Zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen haben in den vergangenen Monaten die Bühne des Lebens verlassen. Üblicherweise wird an die Verstorbenen im Dezember in Jahresrückblickshows erinnert. Das BR Fernsehen will allerdings in diesem Jahr bereits an Allerheiligen die Menschen ehren, die das öffentliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben über Jahrzehnte geprägt haben. Der 1. November ist ein stiller Feiertag und ein Tag des Erinnerns. Um 17:00 Uhr wird in der 45-minütigen Sondersendung „Dahoam in der Ewigkeit“ Abschied von bekannten Persönlichkeiten genommen, die in den vergangenen 12 Monaten seit Allerheiligen 2025 verstorben sind.
Im Mittelpunkt stehen Menschen aus Kultur, Unterhaltung und Medien, Politik und Sport, die Bayern nachhaltig geprägt haben oder dem bayerischen Publikum besonders nahestehen. Neben regional verwurzelten Persönlichkeiten würdigt die Sendung auch national und international bekannte Größen, darunter die Show-Ikonen Alice und Ellen Kessler, die Schauspieler Mario Adorf, Günther Maria Halmer und Ingrid van Bergen, den Modeschöpfer Valentino sowie die Musiker Bonnie Tyler und Chris Rea.
In etwa fünfminütigen Porträts schildern Freunde, Wegbegleiter und Kollegen, was sie mit den Verstorbenen verbindet. Michaela May erinnert an Günther Maria Halmer, Veronica Ferres an Mario Adorf, Gabriele Gräfin Castell zu Rüdenhausen an Alice und Ellen Kessler, Marcus Mittermeier an Alexander Held und Christian Neureuther an Manfred Vorderwülbecke, einen der prägenden Köpfe der BR- und ARD-Sportberichterstattung.
Die persönlichen Erinnerungen sollen Einblicke in das Leben der Porträtierten geben und Facetten beleuchten, die über ihre öffentliche Rolle hinausgehen. Bewegende und emotionale Momente wechseln sich mit humorvollen Anekdoten, privaten Aufnahmen und selten gezeigtem Archivmaterial ab. So plaudern die Kessler-Zwillinge mit einem Augenzwinkern aus ihrem Liebesleben, Günther Maria Halmer gibt einen Elvis-Song zum Besten, und Mario Adorf setzt gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Stolperstein. Die kurzen Nachrufe zeichnen so ein vielschichtiges Bild der Verstorbenen: Sie würdigen deren Lebenswerk und machen zugleich die Menschen hinter den großen Namen und beeindruckenden Karrieren sichtbar. Die Sendung soll verdeutlichen, weshalb sie auch über ihren Tod hinaus unvergessen bleiben werden.
In der ARD Mediathek wird „Dahoam in der Ewigkeit“ bereits vorab am 31. Oktober zur Verfügung gestellt.