Sorry Genosse

90 Min.
Farb-Archivbild von einem Transitübergang für Autos zwischen Ost- und Westdeutschland 1970. Die Schilder bilden die Wörter "Deutsche Demokratische Republik". – Bild: BR/​NORDPOLARIS GbR
Farb-Archivbild von einem Transitübergang für Autos zwischen Ost- und Westdeutschland 1970. Die Schilder bilden die Wörter "Deutsche Demokratische Republik".
Getrennt durch den Eisernen Vorhang versuchen die beiden Studenten Hedi und Karl im Deutschland der 1970er Jahre einen Weg für ihre gemeinsame Liebe zu finden. Doch durch Karls Verstrickungen mit der Stasi, kann Karl weder in die DDR ziehen, noch Hedi dort bleiben. Bei ihrer als Urlaub in Rumänien getarnten Flucht geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann. Die Medizinstudentin Hedi aus der DDR und der BRD-Student Karl lieben sich in Zeiten des Kalten Krieges. Sie leben zwar beide in Deutschland, sind aber getrennt durch den Eisernen Vorhang.
Damit sie zusammensein können, muss es einer der beiden auf die andere Seite schaffen. 1972 stellt Karl einen Einbürgerungsantrag in die DDR, dieser führt aber zu weitreichenden Verstrickungen mit der Staatssicherheit. In die Enge getrieben, gibt es keine andere Lösung mehr: Hedi muss aus der DDR fliehen. Für ihre halsbrecherische Aktion benötigen sie fremde Hilfe. Gitti, eine enge Freundin, die gerade erst volljährig geworden ist, erklärt sich bereit zu helfen, auch weil sie im Stillen ebenfalls große Gefühle für Karl hegt.
Als Urlauber getarnt reisen sie nach Rumänien, um alle Akteure, gleich einem Schachspiel, in Position zu bringen. Es kommt zu fatalen Fehlern und unglücklichen Zufällen – mehrmals drohen sie aufzufliegen. Doch als Hedi per Flugzeug im Westen ankommt und Gitti aus dem rumänischen Polizeigewahrsam entlassen wird, steht eines fest: Die Flucht ist geglückt. Hedi und Karl beginnen ein neues Leben in der BRD. (BR) (VPS-Datum: 10.08.2026) (Text: MDR)

Cast & Crew

Drehbuch: Vera Brückner
Szenenbild: Lisa Geller
Produktion: Nordpolaris, Fabian Halbig, Florian Kamhuber, Melanie Gardisch
Kamera: Felix Pflieger
Musik: Giuliano Loli, Florian Paul, Nils Wrasse
Schnitt: Sophie Oldenbourg

Regie: Vera Brückner

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