Als Teil eines frühzeitigen Rundumschlags hat CBS am gestrigen Donnerstag zwei Hit-Serien verlängert. Sowohl „Fire Country“ als auch „Tracker“ konnten bislang auch in dieser Saison als stabile Quotenanker und erfolgreiche Procedurals überzeugen. So überrascht es kaum, dass der Sender sie in die fünfte, beziehungsweise vierte Staffel schickt.
Fire Country
„Fire Country“ bleibt mit der Verlängerung das Rückgrat des sogenannten „Country-Blocks“ bei CBS, zu dem inzwischen auch das Spin-off „Sheriff Country“ zählt. Die Feuerwehrserie mit Max Thieriot (Bode Donovan), der zugleich als Mitentwickler und Executive Producer fungiert, zählt weiterhin zu den stärksten Formaten am Freitagabend.
In der laufenden vierten Staffel erreicht die Serie im Schnitt 8,1 Millionen Zuschauer über Live+35 und Multi-Plattform-Auswertung und gewinnt regelmäßig ihr Zeitfenster. Hinter den Kulissen steht jedoch ein Umbruch an: Showrunnerin Tia Napolitano verlässt die Serie zum Ende der aktuellen Staffel, eine Nachfolge wird derzeit gesucht. Entwickelt wurde „Fire Country“ von Thieriot gemeinsam mit Tony Phelan und Joan Rater, produziert wird die Reihe von CBS Studios in Zusammenarbeit mit Jerry Bruckheimer Television.
Tracker
Justin Hartley in „Tracker“ CBS
Auch „Tracker“ bleibt ein zentraler Baustein im CBS-Line-up. Die Serie mit Justin Hartley (Colter Shaw) ist aktuell das meistgesehene Format im US-Broadcast-Fernsehen. Der Staffelstart von Season 3 kam laut Nielsen nach 35 Tagen auf rund 17 Millionen Zuschauer und bestätigt die außergewöhnlich konstante Reichweite der Reihe.
Basierend auf dem Roman „The Never Game“ von Jeffery Deaver folgt „Tracker“ einem Einzelgänger, der quer durch die USA reist, um Vermisstenfälle aufzuklären und Belohnungen einzukassieren, während ihn die eigene Familiengeschichte einholt. Die dritte Staffel kehrt Anfang März mit neuen Episoden zurück. Produziert wird die Serie von 20th Television, Hartley ist neben Ken Olin, Elwood Reid und weiteren Produzenten auch selbst als Executive Producer beteiligt.
Kommentare zu dieser Newsmeldung
Lysander am
Ganz ehrlich, Serien in denen sich die Amerikaner immer noch als die guten Helden inszenieren, schrecken mich derzeit ab. Das ist verlogen. Hollywood sollte endlich mal Farbe bekennen. Die heile Welt der vergangenen 20 Jahre ist vorbei.
Hauptkommissar (geb. 1973) am
Jawoll!
"Fire Country" ist recht unterhaltsam, aufs Spin-Off bin ich gespannt! "Tracker" schaue ich grade die Erste Staffel und mir gefällt die Serie super!
TheMP am
Tracker lässt sehr schnell nach, irgendwann lief es bei mir nur noch nebenbei, und die dritte Staffel habe ich gar nicht erst angefangen. Typisch amerikanische Massenware, braucht man als Europäer mit Anspruch nicht unbedingt.
Hauptkommissar (geb. 1973) am
Zum glück sind ja die Geschmäcker verschieden ;) Mich unterhält die Serie und ich lasse mich da mal überraschen wie es da weitergehen wird