„Glee“: Mark Salling tot aufgefunden

    Schauspieler drohte langjährige Haftstrafe

    "Glee": Mark Salling tot aufgefunden – Schauspieler drohte langjährige Haftstrafe – Bild: FOX
    Mark Salling in „Glee“

    Der aus „Glee“ bekannte Schauspieler Mark Salling ist tot. Laut Medienberichten wurde der 35-Jährige am Dienstagmorgen im Norden von Los Angeles unweit seines Hauses tot aufgefunden. Wie das Los Angeles Police Depertment inzwischen bestätigte, hat Salling Selbstmord begangen.

    Mark Salling, der in „Glee“ Noah ‚Puck‘ Puckerman, Finns (Cory Monteith) besten Freund, verkörperte, geriet bereits Ende 2015 erstmals in die Schlagzeilen. Damals wurde er in Los Angeles unter dem Verdacht des Besitzes von kinderpornografischem Material festgenommen. Während des anschließenden Verfahrens im September 2017 bekannte sich Salling schuldig im Besitz von rund 25.000 solcher Bilder zu sein.

    Neben der Aufnahme in das öffentlich zugängliche Register für Sexualstraftäter und der Verurteilung zu therapeutischen Maßnahmen, drohten dem Schauspieler vier bis sieben Jahre Haft. Außerdem sollte Salling jedem Opfer, das Ansprüche geltend macht, 50.000 Dollar Schadenersatz zahlen. Die Höhe der Haftstrafe sollte während eines weiteres Verhandlungstages am 7. März verkündet werden.

    30.01.2018, 20:03 Uhr – Ralf Döbele/fernsehserien.de

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