„Der Befreier“: Netflix veröffentlicht Weltkriegs-Drama in neuem Animationsstil

    Sachbuchadaption über 500-Tage-Einsatz kommt im November

    Bernd Krannich – 13.10.2020, 13:26 Uhr

    „Der Befreier“ wurde in neuartigem Animationsstil hergestellt

    Vor knapp zwei Jahren hatte der Streaming-Dienst Netflix die in einem neuartigen Verfahren animierte Serie „The Liberator“ angekündigt. Nun hat die Serie mit dem deutschen Titel „Der Befreier“ ein Startdatum erhalten: Den Veterans Day am 11. November 2020.

    Die vierteilige Animationsserie basiert auf der Sachbuchvorlage „The Liberator: One World War II Soldier’s 500-Day Odyssey“ (dt. „Der Befreier: Die Geschichte eines amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg“ beim dtv Verlag) von Alex Kershaw über Felix Sparks, einen Offizier beim 157th Infantry Regiment. Autor Jeb Stuart (Screenplays zu „Stirb langsam“ und „Auf der Flucht“) übernahm die Drehbuchadaption für A+E Studios.

    Netflix-Trailer zu „Der Befreier“ (englischer Originalton)

    Bei der Serie wurde erstmalig das Trioscope-Verfahren angewendet, das CGI mit schauspielerischer Darstellung kombinieren kann. Das soll eine höhere Detaildichte als sonst bei Animationen üblich ermöglichen und damit die bessere Übertragung von menschlichen Emotionen in die Animationen.

    Im Zentrum der Serie steht der eigenwillige Offizier Felix Sparks, der mit seiner Einheit aus dem 157th Infantry Regiment der Army im Zweiten Weltkrieg über 500 Tage am Stück am Feldzug in Europa beteiligt war, der den Faschismus in Einsätzen von Italien über Südfrankreich bis ins Herz Deutschlands bekämpfte und unter anderem bei der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau eine der ersten Einheiten vor Ort.

    Bei einem ersten Einsatz in Italien war Sparks bei der Schlacht um die Hafenstadt Anzio der einzige Überlebende seiner damaligen Einheit. Der Trailer zeigt, dass er daher Unterstützung unter vorübergehend inhaftierten Soldaten suchte.

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