Symbolbild: In den USA zahlen Kunden für „Bridgerton“ nun mehr
Bild: Netflix
In den USA hat Netflix zum zweiten Mal in zwei Jahren die Preise erhöht. Wie Deadline meldet, steigen die Preise für die Hauptangebote um einen oder zwei US-Dollar. Die Preiserhöhungen gelten sofort für Neukunden und werden demnach bei Bestandskunden bei der nächsten Abrechnung fällig.
In den USA zahlen Abonnenten von nun an für die Abo-Stufe Standard with Ads 8,99 US-Dollar pro Monat (+1 US-Dollar). Für das Standard-Abo werden für amerikanische Abonnenten nun 19,99 US-Dollar pro Monat (+2 US-Dollar) fällig, der Premium-Plan ist nun ebenfalls 2 US-Dollar teurer geworden und kostet 26,99 US-Dollar.
Die jeweiligen Abo-Stufen entsprechen in ihren technischen Details den deutschen Standard mit Werbung (aktuell 4,99 Euro), Standard (13,99 Euro) beziehungsweise Premium (19,99 Euro), haben aber ein abweichendes inhaltliches Angebot in Sachen lizenzierter Serien.
In den USA waren die Preise zuletzt im Januar 2025 angehoben worden. Davor kam eine Erhöhung im Oktober 2023, davor im Januar 2022 – im Schnitt blieben Preise also weniger als zwei Jahre stabil, wie auch diesmal.
Die letzte Preiserhöhung in Deutschland war hingegen „bereits“ im April 2024. Da Preiserhöhungen in den USA in der Regel der Vorreiter für die Anhebung der Preise in weiteren Ländern sind, müssen sich Netflix-Kunden wohl auch hierzulande bald an neue Preise gewöhnen.
In der Regel begründet Netflix seine regelmäßigen Preissteigerungen vage mit Investitionen in neuen Content und technische Möglichkeiten. Zuletzt hatte der Streaming-Dienst auch in Sportrechte wie die WWE investiert.