Vegan Bullerbyn: Tierschutz als Lebenseinstellung

35 Min.
Danny Ritzinger und Schweinchen. – Bild: Tom Schneider /​ BR /​ BR/​Tom Schneider
Danny Ritzinger und Schweinchen.
Bullerbü, da denkt man doch gleich an Astrid Lindgren, Zimtschnecken und Schweden. Doch soweit muss man gar nicht reisen, um kunterbuntes Bullerbü-Feeling zu erleben. Im mittelfränkischen Herrieden bei Ansbach hat sich Familie Ritzinger genau so ein kreatives, unkonventionelles und buntes Paradies geschaffen, für Menschen und Tiere. Aktiver Tierschutz ist hier also nicht hippe Freizeitbeschäftigung, sondern echte Lebenseinstellung. Im mittelfränkischen Herrieden bei Ansbach wollten Anna und Danny Ritzinger vor ca. fünf Jahren eigentlich nur ihren privaten Traum verwirklichen: Sie kauften einen über 200 Jahre alten, baufälligen Bauernhof.
Mit dem Ziel, sich selbst zu verwirklichen, selbst zu versorgen, vegan zu leben und ein bisschen Tierschutz zu betreiben. Als die Ritzingers dann an Ostern über eine Zeitungsannonce stolpern, in der ein Schlacht-Lämmchen angeboten wird, adoptieren sie das Kleine kurzerhand. Mittlerweile leben sie auf ihrem veganen Bullerbü – auf Schwedisch eben Bullerbyn – mit ihren vier Kindern sowie Schweinen, Schafen, Ziegen, Hühnern, Gänsen, Katzen, Hunden, Pferden und einem Pfau. Über 100 Tiere, gerettet aus schlechter Haltung und Mastbetrieben. Aktiver Tierschutz ist für Familie Ritzinger eine echte Lebenseinstellung. (Text: BR)

Cast & Crew

Produktionsauftrag: ARD, 3sat, BR

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