelt von einem Zwölfjährigen, der plötzlich realisiert, dass er der wiedergeborene Jesus Christus ist. So kann er Wasser in Wein verwandeln, Lahmen wieder zum Gehen verhelfen und vielleicht sogar Tote wieder zum Leben erwecken. Allerdings steuert er auch auf einen Konflikt zu, der sich seit tausenden Jahren zusammenbraut. Everardo Valerio Gout („Marvel’s Luke Cage“) und Leopoldo Gout („Molly’s Game“) sind die Showrunner.

    Bei den drei von Netflix bestellten Filmen, die ebenfalls auf Vorlagen von Mark Millar beruhen, handelt es sich um „Empress“, „Huck“ und „Sharkey The Bounty Hunter“. In „Empress“ flieht eine Königin mit ihren Kindern vor dem schlimmsten Diktator der Galaxis. „Huck“ handelt von einem jungen Mann, der seine Fähigkeiten für tägliche, gute Taten einsetzt und damit unvermittelt im Schlaglicht der Öffentlichkeit landet. Im Zentrum von „Sharkey The Bounty Hunter“ steht ein Kopfgeldjäger, der in der ganzen Galaxie gesuchte Kriminelle aufspürt – in seinem mit Raketenantrieb ausgestattetem Eis-Truck.

    Netflix hatte im vergangenen Jahr auch den Verlag Millarworld erworben, wo Comics wie „Wanted“, „Kick-ass“, „Kingsman“ und „Old Man Logan“ veröffentlicht wurden. Gemeinsam mit Netflix entwickelten Millar und seine Ehefrau Lucy „The Magic Order“, das erste Comicbuch des Streaming-Anbieters, das seit Mitte Juni erscheint.

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