„jerks.“: Dritte Staffel schon bald auf ProSieben

    Neue Folgen der Comedyserie mit Christian Ulmen und Fahri Yardım

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 11.09.2019, 12:02 Uhr

    Fahri Yardım (l.) und Christian Ulmen (r.) sind „jerks.“ – Bild: Joyn/Anatol Kotte
    Fahri Yardım (l.) und Christian Ulmen (r.) sind „jerks.“

    Eines der Aushängeschilder des noch jungen Streamingangebots Joyn ist „jerks.“. Die dritte Staffel der hochgelobten Comedyserie von und mit Christian Ulmen ist dort seit Mitte Juli komplett verfügbar. Nun steht auch fest, wann die lineare TV-Premiere erfolgt: ProSieben wird die zehn neuen Folgen ab dem 8. Oktober dienstags um 22.45 Uhr ausstrahlen. Dies wurde in der aktuellen Folge des ProSieben-Podcasts „Willkommen beim Privatfernsehen“ von Pressesprecher Kevin Körber verkündet.

    Christian Ulmen und Fahri Yardım spielen in der Serie überzeichnete Versionen von sich selbst in einer alternativen Version ihres Privatlebens. Im Mittelpunkt steht ihre Freundschaft sowie ihr gemeinsames Scheitern in allen erdenklichen Lebenslagen. Keine Peinlichkeit bleibt ihnen erspart, immer wieder ecken sie massiv an und loten moralische Grenzen aus.

    Die neuen Folgen beginnen dort, wo die zweite Staffel geendet hat. Es wird der Cliffhanger aufgelöst, bei dem Christian von der Polizei abgeführt wurde. Außerdem geht es natürlich um die Frage, wie es mit Christian und Fahri weitergeht, nachdem sie sich die Freundschaft gekündigt haben – nach all dem Verrat, der Lüge und einem unehelichen Kind. Fahri gibt in einer Gruppentherapie vor, dass ihn „das Blümchen“ (Jasmin Wagner) vergewaltigt habe, um so das gemeinsame Kind erklären zu können. In einer anderen Folge empfiehlt Sportkommentator Marcel Reif Christian und Fahri eine Hodentastuntersuchung. Darüber hinaus gibt sich Fahri als Jude aus, um Chancen auf eine Ferienwohnung haben. Und Christians Ex-Frau Collien Ulmen-Fernandes hat offensichtlich ein kleines Alkoholproblem, wie sich bei einem Zeltlager herausstellt.

    Orientierten sich die Geschichten in der ersten Staffel noch stark am dänischen Vorbild „Klovn“, sind die Storys in der dritten Staffel deutlich freier vom Autorenteam um Christian Ulmen entwickelt worden, der erneut die Regie übernahm. Die Besonderheit an der Serie ist, dass es keine vollständig ausgearbeiteten Drehbücher mit festen Dialogen gibt. Die Szenen werden von den Schauspielern improvisiert, um der Serie einen natürlicheren Stil zu verleihen. Anfang der Woche ist „jerks.“ für den „Deutschen Comedypreis“ nominiert worden (fernsehserien.de berichtete).

    Derzeit wiederholt ProSieben am späten Dienstagabend noch einmal die ersten beiden Staffeln, die ursprünglich vorab bei maxdome veröffentlicht wurden. Der kostenpflichtige VoD-Dienst soll in absehbarer Zeit in das neue Portal Joyn integriert werden.

    Trailer zur dritten Staffel:

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen