Wahrheit, Gerechtigkeit, Michael? Fans fordern mit Transparenten Gerechtigkeit für den „King of Pop“.
Bild: Wonderhood Studios / ZDF
Im Prozess gegen Michael Jackson gilt Gavins Mutter Janet Arvizo als Schlüsselfigur. Sie sagt aus, ihr Sohn sei in Neverland von ihr getrennt worden und habe das Bett mit dem Popstar geteilt. Ein Insider stützt ihre Vorwürfe. Doch die Verteidigung greift Arvizos Glaubwürdigkeit an und verweist auf fragwürdige Sozialhilfeanträge. Wade Robson und Macaulay Culkin erklären, sie hätten bei Jackson im Bett geschlafen, seien aber nie missbraucht worden. Michael Jackson drohen bis zu 18 Jahre Haft. Als die Geschworenen ihn schließlich in allen Anklagepunkten freisprechen, bricht vor dem Gerichtsgebäude Jubel aus.
Fernsehsender übertragen live, wie Tausende Fans den Freispruch feiern. Doch der Prozess hinterlässt Spuren: Jackson kehrt nie wieder nach Neverland zurück und
lebt zeitweise in Bahrain, später reist er ruhelos um die Welt. Finanzielle Probleme und seine Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten machen dem „King of Pop“ zu schaffen. Vier Jahre nach dem Prozess kündigt er ein großes Comeback an – doch wenige Wochen später stirbt Michael Jackson im Alter von 50 Jahren.
Die Debatte über sein Leben und sein Vermächtnis endet damit nicht: Zehn Jahre nach seinem Tod erklären Wade Robson und James Safechuck in einer Fernsehdokumentation, Jackson habe sie als Kinder über Jahre hinweg systematisch missbraucht. 2005 muss sich Popstar Michael Jackson vor Gericht verantworten. Bislang unveröffentlichte Audioaufnahmen und Gespräche mit Wegbegleitern liefern neue Einblicke in den Missbrauchsprozess. (Text: ZDF)
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