5 Folgen
1. Tanzen ist unser Leben
Folge 1 (26 Min.)Hoch im Norden Deutschlands liegt Bremerhaven. Stolz schaut man dort auf eine Gruppe leidenschaftlicher Tänzer, die die Stadt in der ganzen Tanzwelt berühmt gemacht hat – die TSG Bremerhaven. Sie lieben die lateinamerikanischen Tänze und den Mannschaftssport, weshalb sie in der Formation tanzen. Acht Paare geben gemeinsam mit ihrem Trainer Horst Beer alles, um Weltmeister zu werden. Sie sind reine Amateure, sind jung, haben ihren Beruf, ihr Studium oder gehen noch zur Schule – und sie trainieren die fünf lateinamerikanischen Tänze Rumba, Samba, Cha Cha, Jive und Paso Doble mindestens 25 Stunden in der Woche, weil es für sie nichts Schöneres gibt. Der Erfolg gibt ihnen Recht: 19 Mal waren sie Deutscher Meister, zehn Mal Europameister und 13 Mal Weltmeister. Damit sind sie die erfolgreichste Mannschaft im Formationstanz.Die Doku-Soap „Latin Lovers“ hat die Tänzer beim schweißtreibenden Einstudieren der Choreografie beobachtet, bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig und der Weltmeisterschaft am 22. November 2003 in Essen. Sie haben uns auch privat die Türen geöffnet, wir durften ihre Familien und Freunde kennen lernen und ihren beruflichen Alltag. Überschwängliche Freude, Leidenschaft, Ehrgeiz, Schmerzen und Sorgen – hautnah lassen sie uns mitfiebern und ziehen uns in ihren Bann. Jahr für Jahr gibt es nur ein Ziel – die Nummer eins in der Welt zu werden. Ihr Trainer Horst Beer war selbst lange Jahre mit seiner Frau Andrea Deutscher Meister, Europa- und Weltmeister. Aber auch wenn man andere trainiert, muss man fit sein, und da schenkt er sich nichts. Horst trainiert die Truppe nicht nur, er wählt auch das Jahresmotto und die Musik aus und entwickelt mit seinen Co-Trainern die Gesamtchoreografie. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mo. 07.06.2004 arte 2. Paare und Pirouetten
Folge 2 (26 Min.)Miriam und Christian wohnen in Hamburg und fahren Tag für Tag abends nach Bremerhaven zum Training und nachts wieder zurück. Nur am Wochenende übernachten sie dort in der Jugendherberge. Christian arbeitet in einer Werbeagentur, Miriam ist Bürokauffrau und will demnächst studieren. Leben am Limit. Aber für den Tanz und diese Ausnahmeformation tun sie alles. Wenn nur die Pirouetten nicht wären, die letzte Drehung ist einfach nicht zu schaffen.Dirk wohnt noch zu Hause, mit Verköstigung und Waschservice. Er liebt Kevin, der irgendwie schon mit zur Familie gehört. Auch Kevin tanzt in der Formation. Er freut sich, dass „noch 20 weitere Verrückte“ sein Hobby teilen. Er studiert Behindertenpädagogik und findet den Übergang zu seinen Tanzkollegen gar nicht so groß. Seit ihrem dritten Lebensjahr tanzt Anna. Sie ist sehr ehrgeizig und absolviert zusätzlich noch Einzeltraining. Häufig hat sie Schmerzen, sie kämpft gegen ihr Weichteilrheuma, denn sie will unbedingt ihren Platz in der A-Formation behalten. Annas Partner ist Thies, den sich jede Frau als Tänzer wünscht. Und er ist noch Single. Was sagt er zu den Gerüchten, dass auch er schwul sei, wie so viele in dieser Sportart? Zum x-ten Mal werden am Abend die schweißnassen T-Shirts gewechselt. Mit dem Waschen kommt man gar nicht nach. Hinzu kommt die Angst, nicht bei den acht Paaren zu sein, die Trainer Horst Beer letztlich auswählen wird, denn nicht alle sind bei den Meisterschaften auf der Tanzfläche. Die anderen müssen auf die Reservebank. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Di. 08.06.2004 arte 3. Stress und Strass
Folge 3 (26 Min.)Trainer Horst Beer hat sich für eine Mannschaftsaufstellung entschieden. Es ist ihm schwer gefallen, denn es wird Tränen geben nach all der Anstrengung. Anna ist nicht mehr dabei. Ihre häufigen krankheitsbedingten Ausfälle waren ein zu großer Unsicherheitsfaktor. Sie ist niedergeschlagen und weint sich bei ihrer Mutter und ihrem Freund aus. Wird sie den Tanzsport ganz an den Nagel hängen – oder im Gegenteil im Training noch mehr bringen?Thies muss sich nun an seine neue Partnerin Marnie gewöhnen. Sie ist erst 16 Jahre alt und noch Schülerin. Aber auch sie will es wissen. In der Truppe fühlt sie sich fast erwachsen. Dirk ist für die Kleider und den Strass zuständig – wer sonst. Schließlich hat er schon in den letzten Jahren bewiesen, dass er das bestens kann. Er hat ganze Schränke voll mit Glitzersteinen und Pailletten, die bald alle in Heimarbeit aufziehen und aufkleben müssen, was den Herren der Schöpfung sichtlich schwer fällt. Rot und rosa ist für Dirk in diesem Jahr bei den Damen angesagt. Er entwirft das Modell, kauft die Stoffe und natürlich auch die BHs. Dass es dann das eine und andere kritische Wort zum Entwurf gibt, kränkt ihn sehr, spornt ihn aber zu Verbesserungen an. Schließlich gilt es auch auf Yvonne Rücksicht zu nehmen, die ein klein wenig mit ihrer Figur hadert. Sie ist die Frontfrau und muss besonders gut aussehen. Anna ist wieder für Marnie beim Training eingesprungen. Nun hat sie einen ausgerenkten Wirbel, da Thies sie bei einer Drehung nicht halten konnte. Sie denkt noch einmal über ihre Situation nach, will vorerst aufhören und erst einmal gesund werden. Und schon wirft die Generalprobe vor ausverkaufter Halle mit einheimischem Publikum ihre Schatten voraus. Wie werden die Gesamtchoreografie, die Kleider und die Musik ankommen? (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mi. 09.06.2004 arte 4. Angst vor dem Aus
Folge 4 (26 Min.)Die Generalprobe ist vorbei. Die Halle war ausverkauft, das Publikum begeistert. Aber es hagelt Kritik von Horst Beer, irgendwas ging immer schief. Das darf nicht wieder passieren, es muss härter trainiert werden. Schließlich steht die Deutsche Meisterschaft vor der Tür, und da gilt es vor allem die alten Kontrahenten Aachen, Düsseldorf und Bremen zu schlagen.Für Alex steht der Beruf an erster Stelle, denn er will nicht irgendwann als arbeitsloser ehemaliger Formationstänzer auf der Straße stehen. Bremerhaven hat leider mit 20 Prozent eine sehr hohe Arbeitslosenrate. Aber vorerst tut er alles, um dabei zu bleiben. Sven und Antje sind auch privat ein Paar. Daheim klappt das gut, aber auf der Tanzfläche fliegen schon mal die Fetzen. Yvonne hat starke Schmerzen im Fuß. Der Arzt sagt, sie solle besser aufhören. Das kommt für Yvonne nicht in Frage, die jetzt vom Physiotherapeuten Kai betreut wird. Kai kann es kaum glauben, dass eine Spitzensporttruppe wie die A-Formation des TSG Bremerhaven keinen professionellen Betreuer hat. Aber Amateure sind Amateure, und wer sollte das bezahlen? Horst redet allen noch einmal ins Gewissen. Am nächsten Morgen geht es per Bus nach Braunschweig zur Deutschen Meisterschaft. Keiner hat richtig gut geschlafen. Yvonne ist schon kurz nach sieben in der Maske. Für die entfernt sitzenden Preisrichter muss das Make-up geradezu übertrieben aufgetragen werden. Bei der Musikprobe ist dann Chaos und Panik angesagt. Aber das Team schafft die Vorrunde und das Halbfinale. „Das reicht nicht“, sagt Horst Beer, „ihr müsst in der Endrunde noch einmal zulegen.“ Die Aufregung steigt. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Do. 10.06.2004 arte 5. Die Tränen der Sieger
Folge 5 (26 Min.)Jetzt ist jeder hochkonzentriert, die Tänzer wollen raus auf die Tanzfläche. Schließlich geht es um die Deutsche Meisterschaft. Davon hängt auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft ab. Aber egal was passiert, es gilt Haltung zu bewahren.Endlich – zum ersten Mal ist Horst Beer wirklich mit seinem Team zufrieden. Der letzte Durchgang war fehlerlos, voller Kraft, Eleganz und Ausstrahlung. Nun kommt es auf die neun Wertungsrichter an. Das Team braucht mindestens fünf Richter, die es auf Platz eins setzen. Die Tänzer können die Spannung kaum noch aushalten. Dann reißen sie die Arme hoch – geschafft. Die TSG Bremerhaven ist Deutscher Meister 2003. Was kann man mit Deutschen Meistern noch trainieren so kurz vor der Weltmeisterschaft? Alles: Balancen, Schnelligkeit, Automatisieren. Der Alltag hat die Truppe schon am nächsten Montag wieder. Yvonne arbeitet im Containerhafen und hat ihren Job fest im Griff. Auch wenn sie über das Tanzen mit den Kollegen nicht reden kann, ist sie doch sehr froh, eine Arbeit zu haben, die ihr Spaß macht. Vier Tage vor der Weltmeisterschaft ist die Katastrophe da. Marnie hat sich den Fuß angebrochen und kann nicht mehr mittanzen. Trainer Horst Beer überzeugt Susi, eine Ehemalige, noch einmal einzusteigen. Kann sie das Pensum in vier Tagen lernen? Dann ist es soweit, es ist der 22. November 2003, der Tag der Weltmeisterschaft. Austragungsort ist die Gruga-Halle in Essen. Vierundzwanzig Mannschaften kämpfen um den Sieg. Wie ist vor allem Litauen einzuschätzen? Und die Aachener? Die Vor- und Zwischenrunde ist geschafft. Sie gehören zu den besten sechs Teams der Welt. In der Endrunde geht es um alles … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 11.06.2004 arte
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