BR-Fernsehen startet neue Programme für junge Zuschauer

    „on3-südwild“ wird zugunsten anderer Formate eingestellt

    Mario Müller – 06.11.2012, 12:27 Uhr

    BR-Fernsehen startet neue Programme für junge Zuschauer – "on3-südwild" wird zugunsten anderer Formate eingestellt – Bild: BR

    Bayern verjüngt sich – zumindest im öffentlich-rechtlichen Radio und Fernsehen. Nachdem der Bayerische Rundfunk vor kurzem schon umfangreiche Programmumbauten für Anfang 2013 angekündigt hatte (fernsehserien.de berichtete), legt die ARD-Anstalt jetzt auch für den Bereich der jungen Programme konkrete Neuigkeiten vor.

    Neben dem Ausbau des digital verbreiteten Jugendsenders on3-radio zum rund um die Uhr moderierten Vollprogramm werden 2013 auch die Angebote des Bayerischen Fernsehens und dessen Bildungskanals BR-alpha mit neuen Formaten für junge Zuschauer aufgestockt.

    Im Zuge dieser Reform wird das tägliche Live-Reportagemagazin „on3-südwild“, das jede Woche aus einer anderen bayerischen Stadt sendete, nach fünf Jahren zugunsten neuer Sendungen eingestellt. Stattdessen will der Sender zukünftig die Förderung junger Filmemacher intensivieren und zehn Sondersendungen mit Kurzfilmen ausstrahlen sowie auch häufiger von Musikfestivals und Konzerten berichten. Zudem wird das musikalische Newcomer-Magazin „on3-Startrampe“ von zwei auf drei Staffeln pro Jahr erweitert.

    Der Comedy-Talk „Die allerbeste Sebastian Winkler Show“ bekommt 18 neue Folgen und wird auch im kommenden Jahr sowohl im Bayerischen Fernsehen als auch im digitalen EinsFestival ausgestrahlt. Ein neues Format mit der aus „on3-südwild“ bekannten Comedytruppe ‚Woidboyz‘ sowie ein Magazin zum Thema Umzüge und neue Lebensabschnitte werden sich dazugesellen. Neben EinsFestival will der BR auch verstärkt mit EinsPlus zusammenarbeiten und einige der nächtlichen Programmstrecken im Bayerischen Fernsehen thematisch jünger gestalten.

    Zudem ist geplant, einzelne Sendungen aus dem Radio und Internet auch im Fernsehen auszustrahlen. Darin sieht Hörfunkdirektor Johannes Grotzky eine große Chance, jüngere Zielgruppen zu erreichen. Demnach sehe „die Lebenswirklichkeit junger Nutzer… mittlerweile so aus, dass sie sich sehr gezielt die Angebote heraus suchen, die sie ansprechen.“ Auch sei „die vielbeschworene Konvergenz der Medien… für junge Zuhörer und Zuschauer keine Zukunftsvision mehr, sondern schon selbstverständlicher Mediennutzungsalltag“, so Grotzky.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Wie freuten wir uns gestern Abend auf neue Folgen der Komiker, und wurden bitter enttäuscht, ohne Michael Altinger ist die Serie nur Halb so gut.
      Erst nahm man uns Monika Gruber weg, jetzt Michael Altinger, wer verläßt als Nächster die Komiker?
      • (geb. 1963) am

        Das ist ja dann so ähnlich wie in Norddeutschland dieser Kindersender "N-Joy", der sich nur einer Hörerschaft einzuorden lässt zwischen 14 und 19 Jahren!! Also auf Deutsch gesagt nur ein Programm, das aus Schrott und Scheiße besteht.
        Warum müssen die Öffentlich-Rechtlichen es den privaten Sendern denn nachmachen!? Was wollen die damit denn erreichen!! Etwa höhere Einschaltquoten? Ich lach mich schlapp.
        Es gibt doch schon bereits "PRO 7" und "1extra" sowie "ZDF Kultur" und den "Kinderkanal". Was kommt denn da noch?!!
        • am via tvforen.de

          Und was ist mit dem Komödienstadel und anderen bayerischen Sendungen? Sollen die ganz von der Bildfläche verschwinden? Das wäre sehr bedauerlich!!!!!!!!!!!!

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