„Am Kap der wilden Tiere“: Das Erste zeigt Tier-Doku-Soap

    Deutsche Tierschützer lernen und wirken in Südafrika

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 16.06.2015, 15:30 Uhr

    „Am Kap der wilden Tieren“ wird zwar geschossen, dieses Zebra wird aber für eine Vitaminspritze anvisiert – Bild: NDR/Vincent TV GmbH
    „Am Kap der wilden Tieren“ wird zwar geschossen, dieses Zebra wird aber für eine Vitaminspritze anvisiert

    Ab dem 27. Juli nimmt Das Erste die Doku-Soap „Am Kap der wilden Tiere“ ins Programm. Neue Folgen werden immer werktags ab 16:10 Uhr gezeigt. 30 Folgen wurden produziert. Im Zentrum der Doku-Soap stehen engagierte Tierschützer, die täglich entlang der sogenannten „Garden Route“ in Südafrika um das Wohl der dortigen Fauna besorgt sind.

    Dazu gehören nicht nur das bekannte Großwild der Gegend wie Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden sondern auch Lemuren und Primaten auf Monkeyland, Erdmännchen und Co. im Auffanglager Tenikwa, die berühmten Weißen Haie an der Küste vor Mossel Bay sowie die vom Aussterben bedrohten Pinguine am Indischen Ozean.

    Die Kameras folgen dabei deutschen Experten – erfahrene Tierpfleger und Tierärzte -, die in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tierschützern ihre Ausbildung zum Wohle der Wildtiere einsetzen wollen und gleichsam ihr Wissen darum erweitern wollen, wie sich die sonst nur aus Zoo-Umgebung bekannten Tiere in freier Wildbahn verhalten.

    In der Auftaktfolge steht etwa für die 38-jährige Tierärztin Christiane Hagen ein Ausflug mit dem Spritzen-Gewehr auf dem Plan: Zebras sollen aus Entfernung mit Vitaminspritzen behandelt werden. Biologin Susa Ladwig muss sich um zwei Karakale kümmern: Die luchsartigen Wildkatzen waren einem Farmer „ins Netz“ gegangen, der sie, statt wie andere kurzen Prozess zu machen, in die Obhut der Tierschützer gegeben hat. Reservatsleiter Hein Schoeman hat seinen schwäbischen Wildhüter-Azubi Michael von Lossow im Schlepptau wenn es darum geht, die in einem abgetrennten Reservat lebenden Löwen zu füttern, damit diese sich nicht von den anderen Wildtieren ernähren müssen. Der Transport großer Fleischstücke in die Wildnis gehört zu den unerwarteten Herausforderungen. Auf dem drei Stunden entfernt gelegenen Reservat Monkeyland haben diverse Affen ihr Habitat. Doch der Platz ist begrenzt, und so müssen die Tierschützer einen Überblick über die Primaten-Bevölkerung halten: Ist sie zu groß, muss mittels Sterilisation einiger Männchen Geburtenkontrolle durchgeführt werden.

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