Sylvie Meis nach „The Masked Singer“: „Diese Show ist One Big Family“

    Enttarntes Alpaka im Interview nach der Show

    Glenn Riedmeier – 04.11.2020, 09:43 Uhr

    Sylvie Meis war das Alpaka bei „The Masked Singer“

    Am gestrigen Dienstagabend wurde bei „The Masked Singer“ die dritte Maske gelüftet. In der finalen Abstimmung entschied es sich zwischen dem Alpaka, dem Erdmännchen-Paar, der Katze und dem Nilpferd. Am Ende erhielt das Alpaka mit den glitzernden Trainingsanzügen die wenigsten Stimmen und musste deshalb seine Maske abnehmen. Dahinter verbarg sich Moderatorin, Influencerin und Model Sylvie Meis (fernsehserien.de berichtete). Im ProSieben-Interview erzählt sie, wie sie die Zeit bei der Musikrateshow erlebt hat.

    Was sind deine ersten Gedanken, und wie geht es dir, nachdem du die Maske abgenommen hast?

    Sylvie Meis: Ich hatte so gehofft, eine Woche weiterzukommen. Aber es war OK, weil ich sehr stolz darauf bin, es überhaupt in die dritte Show geschafft zu haben. Ich habe eigentlich ab Show 1 damit gerechnet, dass ich rausfliegen könnte. Es war ein großes Abenteuer, voll mit Liebe: Diese Show ist One Big Family. Alle arbeiten mit Herzblut, um diese Show erfolgreich zu machen, und das merkt man einfach. Ich bin mega dankbar für alles. Ich bin ein bisschen traurig, aber zum Finale bin ich ja wieder hier!

    Was hat dir an der Show am meisten Spaß gemacht?

    Sylvie Meis: Das Geheimhalten fand ich schwierig, weil es mir schwer fällt, zu lügen. Was mir sehr großen Spaß gemacht hat, war die Freude über den Song und den Plan, wie das Alpaka den singen wird. Ich habe so tolle Remixe gehabt, weil das Alpaka jung und voller Energie ist. Das Alpaka hatte immer die geilsten Dance-Songs. Das war einfach großartig. Es war eine tolle Zeit!

    Das Alpaka in Aktion ProSieben/Willi Weber

    Was hat dir an deinem Kostüm besonders gut gefallen?

    Sylvie Meis: Das Alpaka ist süß, toll, selbstbewusst, jung und hatte keine Angst davor, einfach so zu sein, wie es ist. Mit den Bewegungen, mit den Outfits, den wilden Haaren. Es hat sich einfach gefreut, war ein bisschen aufgedreht und einfach so lebendig! Das liebe ich am Alpaka.

    Sieben Masken sind noch dabei. Wer ist dein Favorit?

    Sylvie Meis: Ich habe eine Schwäche für den Anubis. Ich finde ihn einfach großartig. Aber ich habe keine Ahnung, wer das sein könnte! Und wie er abgegangen ist bei der Show heute, mega! Großen Respekt auch für das Skelett: Ihre Stimme ist einzigartig. Und weiter gönne ich es auch dem Alien, das ist supersüß und singt gut.

    Wirst du weitersingen?

    Sylvie Meis: Ich bin keine professionelle Sängerin, ich habe mit Spaß und Liebe gesungen, weil ich schon immer eine Schwäche für die Musik hatte. Ich singe immer: Zuhause und wenn ich arbeite. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich bei Fotoshootings oder in der Maske immer singe, singe, singe. Ich bin mir sicher: Die Menschen, die mich von der Arbeit kennen, haben mich bestimmt nur an der Songauswahl erkannt.

    Mit der Demaskierung von Sylvie Meis ist die dritte Staffel von „The Masked Singer“ bei der Halbzeit angekommen. Noch sieben Kandidaten sind im Rennen, die in den kommenden drei Wochen nach und nach enttarnt werden.

    Über den Autor

    Glenn Riedmeier ist Jahrgang ’85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. „Bim Bam Bino“, „Vampy“ und der „Li-La-Launebär“ waren ständige Begleiter zwischen den „Schlümpfen“, „Familie Feuerstein“ und „Bugs Bunny“. Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. „Ruck Zuck“ oder „Kaum zu glauben!“. Auch für Realityshows wie den Klassiker „Big Brother“ hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie „Die Harald Schmidt Show“ und „PussyTerror TV“, hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie „Eine schrecklich nette Familie“ und „Roseanne“, aber auch schräge Mysteryserien wie „Twin Peaks“ und „Orphan Black“. Seit Anfang 2013 ist er bei fernsehserien.de vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.

    Lieblingsserien: Twin Peaks, Roseanne, Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen