Dokumentation in 3 Teilen, Folge 1–3

    • Folge 1
      Nach dem Unfalltod von Prinzessin Diana im Sommer 1997 herrschte Aufruhr im britischen Blätterwald. Prinz Charles, jahrelang von der Presse als „caring Prince“ hofiert, der Prinz, der sich kümmert, wurde plötzlich verdächtigt, seinen Söhnen ein schlechter Vater zu sein. Man machte ihn indirekt für den Tod Dianas verantwortlich. Hätte er sich nicht scheiden lassen, wurde argumentiert, hätte es keine Affäre mit Dodi gegeben, also auch keinen Unfall in einem Pariser Tunnel. So einen wollte man nicht mehr als König. Kommentatoren plädierten dafür, statt Charles William als Thronfolger nachrücken zu lassen. Einige gingen so weit, das Ende der Monarchie zu fordern: Königin Elisabeth II. sollte zugleich Elisabeth die Letzte sein. Heute, 13 Jahre später, hat sich der Sturm gelegt. Nicht, dass „die Königin der Herzen“ vergessen wäre.
      Aber selbst die Tatsache, dass der Prince of Wales seit 2005 mit seiner langjährigen Freundin Camilla verheiratet ist, haben ihm die Briten nachgesehen. Prinz William hat erklärt, dass er nie bereit sein werde, den Vater in der Thronfolge quasi zu überspringen. Die Königin, mittlerweile 84 Jahre alt, und der Herzog von Edinburgh, 89, absolvieren Jahr für Jahr so viele Pflichten, als ob sie 60 wären. Insofern scheint sich das Haus Windsor nach Jahren der Unruhe wieder in einer guten Verfassung zu befinden. Aber es bleiben Fragen. Was spricht eigentlich dagegen, dass eine Königin nicht auch in Rente geht, wenn die Masse ihrer „Untertanen“ das bereits mit 60 tut? Und welche Akzente wird ein Charles III.
      setzen? Wird er sich als König politisch einmischen, wie er das heute macht? Ein Teil der Briten wünscht sich einen politisch engagierten Nachfolger der Queen. Andere warnen vor der Konfrontation von Krone und Regierung. Und wird Charles noch immer die Nachfolge anstreben, wenn die Königin so alt wird wie ihre Mutter, 101? Charles wäre dann 79. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSa 25.12.2010Das Erste
    • Folge 2
      Zwar ist für den Thronfolgefall, wie in allen Monarchien, auch in Spanien vorgesorgt: An die Stelle des Vaters tritt der Sohn, der Prinz von Asturien, an dessen Stelle eines Tages voraussichtlich Leonor, die älteste Tochter des Thronfolgerpaares. Trotzdem gibt es Ungewissheiten: Von 1931 bis 1975 war Spanien erst Republik, dann Diktatur, weil König Alfonso, der Grossvater Juan Carlos“, ins Exil gegangen war und der Enkel erst beim Tode Francos die Chance erhielt, die Monarchie wieder herzustellen. Haben die vergangenen 35 Jahre ausgereicht, die Monarchie wieder fest in der spanischen Nation zu verankern? (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 26.12.2010Das Erste
    • Folge 3
      Denn der Nachfolger steht schon mehr als bereit. Er hat alle Voraussetzungen erfüllt, um der erste Mann auf dem niederländischen Thron nach mehr als einem Jahrhundert zu werden. Willem-Alexander hat seine Hausaufgaben gemacht: Nicht nur, dass er die mittlerweile obligatorische Ausbildung eines künftigen Regenten an Universität und beim Militär durchlaufen hat, oder sich mit seiner Expertise beim Thema Wasser-Management einen Namen gemacht hat. Er hat auch eine eigene Familie gegründet und mit seiner ältesten Tochter Catharina-Amalia ist auch schon die weitere Nachfolge geregelt. Aber was für ein König wird er sein? Was erwarten die Niederländer von ihm? Wie wird er das Land anders führen und beeinflussen als seine Mutter? Spielt die Monarchie in unserem Nachbarland überhaupt noch eine Rolle? (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 02.01.2011EinsExtra

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