„Das Institut“ und „Better Things“ gehen im August weiter

    Neue Staffeln der beiden Comedys bei MagentaTV

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 02.07.2019, 14:05 Uhr

    „Das Institut – Oase des Scheiterns“ – Bild: BR/NDR/WDR/Novafilm GmbH
    „Das Institut – Oase des Scheiterns“

    Anfang 2018 sorgte die Comedyserie „Das Institut – Oase des Scheiterns“ für Aufsehen. Die Koproduktion des BR, NDR und WDR wurde für ihren mutigen, politisch unkorrekten Humor abseits des Mainstreams gelobt und mit dem „Deutschen Comedypreis“ als Beste Innovation ausgezeichnet. Es wurde eine zweite Staffel bestellt, bei der die Telekom als neuer Partner eingestiegen ist. Dementsprechend findet die Premiere der acht neuen Folgen beim zugehörigen Streamingdienst MagentaTV statt. Ab dem 1. August liegt die zweite Staffel bereit – zusammen mit der dritten Staffel der US-Comedy „Better Things“, für die MagentaTV ebenfalls die Lizenzrechte besitzt.

    „Das Institut“ spielt im fiktiven Land Kisbekistan, das von Briten, Sowjets und Mudschaheddin zerbombt und von Konflikten, Korruption und Cholera heimgesucht wurde. Mittendrin befindet sich das Institut für deutsche Sprache und Kultur – eine deutsche Oase im trockenen Zentralasien, inklusive Tafeln mit unregelmäßigen Verben, Neuschwanstein-Poster und Goethe-Büsten. Hier, am Ende der Welt und im Herzen der Finsternis, versuchen sechs tapfere Mitarbeiter eines deutschen Sprach- und Kulturinstituts, das Volk von Kisbekistan für Deutschland zu interessieren. Sie schlagen sich durch den lebensgefährlichen Alltag und treten mal in interkulturelle Fettnäpfchen, mal in sowjetische Landminen.

    Das bewährte Ensemble um Robert Stadlober und Christina Große bleibt in der zweiten Staffel der Novafilm Fernsehproduktion erhalten. Idee und Buch zur Serie lieferte Robert Löhr, in weiteren Hauptrollen sind Rainer Reiners, Swetlana Schönfeld, Omar El Saeidi und Nadja Bobyleva zu sehen. Auf dem diesjährigen Filmfest München werden drei Episoden der neuen Staffel vorab gezeigt. Im linearen Fernsehen wird die zweite Staffel von „Das Institut“ voraussichtlich erst 2020 auf den Sendern der ARD ausgestrahlt.

    „Better Things“ ist eine halb-autobiografische Comedy über die Schauspielerin Sam Fox (Pamela Adlon), die in Los Angeles lebt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Als alleinerziehende, dreifache Mutter versucht sie, die Erziehung ihrer Töchter, die Fürsorge für ihre geistig eingeschränkte Mutter Phil und ihre mäßig laufende Schauspielkarriere unter einen Hut zu bekommen. Die Serie des US-Senders FX scheut nicht davor zurück, auch schwierige Themen anzugehen – etwa, wenn es um die Herausforderungen und die weniger glamourösen Seiten der Mutterschaft geht. Die Serie war bereits für Emmy und Golden Globe nominiert und wurde mit einem Peabody Award ausgezeichnet. In weiteren Hauptrollen spielen Mikey Madison, Hannah Alligood, Olivia Edward und Celia Imrie mit. Im Frühjahr gab es grünes Licht für eine vierte Staffel.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • katja-mai am 06.07.2019 16:38 via tvforen.demelden

      ...schön, dass es eine neue Staffel von "Das Institut - Oase des Scheiterns" gibt.
      Blöd dass ich bis irgendwann 2020 warten muß, bevor ich die auf den öffentlich rechtlichen Sendern zu sehen bekomme.
      Was soll das?

      Ich hab kein Problem damit, Gebühren zu zahlen - dafür bieten die ÖR schon einiges - es ist auch akzeptabel, dass mich nicht alles anspricht. Beim "Institut" hatte mich gefreut, dass auch mal was für meinen Geschmack produziert wurde.
      Wenn ich jetzt lese, dass die neuen Folgen erst mal bei MagentaTV laufen werden, fühl ich mich dann schon ein bischen veräppelt.
      Die erste Staffel ging auch ohne Telekom zu produzieren warum nicht weiter so?

      Oder hab ich da was falsch verstanden?
      • GerneGucker am 06.07.2019 14:32 via tvforen.demelden

        Ich würde ja gern mal die Verträge sehen (bzw. die Finanzierungsanteile vergleichen), auf deren Basis festgelegt wurde, daß der Privatsender ein halbes Jahr (oder mehr) Sende- & Verwertungsvorlauf vor den drei am Produktionsprozess gewiß nicht zu knapp beteiligten öffentlichen Programmen hat. Im Unterhaltungsgeschäft ist das mE. eine ziemlich lange Zeit und ich würde höchst ungern dabei feststellen, daß für ein winziges Kleckschen Kleingeld vom Privat-Koproduzenten alle ÖR-Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes das Nachsehen haben (gilt auch für ähnliche Projekte wie "Babylon Berlin", "4 Blocks" u.ä.).

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