Was halten lange gewachsene Männerfreundschaften aus? Wie gut sind sie auf Veränderungen in der Lebensplanung vorbereitet? Diese Fragen stehen über der neuen deutschen Netflix-Komödie „Mein bester Freund, seine Freundin & ich“, mit der Regisseur und Drehbuchautor Marco Petry nach „Spieleabend“ und „Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten“ zum dritten Mal in Folge beim Streamingdienst aufschlägt. Etwas weniger als zwei Wochen vor dem Start am Freitag, dem 14. August gibt es nun einen ersten Teaser, der ein konfliktreiches Beziehungsgeflecht offenbart, sowie einige Szenenbilder aus dem Film (siehe über und unter dieser Meldung!)
Seit Kindertagen passt zwischen Olli (Kostja Ullmann, „Miss Sophie – Same Procedure As Every Year“) und Matze (David Kross, „Parallel Me“) kein Blatt. Ihre Freundschaft ist den beiden heilig. Kein Wunder also, dass sie mittlerweile zusammenwohnen, im selben Maklerbüro arbeiten und den Traum einer gemeinsame Weltreise hegen. Der Trip ist beinahe geplant, als sich Matze Hals über Kopf in Rebecca (Janina Uhse, „Der Spitzname“) verliebt. Olli muss zugeben, dass sie cool ist. Doch für seinen Geschmack nimmt sie eindeutig zu viel Raum in Matzes Leben ein. Plötzlich geht sein Kumpel joggen und isst Porridge zum Frühstück, wo er früher eher zum Flippern und zu einem Feierabendbier tendieren würde. Olli will Matze vor der Beziehungsgehirnwäsche bewahren und muss ihn so schnell wie möglich wieder auf Kurs bringen, damit ihre Reise nicht flachfällt. Unerschrocken wirft sich Olli in die Schlacht – und stellt fest, dass Rebecca ganz schön schlagfertig ist. Fragt sich nur, ob es bei diesem Wettstreit überhaupt einen Sieger geben muss …
Erste Szenenbilder aus dem Netflix-Film „Mein bester Freund, seine Freundin & ich“ zum DurchklickenNetflixNetflixNetflixNetflix/Wolfgang EnnenbachNetflix/Wolfgang EnnenbachNetflix/Marko SeifertNetflix/Wolfgang EnnenbachNetflix/Wolfgang EnnenbachNetflix
„Streamingdienste wie Netflix und Amazon sollen verpflichtet werden, in deutsche Filme zu investieren. Das Bundeskabinett hat ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht." Es scheint, als bereite man sich schon darauf vor. In der Angelegenheit deutscher Filme darf man gespannt sein. Ich persönlich wurde in den letzten Jahren oft enttäuscht, als ich mir deutsche Filme im Kino angesehen habe. Dieser Film wird nicht im Kino gezeigt, somit warte ich bis Dezember, um mir den Film anzuschauen. Der Dezember ist der einzige Monat im Jahr, in dem ich mir mal ein Netflix-Abo mit Werbung gönne.