bisher 183 Folgen, Folge 162⁠–⁠183

  • 15 Min.
    Engpass: Durch den Krieg im Iran ist die Straße von Hormus so gut wie blockiert. Die Folge: Der Transport von Öl und Gas, auch nach Europa, stockt. Wieder wird der Ruf nach Unabhängigkeit in der Energieversorgung laut. Der Blick fällt auf den Arbeitsentwurf für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) des Wirtschaftsministeriums und den Stand der Energiewende bei uns in Deutschland. Warm oder arm im Winter: Die Förderung von Wärmepumpen bleibt – wie sie genau aussehen soll, ist allerdings noch unklar. Der Winter ist offiziell vorbei und damit auch der erste Winter, in dem die Wärmepumpe das meistverkaufte Heizsystem war. Wie war der erste Winter für die Neubesitzer mit einer Wärmepumpe? Freiheit im Heizungskeller! Die anstehenden Gesetzesänderungen werden gerne als zurückgewonnene Freiheit beworben. Denn unter anderem sollen fossile Heizungen weiter eingebaut werden dürfen. Mit Dr. Sibylle Braungardt vom Öko-Institut in Freiburg blicken wir auf die Wärmewende in Deutschland. Warum sparen wir Energie? Eine Metastudie vom Northern New Mexico College in den USA hat sich daher damit beschäftigt, wann Menschen sich energiesparend verhalten. Nicht etwa Wissen, Bildung oder Einkommen des Einzelnen sind entscheidend, sondern hauptsächlich seine persönliche positive Einstellung. Ebenfalls wichtig: Die Meinung anderer. Wenn auch Freunde, Nachbarn oder Familienmitglieder von einem erwarten, Strom zu sparen, achtet man automatisch stärker darauf. Und wer bereits umweltfreundliche Gewohnheiten pflegt, spart auch eher Energie zu Hause. Das deutet darauf hin, dass ressourcenschonende Verhaltensweisen sich gegenseitig verstärken können. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 06.03.2026 tagesschau24
  • 15 Min.
    Wunderwerk Kernfusion – Vision oder Wunschdenken? Seit Jahrzehnten gilt sie als Hoffnung auf nahezu CO₂-freie Energie ohne die Risiken der klassischen Atomkraft. Doch trotz gigantischer Projekte wie ITER und neuer, ambitionierter Start-ups ist ein funktionierendes Fusionskraftwerk noch immer Zukunftsmusik. Milliardeninvestitionen, Forschungserfolge und ein globaler Wettlauf sollen jetzt den Durchbruch bringen. Wird die Kernfusion bald Realität? Kernkraft als Klimahelfer: Schwierig, sagt Christian Rehtanz von der Technische Universität Dortmund. Denn Planung und Zulassungen sind viel zu lange, wenn Deutschland bis 2045 wirklich klimaneutral werden möchte. War der Ausstieg also ein Fehler? Brauchen wir wirklich neue Gaskraftwerke? Wenn Wind und Sonne ausfallen, braucht das Stromsystem eine Absicherung – besonders während sogenannter Dunkelflauten. Die Bundesregierung plant deshalb staatlich geförderte Backup-Kraftwerke. Doch daran gibt’s Kritik: Überdimensioniert und einseitig. * Grönland im Touri-Boom In Grönland schmelzen Gletscher, das Meereis wird dünner und der Permafrost taut. Gleichzeitig zieht genau dieser Wandel immer mehr Touristinnen und Touristen an – neue Flugverbindungen und Kreuzfahrten bringen einen Boom für die Branche. Doch: Wie findet Grönland die Balance zwischen wirtschaftlichen Chancen und dem Schutz seiner einzigartigen Natur? (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 13.03.2026 tagesschau24
  • 15 Min.
    Geht auch ohne Fleisch – Gerade hat sie in der ARD-Doku „Better than Beef“ einen überzeugten Fleischesser von den pflanzenbasierten Varianten seiner Lieblingsgerichte überzeugt. Wir reden mit Maya Leinenbach, Foodinfluencerin mit knapp 4 Millionen Followern, über pflanzenbasiertes Essen als Mittel zum Klimaschutz. Tomaten und Gurken im März – Die werden vor allem unter Glas angebaut und haben damit eine desaströse Energiebilanz. In der Pfalz geht eine Firma einen anderen Weg – mit reduziertem Wasserverbrauch, Wind und Sonnenenergie und Nützlingen statt Pestiziden. So kann Gemüse klimaschonend aus dem Gewächshaus kommen. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! Und was ich nicht sehe, das will ich auch gar nicht mehr haben, machen und schon gar nicht essen. Amsterdam verbietet als erste Großstadt weltweit klimaschädliche Werbung. So sind Plakate mit Fleisch oder für Kreuzfahrten in der Stadt tabu. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 20.03.2026 tagesschau24
  • 15 Min.
    * Schnee in Spanien Klimaforscher bezeichnen den Mittelmeer-Raum als Hotspot des Klimawandels. Da denken viele sofort an Hitze und Trockenheit. Stimmt und es gibt noch ein anderes Extrem: Sehr viel Niederschlag in kurzer Zeit. Das hat Spanien in den vergangenen Wochen erlebt. Da es im Norden des Landes in diesem Jahr auch noch kalt war, gibt es ungewöhnlich viel Schnee. * Alles halb so schlimm? Viel Schnee in den Pyrenäen, auch bei uns war es Anfang des Jahres lange kalt. Ist die Klimaerwärmung also gar nicht so dramatisch, fragen wir Prof. Dieter Gerten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er ist Professor für Klimasystem und Wasserhaushalt im Globalen Wandel an der Humboldt-Universität zu Berlin. * Das neue Klimaschutzprogramm Bis zum Jahr 2030 hat sich Deutschland einiges vorgenommen, 65% weniger THG im Vergleich zu 1990. Bis 2045 soll das Land dann ganz treibhausgasneutral sein. Das ist im bereits vorhandenen Klimaschutzgesetz so festgelegt. Doch wie sieht der Weg dahin aus? Die Bundesregierung plant das im neuen Klimaschutzprogramm. * Theorie und Praxis? Der Plan ist gefasst, die Maßnahmen klar – nur, es ist nicht der erste Plan, der viel verspricht und doch versandet. Was vom neuen Programm zu halten ist, ein Kommentar. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 27.03.2026 tagesschau24
  • 15 Min.
    Der Klimawandel verändert die Fischerei Gerade ist das erste globale UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft getreten. Wie wichtig das ist, zeigt die rapide Veränderung in unseren Meeren. Tier- und Pflanzenarten suchen schon heute nach neuen Heimatgewässern, wie ein Beispiel aus Südengland zeigt. Im Gespräch dazu: Prof. Alice Vadrot (Universität Wien) CO2-Speicher im Meer In Norwegen wurde 2025 begonnen, CO2 unter dem Meeresboden zu speichern. Die Technik ist umstritten. Korallenriffe: Fenster in die Vergangenheit Forscher versuchen, aus der Vergangenheit von Korallen für ihren zukünftigen Schutz Schlüsse zu ziehen. (Text: ARD alpha)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 04.04.2026 SWR
  • 15 Min.
    * Klimamacher Garten – Der Temperaturanstieg der vergangenen Jahre hat eine größere Trockenheit auch vor der eigenen Haustür zur Folge. Sie bedeutet für viele Gärten und die Menschen, die sie bepflanzen: Stress. Dabei steckt genau in diesen kleinen Oasen unglaubliches Potenzial für Klimaschutz. Gärten könnten als Mini-Kühlanlagen fungieren. Das wären bei uns ungefähr 36 Mio, denn knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland hat einen Garten. * Der Garten der Zukunft ist klimafest – mit Heike Boomgaarden, die dem „Zukunftsrat Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz“ angehört, reden wir über das Potenzial, das private Gärten für natürlichen Klimaschutz haben. * So eine Anpassung dauert … St. Ingbert hat zwar schon 2020 ein Konzept zur Klimaanpassung beschlossen, doch bei der Umsetzung hapert es: Viele Maßnahmen wie die Umgestaltung der Fußgängerzone oder die Entsiegelung von Parkplätzen liegen auf Eis, weil Geld und politische Beschlüsse fehlen. Statt schneller Fortschritte gibt es bislang nur kleine Schritte – während Umweltschützer mahnen, dass konsequentes Handeln dringend nötig wäre, um die Stadt wirklich hitze- und regenfest zu machen. * Warum nicht einen Wald kaufen? Gibt’s bei eBay Kleinanzeigen, neben Möbeln, Fahrrädern und Laptops, wurde auch ein ganzes Stück Wald angeboten. Gelegenheit für drei Bonner Freunde zuzuschlagen. Sie haben sich in Windeck ein Waldstück gekauft. Die Vision einen Wald zu haben und hier was fürs Klima zu tun, hatten sie schon länger – jetzt haben sie losgelegt, finanzieren einiges per crowdfunding, pflanzen und klären auf. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 10.04.2026 tagesschau24
  • 15 Min.
    Klimamacher Garten Der Temperaturanstieg der vergangenen Jahre hat eine größere Trockenheit auch vor der eigenen Haustür zur Folge. Sie bedeutet für viele Gärten und die Menschen, die sie bepflanzen: Stress. Dabei steckt genau in diesen kleinen Oasen unglaubliches Potenzial für Klimaschutz. Gärten könnten als Mini-Kühlanlagen fungieren. Das wären bei uns ungefähr 36 Mio, denn knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland hat einen Garten. Der Garten der Zukunft ist klimafest – mit Heike Boomgaarden, die dem „Zukunftsrat Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz“ angehört, reden wir über das Potenzial, das private Gärten für natürlichen Klimaschutz haben. So eine Anpassung dauert … St. Ingbert hat zwar schon 2020 ein Konzept zur Klimaanpassung beschlossen, doch bei der Umsetzung hapert es: Viele Maßnahmen wie die Umgestaltung der Fußgängerzone oder die Entsiegelung von Parkplätzen liegen auf Eis, weil Geld und politische Beschlüsse fehlen. Statt schneller Fortschritte gibt es bislang nur kleine Schritte – während Umweltschützer mahnen, dass konsequentes Handeln dringend nötig wäre, um die Stadt wirklich hitze- und regenfest zu machen. Warum nicht einen Wald kaufen? Gibt’s bei eBay Kleinanzeigen, neben Möbeln, Fahrrädern und Laptops, wurde auch ein ganzes Stück Wald angeboten. Gelegenheit für drei Bonner Freunde zuzuschlagen. Sie haben sich in Windeck ein Waldstück gekauft. Die Vision einen Wald zu haben und hier was fürs Klima zu tun, hatten sie schon länger – jetzt haben sie losgelegt, finanzieren einiges per crowdfunding, pflanzen und klären auf. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 17.04.2026 tagesschau24
  • * Kraft des Meerwindes Im Januar hatte Bundeskanzler Merz gesagt, die Nordsee solle zum größten Reservoir für saubere Energie werden. Vor drei Jahren haben sich die Anrainerstaaten beim ersten Nordseegipfel auf deutlich mehr Windkraft im Meer verständigt. Bis 2050 sollen dort 300 GW Offshore-Leistung aufgebaut sein. Davon sind wir, obwohl auch gerade neue Parks entstehen, weit entfernt. * Brauchen wir Offshore-Energie? Mit Dr. Michael Stecher, Energiemarktexperte vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, klären wir die Frage, warum wir den Wind vom Meer so dringend brauchen. * Die Kraft der Zukunft … Elektrifizierung hilft uns klimafreundlicher in die Zukunft zu gehen. Den Strom dafür liefern Erneuerbare, wie Wind und Sonne quasi CO2 frei, auch die Kernkraft. Aus der ist Deutschland unter anderem aus Sorge vor katastrophalen Störfällen ausgestiegen. Vor allem die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren hat die Einstellung zur Kernkraft verändert. Wir checken, wie sich Atomenergie in Deutschland seitdem entwickelt hat und wo es hingehen könnte. * Grünes Speicherwerk! Damit erzeugter Strom der Erneuerbaren nicht verloren geht, wenn zu viel produziert wird, helfen Stromspeicher. Die geben ihn wieder ins Netz, wenn viele Menschen Strom brauchen. Speicher können Batterien sein, aber auch Pumpspeicherkraftwerke wie in Happurg in Bayern. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 24.04.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 01.05.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 08.05.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 15.05.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 22.05.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 29.05.2026 tagesschau24
  • El Niño – Wenn der Pazifik das Wetter verändert Was steckt hinter El Niño? Das Erklärstück zeigt, warum sich der Pazifik erwärmt – und wie das Wetter weltweit aus dem Gleichgewicht geraten kann. Im Gespräch: ARD-Wetterexperte Thomas Ranft erklärt, wie El Niño Wetter und Klima beeinflusst – und was einen „Super-El Niño“ besonders macht. Abpflastern statt Versiegeln Mainz macht Fläche frei: Weniger Asphalt, mehr offener Boden: Eine Initiative in Mainz will Flächen entsiegeln – gegen Hitze und damit Regenwasser wieder versickern kann. Plastik aus Kartoffelschalen Verpackung ohne Erdöl? Kartoffelschalen statt Erdöl: Forschende in Baden-Württemberg testen Kunststoff aus Lebensmittelresten – für nachhaltigere Verpackungen und weniger fossile Rohstoffe im Alltag. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 05.06.2026 tagesschau24
  • Grüner Stahl Die Stahlindustrie investiert Milliarden in klimafreundliche Produktion. Doch hohe Energiekosten, fehlende Nachfrage und politische Unsicherheiten stellen den Umbau auf die Probe. Batteriespeicher boomen – die Politik bremst Deutschlands größte Batteriebaustellen entstehen ohne staatliche Förderung. Gleichzeitig wächst die Kritik an den energiepolitischen Plänen der Bundesregierung, die Speicherbetreiber benachteiligen könnten. Wenn Wasser knapp wird Dürreperioden setzen die Landwirtschaft zunehmend unter Druck. Der Beitrag zeigt, wie Landwirte Felder und Obstplantagen mit möglichst wenig Wasser bewässern. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 12.06.2026 tagesschau24
  • * Wiedervernässung und Wasserspeicher: Wald als CO2-Speicher erhalten Jahrzehntelang wurde Regenwasser möglichst schnell aus dem Wald geleitet – um Fichten bessere Standortbedingungen zu bieten. Heute versuchen Förster vielerorts genau das Gegenteil. * Hat die Forstwirtschaft eine Zukunft? Der Wald soll CO2 speichern, Holz liefern und zugleich widerstandsfähiger gegen die Klimakrise werden. Wie kann das gelingen – und welche Zukunft hat die Forstwirtschaft? * Wie viel Windkraft verträgt der Wald? Windräder im Wald bringen Einnahmen für den Waldumbau und liefern erneuerbare Energie. Doch Naturschützer warnen vor Eingriffen in sensible Ökosysteme. (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 19.06.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 26.06.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 03.07.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 10.07.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 17.07.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 24.07.2026 tagesschau24
  • Deutsche TV-Premiere Fr. 31.07.2026 tagesschau24

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